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Ich glaube, ich habe etwas zu viel erwartet. Das Buch ist stark, besonders beim Rassismus-Thema. Da sog es mich ein und beunruhigte mich, aber der ein oder andere Aspekt überzeugte mich nicht so recht. Wenngleich es immer mal wieder positiv aufblitzt (gegen Ende gibt es nochmal kurz guten, fiesen Horror imo) und mir vieles sehr gefiel und ich mir des Humors bewusst bin, muss ich doch sagen, dass hier und da gefühlt über das Ziel hinausgeschossen wird.
Hat mir ähnlich gut wie Hill House gefallen. Es ist wirklich fabelhaft konstruiert und durchdacht. Ich kann es mir bildlich vorstellen ... die Nachbarschaft meiner Kindheit ... war zwar keine mittel-reiche Gegend (eher möchtegern-am-mittelstand-kratzer), aber irgendwie musste ich trotzdem daran denken ... was wäre, wenn man da so ein Haus hingebaut hätte? Wahrscheinlich sowas in der Richtung. Die Auswirkungen der Geschehnisse auf die gesamte Nachbarschaft und ganze Beziehungsnetze sind faszinierend und - wie die Schicksale im Haus - niederschmetternd.
Zwischendrin hab ich irgendwo irgendwie irgendeine Lovecraft-Sammlung in die Finger gekriegt und darin zum ... x-sten Mal Die Musik des Erich Zann gelesen. Aus irgendeinem Grund hat die's mir angetan: Dürfte meine am zweit- oder dritt-häufigst gelesene Kurzgeschichte von ihm sein.
BYE
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Da ich grad eh wach bin....und scheinbar ne ziemlich vertrocknete Pflanze
..ein hab ich noch:
Was soll ich sagen... WIR haben gewonnen... nu komms du!
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Show
warn Scherz... das Buch is Toll!... wie einglich so ziemlich alles vom Hesse...
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Lang ists her..und ich hatte Zeit
Momo
Ein Buch für Jeden. Wortwörtlich.
Würde der Inhalt dieses Buches die Kindheit tatsächlich überdauern, hätten wir sehr viel weniger Probleme in diesem Leben, und auch dem Nächsten. Daher ist dieses Buch, oder allgemein die Bücher von Ende, immer ein bisssi mit einem Ideal verbunden, das sich leider bisher nicht bewahrheitet hat. Traurig ...aber gut.
Als Bsp. der Entrückung der Gesellschaft sei das FilmEnde der "Unendlichen Geschichte" erwähnt, das nichts anderes als eine Vergewaltigung der Ideale darstellte, die Ende einglich vermitteln wollte... mal davon abgesehen, daß das Buch zum FilmEnde erst "richtig" losgeht.
...die "Momo"-Verfilmung fand ich übrigens gar nich mal so schlecht.... da konnte man das Buch wenigstens auch im Nachhinein noch lesen, ohne eine KotzAttacke zu bekommen.
Momo
Ein Buch für Jeden. Wortwörtlich.
Würde der Inhalt dieses Buches die Kindheit tatsächlich überdauern, hätten wir sehr viel weniger Probleme in diesem Leben, und auch dem Nächsten. Daher ist dieses Buch, oder allgemein die Bücher von Ende, immer ein bisssi mit einem Ideal verbunden, das sich leider bisher nicht bewahrheitet hat. Traurig ...aber gut.
Als Bsp. der Entrückung der Gesellschaft sei das FilmEnde der "Unendlichen Geschichte" erwähnt, das nichts anderes als eine Vergewaltigung der Ideale darstellte, die Ende einglich vermitteln wollte... mal davon abgesehen, daß das Buch zum FilmEnde erst "richtig" losgeht.
...die "Momo"-Verfilmung fand ich übrigens gar nich mal so schlecht.... da konnte man das Buch wenigstens auch im Nachhinein noch lesen, ohne eine KotzAttacke zu bekommen.
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Der ranzige neue Plot Device hat das Buch zwar nicht so versaut wie befürchtet, dennoch war er herzlich unnötig.
Man hätte sich auch einfach auf die bisherige Kernhandlung der Vorgänger konzentrieren und dem Leser so öde Längen und ein unnötig aufgeschaukeltes Ende ersparen können.
Trotzdem schön, dass tatsächlich so ziemlich alle der zahlreich aufgeworfenen Fragen nun beantwortet wurden und es nicht wirklich einen Cliffhanger gibt.
Show
Mal ausgenommen die Loge der Zauberinnen. Wäre schon interessant gewesen, zu wissen, was die jetzt machen.
