Mass Effect 3 - Test

Alles über unsere Previews, Reviews und Specials!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
brent
Beiträge: 2672
Registriert: 02.03.2012 11:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von brent »

Arkinos hat geschrieben:
Zerth hat geschrieben:
brent hat geschrieben: So lausig die Spiele im Kern sein mögen, aber an der Inszenierung ist bisher noch kein Modern Warfare gescheitert, da machst du dich bestenfalls zum Affen, wenn du auf Teufel komm raus ME3 verteidigen willst.
Das sehe ich nicht unbedingt so .. Modern Warfare war imo schon immer etwas überbewertet.

Aber davon abgesehen: Es muss ja einen Grund geben, warum 4player ME3 schlechter bewertet als "Bus Simulator 2012" und "Legopiraten". Vielleicht ist mir beim Spielen einfach etwas entgangen. Oder man möchte mit einem Verriss Aufmerksamkeit und klicks, aber das würden ja nur ganz böse Leute behaupten ..
Also ich hab den tollen Simulator nicht gespielt aber ich orakel mal:

Der Simulator ist gut darin ein Simulator zu sein und ME3 ist weniger gut darin ein... spielbarer Film (oder wie auch immer man es sehen möchte) zu sein.

Man sollte bei Vergleichen über Genregrenzen immer vorsichtig sein.
Sonst bekommt ME3 am Ende nochmal 5 % weniger weil die Normandy auf der Systemkarte nicht so lange weiterfliegt bis man bremst.
Von nem Simulator könnte man das ja wohl erwarten.

Ganz zu schweigen davon dass 4P ausdrücklich sagt dass jeder Tester subjektiv wertet.

Solangsam glaube ich aber Jörg gibt absichtlich nach argumentativ guten Tests trollige Wertungen um allen mal den Spiegel vorzuhalten dass eine Zahl niemals ein vernünftiges Bild eines Spiels wiedergeben kann und man doch gefälligst den verdammten Test lesen soll.
Irgend ein Blogger macht das ja zur Trollierung von Metacritic etc., der Test ist die Aussage und die Zahl darunter so willkürlich, dass der Metascore danebengeht. Wäre gut, wenn alle das so hielten.
Benutzeravatar
Brakiri
Beiträge: 3482
Registriert: 19.09.2006 11:34
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Brakiri »

Rooster hat geschrieben: aber selbst im ersten mass effect hattest du doch keine möglichkeiten in diesem ausmaß. das ist doch wunschdenken das in ein spiel hineinprojeziert wird. mass effect war doch von anfang an viel linearer aufgebaut als z.b. ein fallout. eine vorgegebene story die hier und da etwas abweicht. die spielewelt mit ihren bewohner verändert sich kaum. ich würde es geil finden wenn mass effect solche proportionen annehmen würde aber dann wäre es wahrscheinlich eine trilogie über dekaden verteilt ;)
Ich habe ja garnicht behauptet, dass es in ME1 so war. Ich sagte nur das es geht, weil vorher jemand geschrieben hat, es wäre überall nur eine konsequenzenlose Illusion und das stimmt eben nicht.

Man könnte jetzt hingehen und übertriebene Erwartungen an ME ansetzen, was ich vielleicht nach dem ersten Teil getan habe. Aber das es das in ME 2 und 3 nicht gibt ist doch trotzdem schade und es wäre durchaus möglich gewesen. Z.B. hätte man in ME3 Level/Missionen einbauen können, wo man die Auswirkungen der Entscheidung spüren kann. Weiss ja nicht, ob das so ist.
Spoiler
Show
Aber z.B. nach der Entscheidung Krogan oder Salarianer hätte man eine Mission einbauen können, wo die Seite gegen die man sich entscheiden hat Ärger macht, z.B. einige irre Salarianer greifen einen Konvoi der Krogan an, weil sie verhindern wollen, das die sich vermehren, egal wer was entschieden hat.
Sowas geht immer. Zumindest könnte man die Illusion verstärken, so dass sie nicht so offensichtlich gefaked ist.
Warum Trump gewonnen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=vSS4GCA__As

Die Wahrheit macht frech
Stop the planet, i wanna get out...

Wenn man sich streitet, einfach Kekse essen. Schmeckt gut und man hört nichts mehr.
Benutzeravatar
DrPuNk
Beiträge: 1015
Registriert: 12.09.2010 21:23
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von DrPuNk »

Brakiri hat geschrieben:Warum kommt ihr auf die 4P-Seite.....
Hehe, gute Frage *rüüülps* , sorry Dein Bier treibt :wink:
Hast wahrscheinlich eh eher andere User gemeint (wobei ich am Anfang des Threads auch auf Jörg eingehauen hab, ein bissle :wink: ), aber da mein Chef grad wieder lustige NervMails von der Cebit schreibt (glaub der ist verwirrt) muß ich mich ein wenig ablenken bzw Jörg kritisieren...

