kleiner Tipp: Verabschiede dich von der Vorstellung, an der Anzahl der verfügbaren Leben den Schwieriegkeitsgrad eines Nintendo-Spiels fest zu legen. Seit dem SNES sind Level fast immer so designt, dass du, eigentlich mindestens ein Leben einsammelst, bevor du stirbst. ... was dann wiederum zur Folge hat, dass der Counter nicht groß sinkt, sondern aufgrund der Bananen oder Münzen, die man zusätzlich noch einsammelt weiter steigt ...
@Topic: Octodad
tjo ... was soll man sagen ... etwas kurz, aber ich habe köstlich gelacht und geflucht.
Habe letztes Wochenende endlich mal die Zeit gehabt, South Park - Stick of Truth zu Ende zu spielen. Sehr sehr unterhaltsam, wenn auch auf Dauer ein wenig einfach, aber darum ging es mir in erster Linie nicht
Sehr gelungen! Sobald der DLC im Angebot ist, geht's weiter
Vielleicht versuche ich mich vorher auch noch am Wahnsinn-Schwierigkeitsgrad, wo man es in einem Rutsch durchspielen muss und nicht sterben darf.
Wie ich mich kenne, würde ich bei der letzten Sprungpassage sterben
Wolfenstein The New Order
Richtig gut!
Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber das Spiel hat mir verdammt viel Spaß gemacht. Sogar so viel, dass ich es zweimal durchgespielt habe, einmal auf "I am Death Incarnate" und einmal auf "Über".
Das Gunplay macht sehr viel Spaß, hat ordentlich Wumms und genug Abwechslung, um einen bei der Stange zu halten. Dazu kommt noch das Dual-Wielding, womit man einfach nur Spaß haben kann. 2 Shotguns? Klar. 2 Lasergewehre? Geht auch. 2 Assault Rifles, eins auf Normalfeuer und eins als Raketenwerfer? Am besten!
Die Levels machen auch Spaß, vom Gefängnisausbruch über U-Boot-Level bis zur Mondbasis mitsamt Weltraumspaziergang ist alles dabei. Und man kann fast immer wählen, ob man jetzt richtig mit Krachbumm reinrennen will oder es auf die leise Tour macht. Funktioniert beides. Besonders das Messerwerfen als Schleicher ist so unglaublich befriedigend ^^
Die Gegnertypen sind variert genug, um einen durch's Spiel zu bringen, mehr aber auch nicht. Normaler Soldat, schwerer Soldat, Supersoldat, Hund, Drohne. Viel mehr dazwischen gibt's eigentlich nicht. Außer natürlich den Bosskämpfen, die echte Highlights sind. Wenn auch etwas zu einfach, wenn man einmal drauf gekommen ist, was man machen muss.
Storymäßig holt das Spiel mit Sicherheit alles aus Wolfenstein raus, was noch geht. Ich war extrem positiv überrascht und habe mich so manches Mal stark an Half-Life 2 erinnert gefühlt.
Die Geschichte hat viele starke Figuren und BJ Blaskowicz ist glaube so gut beschrieben wie es mit dem Pixelportrait aus dem ursprünglichen Wolfenstein überhaupt nur geht. Besonders seine inneren Monologe die man immer wieder hört tragen SO viel zur Atmosphäre bei. Mal ganz zu schweigen vom genialen Ende und dem Soundtrack im Abspann.
Aber auch die Supportcharaktere sind klasse. Angefangen vom Badass Fergus der einen von Anfang an begleitet über Thekla, das irre Genie und Max Hass, einem sanften Riesen dem ein Stück Schädel fehlt bis hin zu Seth Roth, dem lustigen alten jüdischen Kautz sind eine Menge interessante Figuren und gute Dialoge dabei.
Das einzige, was mich etwas gestört hat, waren die Sequenzen in denen Sexszenen vorkamen. Ja gut, erwachsen und so, und soll die Beziehung zwischen den Figuren darstellen, aber das war teilweise einfach zu viel und hat billig gewirkt. Schade fand ich, dass an manchen Stellen ein bisschen auf Zeitreisen und Ähnliches gedeutet wird (Theklas Szene, Monologe ála "Is this the day?"), das aber später nicht wiederaufgenommen wird, hat mich etwas enttäuscht.