Naja, nun kann ich mich jedenfalls an die Spiele wagen. : )
(Beginnend mit Teil 2; Teil 1 hatte ich mal angespielt und fand ihn schrecklich sperrig und unatmosphärisch)
Bin gespannt ob und wie viel da vom Schlusspunkt der Bücher in der Handlung aufgegriffen wird.
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So blöd ich Vampyr (das Videospiel) auch fand, es hat mich dazu angeregt, mich hiermit zu beschäftigen (so wenig wie das Thema in den Vordergrund rückt, muss man ja selbst den Schritt machen!. 60€ well spent ...
Ein umfassendes Werk zur heftigsten Pandemie der Menschheitsgeschichte, zudem gut erzählt.
Donald Trump kommt drin vor!
Außerdem "Die Esche" und "Das Experiment" von M.R. James gehört. Als Nächstes bzw, aktuell bin ich auf Piraten aus, William Hope Hodgson ...
Poes "Der Rabe" gehört zu haben, ist wohl keine Erwähnung wert, weil ich das zu oft tue. Glaub ich nicht ganz so gut, wenn man eh melancholisch drauf ist
BYE
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So ziemlich genau wie ich das letzte Buch einschätzen würde. Letzlich der erzählerische Rahmen nicht zu sehr gestört, aber es hat schon ein bissl abgelenkt. Irgendwie hat mich das ganze an fan fiction erinnert, KA.Blood-Beryl hat geschrieben: ↑21.07.2018 17:46
Der ranzige neue Plot Device hat das Buch zwar nicht so versaut wie befürchtet, dennoch war er herzlich unnötig.
Man hätte sich auch einfach auf die bisherige Kernhandlung der Vorgänger konzentrieren und dem Leser so öde Längen und ein unnötig aufgeschaukeltes Ende ersparen können.
Trotzdem schön, dass tatsächlich so ziemlich alle der zahlreich aufgeworfenen Fragen nun beantwortet wurden und es nicht wirklich einen Cliffhanger gibt....ShowMal ausgenommen die Loge der Zauberinnen. Wäre schon interessant gewesen, zu wissen, was die jetzt machen.
Naja, nun kann ich mich jedenfalls an die Spiele wagen. : )
(Beginnend mit Teil 2; Teil 1 hatte ich mal angespielt und fand ihn schrecklich sperrig und unatmosphärisch)
Bin gespannt ob und wie viel da vom Schlusspunkt der Bücher in der Handlung aufgegriffen wird.
Bei den Spielen will ich dich aber warnen, da ist es leicht mit falschen Erwartungen ran zu gehen: Die Mainstory wird erst in Witcher 3 fortgeführt, die ersten beiden sind eher Geschichten aus der Welt von Witcher' mit Fortführung der groben, politischen Lage. IMO ist die Trilogie ein Durchspielen trotzdem wert, zumal es mit jedem Teil besser wird.
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Jep, an Fan Fiction musste ich bei dem Camelot Zeug auch denken.Temeter hat geschrieben: ↑24.07.2018 23:55So ziemlich genau wie ich das letzte Buch einschätzen würde. Letzlich der erzählerische Rahmen nicht zu sehr gestört, aber es hat schon ein bissl abgelenkt. Irgendwie hat mich das ganze an fan fiction erinnert, KA.
Bei den Spielen will ich dich aber warnen, da ist es leicht mit falschen Erwartungen ran zu gehen: Die Mainstory wird erst in Witcher 3 fortgeführt, die ersten beiden sind eher Geschichten aus der Welt von Witcher' mit Fortführung der groben, politischen Lage. IMO ist die Trilogie ein Durchspielen trotzdem wert, zumal es mit jedem Teil besser wird.
Bei den Spielen habe ich den ersten nun halt geskippt (Zusammenfassung der Handlung durchgelesen; klang in der Tat sehr abgekoppelt) und bin jetzt 16 Stunden in Teil 2.
Da finde ich den Bezug zu den Büchern eigentlich schon ganz gut. Ist zwar nicht die Haupthandlung, aber es gibt viele Anspielungen und Ahamomente.
Show
Finde zum Beispiel interessant, dass sie Sabrina haben abnippeln lassen.
...
Und dann war ich noch übelst von meiner eigenen Fehltheorie enttäuscht. Dachte nämlich zunächst recht begeistert "Cool! Sie haben hier also Dijkstra und Faoiltiarna als die Königsmörder eingesetzt!"
...und dann entpuppen sich die beiden Hanseln hier aber scheinbar als zwei völlig andere Figuren, die mit den Büchern nix zu tun haben. xD
(Letho versuche ich noch zuzuordnen. Aber ich erinnere mich gerade nicht an einen glatzköpfigen Muskelprotz unter den Hexern.)