Ich bin auf die Seite irgendwann mal gestoßen. Habe Jörgs Tests echt verdammt gerne gemocht! War immer erste Sahne.
Aber seit einiger Zeit kommen mir die Tests von Jörg nicht mehr kritisch vor, es kommt einem eher so vor als das er alles "runter" macht was nicht in die Jörgschublade passt :) *hoffe Du weist was ich mein*
Ich vermisse bei Jörg irgendwie das Feuer bzw. den Spaß am Spiel, zumindest kommt es mir so vor.

Habe es am Anfang des Threads schon gesagt. den 4p Test nehmen, den der Gamepro oder IGN nehmen und den Mittelwert ausloten. Das kommt dann meistens (zumindest für meinen persöhnlichen Geschmack) gut hin von der Wertung. :)
Nanimonai
Beiträge: 5637
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Nanimonai »

Randall Flagg hat geschrieben:
Nichtswisser hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:
Ist euch mal aufgefallen, dass mit jedem neuen SPiel nur die Grafik besser wird, es aber keine komplexen Gameplaymechanismen mehr gibt, gerade im Bereich der Wirtschaftssimulationen und Aufbaustrategiespiele? Anno könnte so viel mehr Spaß machen, hätte man wieder 8 verschiedene Inseltypen oder zur Abwechslung mal wirklich individuelle 5 Völker, die voneinander abhängig wären ...
Oh, ich schweife vom Thema ab, entschuldigt.
Ja aber nicht mal mehr die Grafik wird besser, die Konsolen sind nun schon lange am Ende und bremsen die Entwicklung aus. Früher wenn es schon keine Verbesserungen im Gameplay gab, wurde wenigstens ab und zu einer Serie mal ne neue Engine spendiert so das wenigstens die Augen sich erfreuten. Selbst das gibt es ja nicht mehr. Assasins Creed, Mass Effect, Call Of Duty, unzählige Serien gurken doch jetzt schon seit Ewigkeiten mit der gleichen Engine rum.

Bei dem Geheule das Spieleentwicklung mittlerweile so teuer geworden ist, muss ich mich jedes mal fragen was genau denn jetzt so teuer geworden ist. Gleiches Gameplay, gleiche Engine, und copy&paste Soundtrack sind doch alle mittlerweile Standard geworden innerhalb von Spieleserien. Ist es vielleicht das Gehalt von all den Paras.. ups Managern die nichts mit der Entwicklung zu tun haben und nur dafür zuständig sind sich neue Wege auszudenken wie man die Kunden noch besser ausnehmen kann das so hohe Kosten verursacht?
Ich meinte damit nichtmal die Konsolenspiele. Gerade bei Strategiespielen finde ich es gerade zu schmerzhaft, wie die sich entwickeln. Nehmen wir Anno, wie aus meinem ursprünglichen Post. Anno 1503 habe ich nicht gepspielt, ich weiß aber, dass es da 8 (klimatische) Inseltypen gab, dass sind 6 mehr als es sie im Moment gibt. Und dann hat man nur 2,5 Fraktionen, die man spielen kann. Die Industrie hat verlernt, groß zu denken. Früher gab es mal Spiele wie Cäsar, Herrscher des Olymp - Zeus, Pharao und so weiter. Das könnte man perfekt kombinieren. Man stelle sich vor: Ein Anno mit mehreren klimatischen Inseltypen, unterschiedliche Völker wie Ägypter, Römer, Germanen, Azteken, alle mit ihrem eigenen Baustil, ihren eigenen Rohstoffen, die nur sie haben, ihren eigenen Bedürfnissen, und für die Bauwerke brauchen sie Rohstoffe der anderen Nationen, Gold aus Ägypten oder Marmor aus Griechenland. Sowas fände ich ma genial. Da wäre es mir sogar egal, ob es 2D ist oder nicht.

Das gleiche gilt aber auch für Shooter: 5 stunden Gameplay und Gegnerhorden. Warum nicht mal 20 Stunden Gameplay und geskriptete Gegner wie bei Half Life, dazu abwechslungsreiche Umgebungen, Rätsel und mal andere Aufgaben als nur Rumschießen.

Du hast natürlich recht, man versteht nicht, wie die Kosten steigen können. Ich denke, das betrifft hauptsächlich das Marketing. Die alleinigen Produktionskosten werden sich noch im Rahmen des erträglichen halten.

Ich hatte letztens auch eine Diskussion mit einem Kumpel bezüglich Rollenspiele. Auch da wären komplexere Sachen wünschenswert oder mehr Vielfalt. Für einen Spinnenbiss bräuchte man z.B. ein Spinnengegengift und für einen Schlangenbiss ein Schlangengegengift. Auch da würde ich auf AAA Grafik verzichten können.

Was ihr bei dieser Argumentation nicht erwähnt ist aber der Umstand, dass genau diese Komplexität, die ihr fordert, das jeweilige Spiel in eine Nische drängt und dadurch zwangsläufig weniger Menschen anspricht.
Sicherlich gibt es einige Liebhaber sehr komplexer Spiele, aber ein Großteil der Spieler möchte einfach schnell loslegen und nicht erst noch eine Anleitung lesen müssen oder die ersten Stunden eines Spiels damit verbringen müssen, es zu verstehen.
Diese sehr kleine Fangemeinde freut sich dann zwar, aber kein AAA Hersteller würde Geld in ein Projekt pumpen, das einen Großteil der Spieler nicht erreicht.