Wiederspielwert hat's auch, da man in Kapitel 1 eine Entscheidung fällen muss, die zwei Figuren im Lauf des Spiels besonders stark beeinflusst, ansonsten aber eher weniger Gewicht hat. Da hätte ich mir doch etwas mehr gewünscht. Außerdem kann man wenn man alles Sammlerobjekte gefunden hat Codes dechiffrieren, mit denen man zusätzliche Modi wie z.B. "Iron Man" freischaltet - sehr schön!
Grafisch hat das Spiel seine Momente, ist aber ansonsten nicht ganz so beeindruckend. Das liegt weniger an der Technik sondern eher am Stil, denn die Nazibauten bestehen größtenteils aus Stahl und Beton. Wie gesagt, es gibt auch manche tolle Aussichten und Abwechslungen, aber man ist ca. die Hälfte des Spiel in irgendeiner Art von Betonbau unterwegs. Ist aber nicht so schlimm dass man es zum Ende hin nicht mehr aushält - in der Hinsicht hat's mich etwas an Dishonored erinnert, wo die Innenräume sich teilweise ähnlich sind.
Alles in allem kann ich das Spiel jedem ans Herz legen, der Spaß an Half-Life und ähnlichen "Oldschool"-Spielen im Genre hatte. Für mich dieses Jahr FPS-technisch auf jeden Fall eins der Highlights.
Der freie Mann wählt, der Sklave gehorcht. Joa. Werde ich mir mal Gedanken drüber machen. Das schlimmste ist wohl die nicht abschaltbare Mausbeschleunigung.
Child of Light.
Nicht nur sehr schön anzusehen, sondern auch von der Länge gerade richtig. Ein paar Sammelitems, wenige (wenn auch belanglose) Nebenquests - alles fein *g*
Also soweit ich das vergleichen kann ist Ghosts besser als MW 3, aber natürlich immer noch ziemlicher Unfug. Und spiel direkt GoW 2 (scheinst ja zu machen). Ist echt noch mal soooo viel besser als Teil 2.
Crash Bandicoot Trilogie auf der PSX.
Die Spiele sind einfach so gut, Teil 2 und 3 habe ich sogar zum ersten Mal gespielt und dennoch war ich begeistert. Sehr schönes Level- und Artdesign. Vor allem die ersten Beiden waren super, Teil 3 ist schon ein ganzes Stück schlechter, aber immer noch gut.
Hab auch die 3 Teile für den GBA auf Ebay bestellt, die sind dann als nächstes dran!
Ich muss gestehen, auf der PS3 musste ich mich schon durch das Spiel quälen da es für mich sowohl im Vergleich zum Vorgänger als auch zum Nachfolger ein bisschen abfällt, was vor allem an der Einbindung der neuen Teammitglieder wie dem Guru (Mehhhh), Penelope, dem Pandakönig oder Dimitri (Mehhhh²) liegt. Das hatten Sanzaru etwa acht Jahre später einfach besser gelöst. Auch die Story fand ich, obwohl sie bei allen Teilen jetzt nicht so der Renner ist, nicht so wirklich überzeugend. Was mir aber generell gut gefällt ist, wie man seitens Sucker Punch den Bogen zu vorherigen Teilen schlägt. Merkwürdig finde ich die Designentscheidung, keine Flaschen mehr sammeln zu dürfen/müssen und stattdessen alle Techniken nur noch über das ThiefNet kaufen zu müssen. Da man bis zur fünften Episode eigentlich immer unter chronischer Geldnot leidet, hat man so erst recht spät die Möglichkeit, einige Techniken einzusetzen.
Eine nette Idee sind auf jeden Fall die Herausforderungen, auch wenn ich sagen muss, dass ich vor allem die Zeitherausforderungen abgrundtief hasse.
Mal schauen, ob ich dieses Mal alle Herausforderungen meistere und die 100% erziele oder wie bei der PS3 bei etwa 85% aufhöre.