Aber im Ernst: Ein kräftiger Pilger (Dijkstra) und ein vernarbter Elf (Faoiltiarna) treffen sich am Ende der Bücher auf ominöse Bekanntschaft...das SCHREIT doch geradezu nach der Ausgangssituation, wie sie in Witcher 2 dargestellt wird.^^
...
Und dann war ich noch übelst von meiner eigenen Fehltheorie enttäuscht. Dachte nämlich zunächst recht begeistert "Cool! Sie haben hier also Dijkstra und Faoiltiarna als die Königsmörder eingesetzt!"
...und dann entpuppen sich die beiden Hanseln hier aber scheinbar als zwei völlig andere Figuren, die mit den Büchern nix zu tun haben. xD
(Letho versuche ich noch zuzuordnen. Aber ich erinnere mich gerade nicht an einen glatzköpfigen Muskelprotz unter den Hexern.)
Aber im Ernst: Ein kräftiger Pilger (Dijkstra) und ein vernarbter Elf (Faoiltiarna) treffen sich am Ende der Bücher auf ominöse Bekanntschaft...das SCHREIT doch geradezu nach der Ausgangssituation, wie sie in Witcher 2 dargestellt wird.^^
Re: Zuletzt gelesen
Jep, Teil 2 ist schon dichter an der politischen Situation dran, der Erstling fühlt sich generell wie ein Testlauf an, der zweite nimmt schon mehr Elemente auf und führt sie fort, und im dritten gibts dann eine recht direkte Fortsetzung der Haupthandlung.Blood-Beryl hat geschrieben: ↑25.07.2018 00:37Jep, an Fan Fiction musste ich bei dem Camelot Zeug auch denken.Temeter hat geschrieben: ↑24.07.2018 23:55So ziemlich genau wie ich das letzte Buch einschätzen würde. Letzlich der erzählerische Rahmen nicht zu sehr gestört, aber es hat schon ein bissl abgelenkt. Irgendwie hat mich das ganze an fan fiction erinnert, KA.
Bei den Spielen will ich dich aber warnen, da ist es leicht mit falschen Erwartungen ran zu gehen: Die Mainstory wird erst in Witcher 3 fortgeführt, die ersten beiden sind eher Geschichten aus der Welt von Witcher' mit Fortführung der groben, politischen Lage. IMO ist die Trilogie ein Durchspielen trotzdem wert, zumal es mit jedem Teil besser wird.
Bei den Spielen habe ich den ersten nun halt geskippt (Zusammenfassung der Handlung durchgelesen; klang in der Tat sehr abgekoppelt) und bin jetzt 16 Stunden in Teil 2.
Da finde ich den Bezug zu den Büchern eigentlich schon ganz gut. Ist zwar nicht die Haupthandlung, aber es gibt viele Anspielungen und Ahamomente.ShowFinde zum Beispiel interessant, dass sie Sabrina haben abnippeln lassen.
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Und dann war ich noch übelst von meiner eigenen Fehltheorie enttäuscht. Dachte nämlich zunächst recht begeistert "Cool! Sie haben hier also Dijkstra und Faoiltiarna als die Königsmörder eingesetzt!"
...und dann entpuppen sich die beiden Hanseln hier aber scheinbar als zwei völlig andere Figuren, die mit den Büchern nix zu tun haben. xD
(Letho versuche ich noch zuzuordnen. Aber ich erinnere mich gerade nicht an einen glatzköpfigen Muskelprotz unter den Hexern.)
Aber im Ernst: Ein kräftiger Pilger (Dijkstra) und ein vernarbter Elf (Faoiltiarna) treffen sich am Ende der Bücher auf ominöse Bekanntschaft...das SCHREIT doch geradezu nach der Ausgangssituation, wie sie in Witcher 2 dargestellt wird.^^
W1 fand ich hautptsächlich wegen der ungewöhnlichen Welt interessant, nicht wegen irgendeiner Verbindung zu den Büchern; das fühlte sich deutlich mehr wie ein europäisches Ding an, verglichen mit Dragon Age&Co. Weniger bunt und spektakulär, sondern eher märchenhaft, mit einer viel stärkeren und weniger künstlichen Mythologie. Von Witcher als Serie hatte ich damals keine Ahnung; mir ist nur während des Spielens aufgefallen, dass ich doch irgendwann mal so einen älteren Roman um einen Hexer gelesen hatte (den ersten Sammelband mit Kurzgeschichten).
Erst danach habe ich mir den zweiten Sammelband und Romane geholt.