Und die Zeiten der Garagenproduktion von einer handvoll Menschen, die sich einen Traum verwirklichen, sind mehr oder weniger vorbei (es gibt sicherlich Ausnahmen, aber die sind selten).
Benutzeravatar
Howdie
Beiträge: 17117
Registriert: 17.09.2005 09:15
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Howdie »

Brakiri hat geschrieben:*Bier hinstell und von Couch rutsch*

Ist zwar total offtopic, aber eine Frage interessiert mich ja brennend und die ist an Howdie, Warslon und die ganzen anderen Jörg-Kritiker hier gerichtet:
*mal dazu auf die Couch rutsch*

Ich bin ja schon recht lange hier, genau genommen seit Anfang an (nicht erst seit 2005) und es war ja nicht immer so. Ich finde die anderen Magazine keineswegs besser. Was mich manchmal hier nervt ist die Darstellung von 4P als Lichtgestalt zwischen den anderen Mags, die durch die Bank weg natürlich alle "gekauft" sind. Das ist eben sehr eindimensional gesehen. Ich habe absolut nix gegen Jörg oder 4P. Ich schreibe ja oft genug, dass ich die Arbeit zu schätzen weiß. Und sicher ist ein 10-Seiten-Test auch aller Ehren wert.

Allerdings heißt das ja noch lange nicht, dass ich das deswegen genau so sehen muss. Wenn Porsche sich entscheidet in den 911 statt des Beifahrersitzes einen Kühlschrank einzubauen, wird es auch sicher hoch in deren Forum her gehen. Das ist dann einfach an der Zielgruppe vorbei. Jörg hat´s ja selber in nem anderen Thread geschrieben:
4P|T@xtchef hat geschrieben:Spielefans demonstrieren ja immer wieder, vor allem in der Masse, wie reif sie für ein kompaktes Feuilleton sind, das sich auf das Wesentliche konzentriert und neue Wege geht.
Da ist zum einen der Anspruch, den er an sich selbst und die Branche hat. Auf der anderen Seite eben die Realität. Nun kann man natürlich versuchen dagegen anzuschreiben oder einfach mal wieder auf den Boden zurückkommen. Wenn ich als Grafiker die Apothekenrundschau als Stylo-Magazin ala Vice layouten würde, wäre ich meinem persönlichen Anspruch sicher näher, aber hätte eben auch die Zielgruppe etwas aus den Augen verloren.^^

Der Test ist für mich rein subjektiv ein recht gut kalkulierter "Verriss" wobei eine Endwertung von 75% (die mir nun wirklich egal ist) natürlich erst mal eine gute Wertung ist. Aber wie Damn good coffee schon geschrieben hat, im Kontext sieht das schon etwas anders aus. Ich bin weder hier weil ich einen Kreuzzug gegen oder für etwas führen will. Ich diskutiere nur gerne über Spiele. Dazu gehört für mich auch die Testphilosophie von 4P. Nur weil ich die seltsam finde muss ich ja nicht automatisch alles hier schlecht finden.

Im Gegenzug könnte ich dich natürlich auch fragen, warum du so viel Zeit in einem Thread über ein Spiel verbringst, dass du genau so siehst wie der Tester. Da würde theoretisch ein "/sign @ Test" ja schon genügen. Im Grunde tun wir zwei uns da nicht viel.^^ Zudem kommt dazu, dass ich gerade bei der Arbeit etwas mehr Luft habe.

Außerdem: Gibt es spaßigere Threads als vermeintliche Verrisse?^^
Rock´n´Roll music is turning the kids into a bunch of sexhungry, beerdrinking, roadracing werewolfs!
Benutzeravatar
Nichtswisser
Beiträge: 145
Registriert: 08.03.2012 01:12
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Nichtswisser »

Randall Flagg hat geschrieben:
Nichtswisser hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:
Ist euch mal aufgefallen, dass mit jedem neuen SPiel nur die Grafik besser wird, es aber keine komplexen Gameplaymechanismen mehr gibt, gerade im Bereich der Wirtschaftssimulationen und Aufbaustrategiespiele? Anno könnte so viel mehr Spaß machen, hätte man wieder 8 verschiedene Inseltypen oder zur Abwechslung mal wirklich individuelle 5 Völker, die voneinander abhängig wären ...
Oh, ich schweife vom Thema ab, entschuldigt.
Ja aber nicht mal mehr die Grafik wird besser, die Konsolen sind nun schon lange am Ende und bremsen die Entwicklung aus. Früher wenn es schon keine Verbesserungen im Gameplay gab, wurde wenigstens ab und zu einer Serie mal ne neue Engine spendiert so das wenigstens die Augen sich erfreuten. Selbst das gibt es ja nicht mehr. Assasins Creed, Mass Effect, Call Of Duty, unzählige Serien gurken doch jetzt schon seit Ewigkeiten mit der gleichen Engine rum.

Bei dem Geheule das Spieleentwicklung mittlerweile so teuer geworden ist, muss ich mich jedes mal fragen was genau denn jetzt so teuer geworden ist. Gleiches Gameplay, gleiche Engine, und copy&paste Soundtrack sind doch alle mittlerweile Standard geworden innerhalb von Spieleserien. Ist es vielleicht das Gehalt von all den Paras.. ups Managern die nichts mit der Entwicklung zu tun haben und nur dafür zuständig sind sich neue Wege auszudenken wie man die Kunden noch besser ausnehmen kann das so hohe Kosten verursacht?
Ich meinte damit nichtmal die Konsolenspiele. Gerade bei Strategiespielen finde ich es gerade zu schmerzhaft, wie die sich entwickeln. Nehmen wir Anno, wie aus meinem ursprünglichen Post. Anno 1503 habe ich nicht gepspielt, ich weiß aber, dass es da 8 (klimatische) Inseltypen gab, dass sind 6 mehr als es sie im Moment gibt. Und dann hat man nur 2,5 Fraktionen, die man spielen kann. Die Industrie hat verlernt, groß zu denken. Früher gab es mal Spiele wie Cäsar, Herrscher des Olymp - Zeus, Pharao und so weiter. Das könnte man perfekt kombinieren. Man stelle sich vor: Ein Anno mit mehreren klimatischen Inseltypen, unterschiedliche Völker wie Ägypter, Römer, Germanen, Azteken, alle mit ihrem eigenen Baustil, ihren eigenen Rohstoffen, die nur sie haben, ihren eigenen Bedürfnissen, und für die Bauwerke brauchen sie Rohstoffe der anderen Nationen, Gold aus Ägypten oder Marmor aus Griechenland. Sowas fände ich ma genial. Da wäre es mir sogar egal, ob es 2D ist oder nicht.

Das gleiche gilt aber auch für Shooter: 5 stunden Gameplay und Gegnerhorden. Warum nicht mal 20 Stunden Gameplay und geskriptete Gegner wie bei Half Life, dazu abwechslungsreiche Umgebungen, Rätsel und mal andere Aufgaben als nur Rumschießen.

Du hast natürlich recht, man versteht nicht, wie die Kosten steigen können. Ich denke, das betrifft hauptsächlich das Marketing. Die alleinigen Produktionskosten werden sich noch im Rahmen des erträglichen halten.

Ich hatte letztens auch eine Diskussion mit einem Kumpel bezüglich Rollenspiele. Auch da wären komplexere Sachen wünschenswert oder mehr Vielfalt. Für einen Spinnenbiss bräuchte man z.B. ein Spinnengegengift und für einen Schlangenbiss ein Schlangengegengift. Auch da würde ich auf AAA Grafik verzichten können.
Bei Stratgegiespielen gibt es ja zum Glück zumindest noch eine Ausnahme, nämlich Paradox. Deren Spiele sind beim Release vielleicht noch etwas ungeschliffen, das wird aber durch Patches meist schnell behoben. Bei Paradox werde Spiele wirklich noch komplexer, also genau das Gegenteil von dem Rest der Spielewelt. Hab mir erst vorgestern Pride of Nations für 7€ oder so geholt und was soll ich sagen.... so erschlagen mit Komplexität hat mich noch nie ein Spiel. Hab nach 10 Minuten aufgeben zu versuchen zu spielen und angefangen das PDF Handbuch zu lesen... Das erste mal für mich das ich gezwungen war erst das Handbuch zu lesen.

Ob das Spiel empfehlenswert ist oder nicht kann ich noch nicht beurteilen, hab erst 1/3 des Handbuches durch und noch nicht viel verstanden. :lol: Ne Kaufempfehlung sind Paradox Spiele aber allemal wert wenn du Komplexität suchst.
"Ich weiß, dass ich nicht weiß" - Sokrates
Benutzeravatar
Rooster
Beiträge: 2837
Registriert: 06.12.2010 13:36
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Rooster »

Brakiri hat geschrieben:
Rooster hat geschrieben: aber selbst im ersten mass effect hattest du doch keine möglichkeiten in diesem ausmaß. das ist doch wunschdenken das in ein spiel hineinprojeziert wird. mass effect war doch von anfang an viel linearer aufgebaut als z.b. ein fallout. eine vorgegebene story die hier und da etwas abweicht. die spielewelt mit ihren bewohner verändert sich kaum. ich würde es geil finden wenn mass effect solche proportionen annehmen würde aber dann wäre es wahrscheinlich eine trilogie über dekaden verteilt ;)
Ich habe ja garnicht behauptet, das es in ME1 so war. Ich sagte nur das es geht, weil vorher jemand geschrieben hat, es wäre überall nur eine konsequenzenlose Illusion und das stimmt eben nicht.