Zum Spoiler... ich habe die hälfte der Bücher schon vergessen^^'
Ist ne Weile her, aber CDP scheut sich durchaus nicht davor, zentrale Charachtere der Bücher abkratzen zu lassen. Geht auch in Teil 3 so weiter
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Tyll von Daniel Kehlmann
Geiles Teil. Kehlmann nimmt die Eulenspiegel-Figur, die wie ich mittlerweile nachgelesen habe eigentlich eine Gestalt des 14. Jahrhunderts ist und versetzt sie in den 30jährigen Krieg. Wie immer bei Kehlmann schafft er es zumindest bei mir diese Settings wirklich lebendig wirken zu lassen und wie immer bei Kehlmann steckt einerseits immer eine interessante und oft witzige Geschichte, aber auch jede Menge Tiefgang drin.
Man sollte allerdings keine lineare Erzählweise erwarten. Wer zum Beispiel Ruhm gelesen hat, kennt Kehlmanns Stil hier. Zusammenhängende Geschichten, teilweise scheinbar zeitlich durcheinander angeordnet, aber immer sehr geschickt dabei. Zum Beispiel weiß man das eine Figur namens Nele im Prolog dabei ist, dann lernt man sie besser kennen, im nächsten Kapitel fehlt sie und man fragt sich was da wohl passiert ist und solche Spannungen halten einen bei der Stange.
Was sicherlich mitgebracht werden muss, ist ein grundsätzliches Interesse am 30jährigen Krieg. Mir bringt es immer Spaß genaue Details nachzugucken, aber das ist nicht jedermanns Sache. Der Winterkönig, Gustav Adolph oder die diversen Wissenschaftler werden einem nicht wirklich erklärt. Ich weiß daher nicht ob das ganz ohne solche Kenntnisse Spaß bringt.
Re: Zuletzt gelesen
Tja... alles hat ein Ende usw.
Nach... fünf Monaten habe ich soeben den letzten Band beendet. (ich genieße... deswegen dauert das ^^)
Hat mir den Horizont in Sachen nordische Mythologie erweitert, da fällt mir so manches bei God of War in Sachen Verständnis leichter.
Lesen bildet und so.
Solche Bücher kann ich aber partout nur auf Englisch lesen, wie da manche Namen auf Deutsch vergewaltigt werden (Halfborn -> Halbgeboren )
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he who fights with monsters might take care lest he thereby become a monster
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Shadowmarch
Roman von Tad Williams
Alle 3 Bände durch. Hab circa 3 Monate gebraucht was für meine Verhältnisse sehr lang ist.
Hat mich entsprechend nicht komplett überzeugt, vll bin ich aber auch Fantasy geschädigt mittlerweile, da ich (zu) vieles gelesen habe.
Geschichte ist gut aber recht klassisch: Zwillinge (Mädchen u Junge) eines kleinen Königreichs werden durch .... getrennt und der steinige Weg zurück etc.
Das erste Buch ist fast nur Einleitung, meiner bescheidenen Meinung nach, wirds ab Miite Band 2 spannend mit manchen Längen. Die Zwielichtler/Elfen sind eher nordisch angehaucht, keine HDR Elfen/Zwerge, aber gibt ein paar Überschneidungen.
Wer Williams Schreibstil mag , Lust auf eine gute klassische Fantasystory mit einigen Längen hat, kann zugreifen.
7,5/10
Roman von Tad Williams
Alle 3 Bände durch. Hab circa 3 Monate gebraucht was für meine Verhältnisse sehr lang ist.
Hat mich entsprechend nicht komplett überzeugt, vll bin ich aber auch Fantasy geschädigt mittlerweile, da ich (zu) vieles gelesen habe.
Geschichte ist gut aber recht klassisch: Zwillinge (Mädchen u Junge) eines kleinen Königreichs werden durch .... getrennt und der steinige Weg zurück etc.
Das erste Buch ist fast nur Einleitung, meiner bescheidenen Meinung nach, wirds ab Miite Band 2 spannend mit manchen Längen. Die Zwielichtler/Elfen sind eher nordisch angehaucht, keine HDR Elfen/Zwerge, aber gibt ein paar Überschneidungen.
Wer Williams Schreibstil mag , Lust auf eine gute klassische Fantasystory mit einigen Längen hat, kann zugreifen.
7,5/10
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Re: Zuletzt gelesen
Zuletzt gelesen habe ich Goethes "Die Leiden des jungen ..." ... äh, ich meinte, ich habe als letztes gelesen - unter anderem - William Hope Hodgsons Geisterpiraten, was mir außerordentlich gut gefallen hat, sowie sein Die Boote der "Glen Carrig", das weniger gut war. Außer die ein oder andere nette Kampfszene wollte das nicht so recht zünden, obwohl so ein Tangkontinent schon Potential birgt, wortwörtlich!