Man könnte jetzt hingehen und übertriebene Erwartungen an ME ansetzen, was ich vielleicht nach dem ersten Teil getan habe. Aber das es das in ME 2 und 3 nicht gibt ist doch trotzdem schade und es wäre durchaus möglich gewesen. z.B. hätte man in ME3 Level/Missionen einbauen können, wo man die Auswirkungen der Entscheidung spüren kann. Weiss ja nicht, ob das so ist.
Spoiler
Show
Aber z.B. nach der Entscheidung Krogan oder Salarianer hätte man eine Mission einbauen können, wo die Seite gegen die man sich entscheiden hat Ärger macht, z.B. einige irre Salarianer greifen einen Konvoi der Krogan an, weil sie verhindern wollen, das die sich vermehren, egal wer was entschieden hat.
Sowas geht immer. Zumindest könnte man die Illusion verstärken, so das sie nicht so offensichtlich gefaked it.
ok verstehe, ich habe nämlich sehr oft das gefühl das teil 1 von vielen zu etwas gemacht wird was es eigentlich nicht war und sich nun die nachfolger an einem verklärtem spiel messen müssen...
ich würde mir natürlich auch wünschen die ganzen auswirkungen noch viel stärker im spiel zu spüren. aber wie weit ist es in einer produktion wie mass effect überhaupt möglich? ich habe the witcher nicht gespielt z.b. aber die präsentation schaut zumindest für mich auf den ersten blick ziemlich gut aus... vielleicht gleichwertig mit ME ??? gibt es da mehr content, auswirkungen und veränderungen in der spielwelt? soll jetzt kein vergleich sein sondern ernst gemeinte frage...
Randall Flagg
Beiträge: 1808
Registriert: 25.03.2009 20:31
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Randall Flagg »

Nichtswisser hat geschrieben:
Bei Stratgegiespielen gibt es ja zum Glück zumindest noch eine Ausnahme, nämlich Paradox. Deren Spiele sind beim Release vielleicht noch etwas ungeschliffen, das wird aber durch Patches meist schnell behoben. Bei Paradox werde Spiele wirklich noch komplexer, also genau das Gegenteil von dem Rest der Spielewelt. Hab mir erst vorgestern Pride of Nations für 7€ oder so geholt und was soll ich sagen.... so erschlagen mit Komplexität hat mich noch nie ein Spiel. Hab nach 10 Minuten aufgeben zu versuchen zu spielen und angefangen das PDF Handbuch zu lesen... Das erste mal für mich das ich gezwungen war erst das Handbuch zu lesen.

Ob das Spiel empfehlenswert ist oder nicht kann ich noch nicht beurteilen, hab erst 1/3 des Handbuches durch und noch nicht viel verstanden. :lol: Ne Anempfehlung sind Paradox Spiele aber allemal wert wenn du Komplexität suchst.

Stimmt, Paradox liefert immer großartige Qualität ab. Auch wenn die Qualität durch Patches manchmal nachgebessert werden muss *g* Ich habe EU3 geliebt, und das gilt ja unter den Kennern der Szene als "Baby's 1st RTS". Hearts of Iron wollte ich mir auch mal antun oder Victoria 2, Crusader Kings ... Paradox verzeiht man es aber auch, dass sie ein Gerüst für mehrere Spiele nehmen, weil sie nämlich alle Spaß machen und komplex sind. Ich bin mal auf "War of the Roses" gespannt, was ja den Kampf Tudors vs York thematisiert. S
oll mittelalterliche Multiplayerschlachten (diesmal aus Egoperspektive) ermöglichen. Selbst wenn das Spiel nur 40 % im Durchschnitt kriegt kaufe ich mir das, denke ich.
Nanimonai hat geschrieben:

Was ihr bei dieser Argumentation nicht erwähnt ist aber der Umstand, dass genau diese Komplexität, die ihr fordert, das jeweilige Spiel in eine Nische drängt und dadurch zwangsläufig weniger Menschen anspricht.
Sicherlich gibt es einige Liebhaber sehr komplexer Spiele, aber ein Großteil der Spieler möchte einfach schnell loslegen und nicht erst noch eine Anleitung lesen müssen oder die ersten Stunden eines Spiels damit verbringen müssen, es zu verstehen.
Diese sehr kleine Fangemeinde freut sich dann zwar, aber kein AAA Hersteller würde Geld in ein Projekt pumpen, das einen Großteil der Spieler nicht erreicht.

Und die Zeiten der Garagenproduktion von einer handvoll Menschen, die sich einen Traum verwirklichen, sind mehr oder weniger vorbei (es gibt sicherlich Ausnahmen, aber die sind selten).
Ich will das Spiel ja auch nicht als AAA Titel. Wie ich bereits sagte, mir würde sowas in schlechter Präsentation schon reichen, von mir aus von Paradox oder einer Indie-Firma. Es gibt ja zum Glück noch Leute die arbeiten so, dass sie ihr nächstes Projekt finanzieren können und genug für das eigene Leben verdienen, dafür aber die Art von Spielen machen, die sie selbst lieben. Ohne dabei irgendwas für die breite Masse anpassen zu müssen.
Das ist auch eines der Probleme heutzutage: Die Anpassung an die Masse. Ich verfluche nicht die Casuals sondern diejenigen, die einfach so einfache Spiele machen. Wenn wir weiter bei dem "komplexen Anno-Beispiel" bleiben: Es ist kein Problem, auch dieses Spielprinzip einem breiteren Publikum näherzubringen. Die Zeiten der Handbücher sind ohnehin vorbei, heute macht man sowas über Ingame-Tutorials. Wenn ich da an das Tut von Black & White 1 zurückdenke, die haben es wirklich sehr gut gelöst. Auch wenn man es leider nicht überspringen konnte :(

Ein neues Black & White im Stil des ersten wäre btw. auch mal sehr geil. Aber das ist wieder OT, tschuldigt.
Zuletzt geändert von Randall Flagg am 09.03.2012 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Brakiri
Beiträge: 3482
Registriert: 19.09.2006 11:34
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Brakiri »

@Howdie und Co

Danke für die Einsichten :)

@Howdie

Naja, ich bin auch hier, weil man hier noch offen und relativ ungestört von Ordnungshütern diskutieren kann, und es gibt wirklich so einige Leute hier, deren Beitrag ich sehr schätze. Daher macht das einfach Spass.
Im Thread bin ich eigendlich auch darum, weil es manchmal schon bitter ist, soviel Potenzial in eine, meiner Meinung nach falsche Richtung gelenkt zu sehen. Aber ich finde auch die Meinungen der ME-Richtungsmöger interessant. Einige schrieben ja sogar, sie finden es auch schade, aber wenn man seinen Kritiker abschaltet, kann mans durchaus spielen.

@HeAdShOtPuNk

Hmm..vielleicht ist Jörg da einfach ein wenig desillusioniert. Wenn man schaut hat Jörg sich recht traurig in seine Indie-(D)Ecke eingemummelt und schaut nurnoch ab und zu mit Tränen in den Augen Richtung "Mainstream".
Ich kann ihn verstehen. Für mich gibt es auch immer weniger zu spielen. Er hat wenigstens noch seine Indie-Sachen die ihn oben halten, aber ich muss mittlerweile immer mehr auf P&P sowie alte Games ausweichen, weil nichts gescheites(für mich) mehr nachkommt. Sogar Skyrim war auf eine traurige Art und weise eine Entäuschung(zuviel vereinfacht und rausgeschmissen, so wie von ME1 auf ME2) obwohl es immernoch ein guter Openworlder ist.

Stell dir Jörg auf einer einsamen Insel vor. Ich stehe noch am Strand und schaue ob der Horizont Rettung verheisst, wärend Jörg sich mit seinem Laptop in die Indi-Höhle zurückgezogen hat, nurnoch ab und zu mal bei Sonnenaufgang aufs Meer schaut, um sich dann wieder abzuwenden und in seine Indi-Höhle zu gehen :)
Warum Trump gewonnen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=vSS4GCA__As

Die Wahrheit macht frech
Stop the planet, i wanna get out...

Wenn man sich streitet, einfach Kekse essen. Schmeckt gut und man hört nichts mehr.
Verklärer
Beiträge: 78
Registriert: 28.01.2009 23:30
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Verklärer »

mr archer hat geschrieben: Zu denen gehören auch Threads zu Rollenspieltests von Jörg. Diese füllen sich zunächst in Phase I mit erregten Kommentar-Posts zur Wertungszahl unter dem Text (der nie kürzer als sieben Seiten ist). Nachdem man zunächst Jörg beschimpft oder verteidigt hat, geht man dazu über, sich gegenseitig in die Haare zu bekommen. Es tauchen die obligatorischen "Ich lese nie wieder einen Test von 4p"-Posts auf (von Leuten, die hier seit drei bis vier Jahren angemeldet sind und erst drei Posts haben). Leute fangen damit an, zeilenweise Wertungen anderer Magazine in den Thread zu stellen. Wahrscheinlich haben sie dabei einen anklagenden Gesichtsausdruck. Es folgt eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von Metacritic. Irgendwann verweist jemand auf die Kolumnen von Jörg. Es schließt sich eine immer grundsätzlicher werdende Diskussion um die Frage an, ob Reviews objektiv sein sollen, können, müssen. Das ist Phase II. Und dann kommt Phase III, in der man sich, da man festgestellt hat, dass man mit der Objektiv-Subjektiv-Frage nicht weiter kommt darüber fetzt, was denn eigentlich ein richtiges Rollenspiel sei.
sehr schöne kategorisierung ;)

ich oute mich als grosser fan von phase 1! insbesondere die frühphase, wo noch schnörkellos gepöbelt wird, die entgleisungsdichte am höchsten ist und man sich extra hier anmeldet, um seiner wut ausdruck zu verleihen. zudem halten sich die langwierigen argumente mit spoilerunterlegung in grenzen, die kommen erst später, also nach etwa einem tag, wenn die ersten durchs spiel gerast sind und hier reinrülpsen müssen, dass sich die 50euro definitiv gelohnt haben, weil man sich verständlicherweise in dieser aufgeladenen stimmung nur schwer eingestehen kann, möglicherweise doch kein so pralles produkt erhalten zu haben.
freunde der seichten unterhaltung wie ich kommen mit der frühphase also voll auf ihre kosten. auch diesmal hat sich die investierte zeit wieder gelohnt, phase 1 bekommt von mir ne satte 84%, für fans der phase 1 ein muss! zum gold award wie beim mass effect 2 tests reichts allerdings nicht.
phase 1 ist auch wie ein scheues reh, man muss den moment wirklich erwischen, sie dauert nur kurz. mal ein paar tage nicht auf 4players und man verpasst mitunter grosses kino. für freunde der phase 1 empfiehlt sich deshalb, den angekündigten test-tag von blockbustern mit befriedigender vorschauwertung dick im kalender anzustreichen.

phase 2 ist leider seit 5 jahren abgedroschen. kann ich nicht mehr sehen. hier muss sich was tun, die entsprechenden phase 2- seiten mit rot markieren oder so, geht nicht an dass man sich hier durch seitenlanges objektiv-subjektiv ping-pong wühlen muss, bis man wieder unterhalten wird.

phase 3 wiederum find ich nett. die gemüter haben sich abgekühlt, und manch einer packt eine nette nostalgische geschichte zu einem älteren rpg aus. das gefällt, und wenn ich zeit habe, klinke ich mich hier gerne ein.

ich würde dem noch phase 4 hinzufügen, die metadiskussion über den verlauf der diskussion. die gewinnt auch zunehmend an anhänger!
Bild
Bild
Benutzeravatar
brent
Beiträge: 2672
Registriert: 02.03.2012 11:18
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von brent »

Rooster hat geschrieben: ok verstehe, ich habe nämlich sehr oft das gefühl das teil 1 von vielen zu etwas gemacht wird was es eigentlich nicht war und sich nun die nachfolger an einem verklärtem spiel messen müssen...
ich würde mir natürlich auch wünschen die ganzen auswirkungen noch viel stärker im spiel zu spüren. aber wie weit ist es in einer produktion wie mass effect überhaupt möglich? ich habe the witcher nicht gespielt z.b. aber die präsentation schaut zumindest für mich auf den ersten blick ziemlich gut aus... vielleicht gleichwertig mit ME ??? gibt es da mehr content, auswirkungen und veränderungen in der spielwelt? soll jetzt kein vergleich sein sondern ernst gemeinte frage...
Witcher ist noch ein bisschen alte Schule, ähnlich wie Gothic, wenngleich etwas linearer, aber zumindest eine Welt zum erkunden, und man rennt nicht geradeaus durch, sondern kann sich mal verlaufen oder was links liegen lassen.
Die Präsentation ist nicht so opulent, weil das Spiel sich mehr auf den Charakter fokussiert als auf das Drumherum.

Zur Casualdiskussion: Irgendwann wird da die kritische Masse an immergleichen Rieselspielen erreicht sein und der Markt teilt sich wieder, weil dann "zoggn" wieder "uncool" genug wird. Dann geht Kevin wieder mit dem Mofa auf dem Schulhof im Kreis fahren.
Nanimonai
Beiträge: 5637
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Nanimonai »

Randall Flagg hat geschrieben:
Ich will das Spiel ja auch nicht als AAA Titel. Wie ich bereits sagte, mir würde sowas in schlechter Präsentation schon reichen, von mir aus von Paradox oder einer Indie-Firma. Es gibt ja zum Glück noch Leute die arbeiten so, dass sie ihr nächstes Projekt finanzieren können und genug für das eigene Leben verdienen, dafür aber die Art von Spielen machen, die sie selbst lieben. Ohne dabei irgendwas für die breite Masse anpassen zu müssen.
Das ist auch eines der Probleme heutzutage: Die Anpassung an die Masse. Ich verfluche nicht die Casuals sondern diejenigen, die einfach so einfache Spiele machen. Wenn wir weiter bei dem "komplexen Anno-Beispiel" bleiben: Es ist kein Problem, auch dieses Spielprinzip einem breiteren Publikum näherzubringen. Die Zeiten der Handbücher sind ohnehin vorbei, heute macht man sowas über Ingame-Tutorials. Wenn ich da an das Tut von Black & White 1 zurückdenke, die haben es wirklich sehr gut gelöst. Auch wenn man es leider nicht überspringen konnte :(
Sollte es bei Dir wirklich so sein, bist Du vermutlich die große Ausnahme. Denn eigentlich erhoffen sich die meisten ja doch die große Komplexität mit der Technik eines AAA Titels.
Wenn Du jemand bist, der sich ein neu erscheinendes Cäsar mit derselben Technik zum Vollpreis kaufen würde, dann ist das doch toll. Aber Du wirst dann nur einer von ein paar hundert sein und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Programmierer (der das nicht als Hobby macht, sondern seine Brötchen damit verdient) seine Existenz gerne davon abhängig machen möchte.

Ich habe selbst noch kein Paradox Spiel durchgespielt, aber bezeichnet man deren Produkte nicht auch als AAA? Für kleine Garagenproduktionen sind die doch zu groß oder irre ich mich da?
Benutzeravatar
Howdie
Beiträge: 17117
Registriert: 17.09.2005 09:15
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Howdie »

Brakiri hat geschrieben:Hmm..vielleicht ist Jörg da einfach ein wenig desillusioniert. Wenn man schaut hat Jörg sich recht traurig in seine Indie-(D)Ecke eingemummelt und schaut nurnoch ab und zu mit Tränen in den Augen Richtung "Mainstream".
Ich kann ihn verstehen. Für mich gibt es auch immer weniger zu spielen. Er hat wenigstens noch seine Indie-Sachen die ihn oben halten, aber ich muss mittlerweile immer mehr auf P&P sowie alte Games ausweichen, weil nichts gescheites(für mich) mehr nachkommt. Sogar Skyrim war auf eine traurige Art und weise eine Entäuschung(zuviel vereinfacht und rausgeschmissen, so wie von ME1 auf ME2) obwohl es immernoch ein guter Openworlder ist.

Stell dir Jörg auf einer einsamen Insel vor. Ich stehe noch am Strand und schaue ob der Horizont Rettung verheisst, wärend Jörg sich mit seinem Laptop in die Indi-Höhle zurückgezogen hat, nurnoch ab und zu mal bei Sonnenaufgang aufs Meer schaut, um sich dann wieder abzuwenden und in seine Indi-Höhle zu gehen :)
Aber das ist dann natürlich auch nicht die beste und gesündeste Einstellung in seinem Job. Dann machst du eben irgendwann nur noch Dienst nach Vorschrift und das Einzige was dich noch mit echtem Enthusiasmus erfüllt ist es gegen genau diese Entwicklung zu wettern. Das ist aber ein Kampf gegen Windmühlen. Und man muss ja auch sehen, dass eben Millionen Spieler Spaß mit ME, COD, GOW und Co haben. Wobei ich denke so schlimm ist es nicht. Ist ja nicht so als hätte Jörg keinen Spaß mit Skyrim oder Uncharted. Die Sache zwichen ME und Jörg ist eben eine kleine persönliche Fehde, die ich durchaus nachvollziehen kann und lustig finde. Im Endeffekt schadet sowas ja keinem Leser. Außer denen die schrieben: "Schade, hatte mich auf das Spiel gefreut." Aber denen ist eh nicht zu helfen wenn sie ihre Kaufentscheidung von einem einzigen (und durchaus erwartbarem) Test abhängig machen.^^

Ich fände eine etwas konsequentere Rückbesinnung auf den Spielspaß, statt auf den feuilletonistischen Gedanken persönlich besser. Aber ich sterbe auch nicht, wenn es nicht so ist. Ist nur in meinen Augen etwas an dem Grundgedanken eines Tests und an einem (Groß-)Teil der Zielgruppe vorbei.

Was ich vermisse ist eher der Anspruch außerhalb der Tests und News. Wo sind die Interviews, Reportagen und Features? Natürlich ist so etwas nur sehr schwer im normalen Redaktionsalltag zu realisieren, aber das wäre genau das, womit man seinen feuilletonistischen Anspruch auch belegen könnte. Nebenbei finde ich es sehr lobenswert und das habe ich Jörg auch letztens geschrieben, dass die Redaktion es tatsächlich schafft immer mal wieder an den Diskussionen hier im Forum teilzunehmen. Wie gesagt: Ist nicht so als würde ich hier nur nörgeln. Ich sehe mich eher in der Rolle des nervigen Beobachters.^^

@Verklärer: Wir sind wohl gerade in Phase 4. Hoffentlich krabbeln uns keine Ameisen aus dem Arm (Fans alter Filme wissen wovon ich rede^^). Wobei ich das auch nicht geschrieben hätte, wenn Brakiri nicht explizit gefragt hätte. Aber mehr sage ich dazu auch nicht, keine Sorge. Soll ja nicht vollkommen OT werden.

@Topic: Nach zwei Tagen Abstinenz kann ich heute endlich weiterspielen! Juuuhuu!
Rock´n´Roll music is turning the kids into a bunch of sexhungry, beerdrinking, roadracing werewolfs!
Nanimonai
Beiträge: 5637
Registriert: 10.11.2007 01:02
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Nanimonai »

brent hat geschrieben: Witcher ist noch ein bisschen alte Schule, ähnlich wie Gothic, wenngleich etwas linearer, aber zumindest eine Welt zum erkunden, und man rennt nicht geradeaus durch, sondern kann sich mal verlaufen oder was links liegen lassen.
Die Präsentation ist nicht so opulent, weil das Spiel sich mehr auf den Charakter fokussiert als auf das Drumherum.
Hmm, ich halte Witcher 2 für eines der opulentesten Rollenspiele am Markt, gerade auch im Bereich Präsentation und Storytelling...
Benutzeravatar
Raksoris
Beiträge: 8589
Registriert: 04.02.2010 14:36
Persönliche Nachricht:

Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Raksoris »

Nanimonai hat geschrieben:
brent hat geschrieben: Witcher ist noch ein bisschen alte Schule, ähnlich wie Gothic, wenngleich etwas linearer, aber zumindest eine Welt zum erkunden, und man rennt nicht geradeaus durch, sondern kann sich mal verlaufen oder was links liegen lassen.
Die Präsentation ist nicht so opulent, weil das Spiel sich mehr auf den Charakter fokussiert als auf das Drumherum.
Hmm, ich halte Witcher 2 für eines der opulentesten Rollenspiele am Markt, gerade auch im Bereich Präsentation und Storytelling...
Ich halte es für eines der besten Action RPGS der letzten Jahre.
Da kann Mass Effect 2 und 3 in vielen Punkten einfach nicht mithalten ( Grafik, Storytelling, Konsequenzen allgemein, Dialoge ).
Bild
Antworten