Kostet sage und schreibe 60 cent!
Und weiter:
So, das waren dann jetzt auch erstmal genug Piraten-Sachen.
Als nächstes M.R James nachholen.
Kostet sage und schreibe 60 cent!
Und weiter:
So, das waren dann jetzt auch erstmal genug Piraten-Sachen.
Als nächstes M.R James nachholen.
BYE
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Doppelpost!
Hm, naja. Hab schlimmeres erwartet. Ganz nett, ab und zu lustig. Ende war nicht so meins. Hey, er hat'n Roman geschrieben, ist also weiter als ich, so who am I to judge? Fand das alles gar nicht so eklig und "Hoffentlich liest meine Mutter das nicht alles"-würdig wie es in der Danksagung oder auch auf RBTV usw. immer erwähnt wurde ... das bisl Kotze und Pisse da.
Erst mein 2. King (Danse Macabre nicht mit eingerechnet) und er bestätigt mir auch wieder, wieso es nicht allzu schnell zu einem dritten kommen wird. Das Setting ist geil, die Charaktere sind fein ausgearbeitet, die Story ist cool, alles irgendwie fein. Der Spuk im Park verkommt aber schnell zu einer reinen Nebensache, die man getrost streichen könnte, und es ist reiner Krimi / Thriller. Trotzdem spannend und wie er Charaktere formt ist schon gut ... he's just not my cup of tea, I guess.
Ferner hab ich ein bisschen von M.R. James gelesen - zu wenig, denn sie sind fantastisch, aber ich kann mich immer nur schlecht motivieren, was anderes zu tun, als meine Zeit sinnlos nichts tuend zu verschwenden, weil ich eh nicht gut genug bin.
Und weil ich irgendwie nie ganz von ihm wegkomme, habe ich mich einigen Kurzgeschichten H.P. Lovecrafts gewidmet, die er nicht alleine fabrizierte (obgleich manche dann doch zu bis zu 90% auf seinem MIst wachsen), was ich bisher überging. Taub, stumm und blind mag jetzt eigentlich keine wirkliche Erwähnung wert sein, aber ich finde es immer grandios, wenn Figuren etwas zu sehen bekommen, obwohl ihnen das Augenlicht fehlt.
Außerdem hat es mir Flügel des Todes ("Winged Death", zusammen mit Hazel Heald) angetan. Gut, man muss auch hier des Xenophoben Rassismus schlucken ... und die Frage, wie lange so eine Fliege lebt, sollte man sich nicht stellen, aber trotzdem ... es hat was. Die Hauptfigur könnte so existiert haben und gedacht haben in der Zeit, wenn er sich in Afrika aufhält, und er ist als narzisstisches Arschloch eh drauf ausgelegt, nicht vom Leser gemocht zu werden (wenngleich Lovecraft den Rassismus natürlich feiernd und zustimmend eingebaut haben wird), also ... man weiß natürlich schon recht schnell, was Sache ist, aber so Rache-Spielchen sind immer nett.
Irgendwo hab ich noch eine der König in Gelb-Sachen eingeschoben, Die Maske, was mir auch sehr zusagte.
Hm, naja. Hab schlimmeres erwartet. Ganz nett, ab und zu lustig. Ende war nicht so meins. Hey, er hat'n Roman geschrieben, ist also weiter als ich, so who am I to judge? Fand das alles gar nicht so eklig und "Hoffentlich liest meine Mutter das nicht alles"-würdig wie es in der Danksagung oder auch auf RBTV usw. immer erwähnt wurde ... das bisl Kotze und Pisse da.
Erst mein 2. King (Danse Macabre nicht mit eingerechnet) und er bestätigt mir auch wieder, wieso es nicht allzu schnell zu einem dritten kommen wird. Das Setting ist geil, die Charaktere sind fein ausgearbeitet, die Story ist cool, alles irgendwie fein. Der Spuk im Park verkommt aber schnell zu einer reinen Nebensache, die man getrost streichen könnte, und es ist reiner Krimi / Thriller. Trotzdem spannend und wie er Charaktere formt ist schon gut ... he's just not my cup of tea, I guess.
Ferner hab ich ein bisschen von M.R. James gelesen - zu wenig, denn sie sind fantastisch, aber ich kann mich immer nur schlecht motivieren, was anderes zu tun, als meine Zeit sinnlos nichts tuend zu verschwenden, weil ich eh nicht gut genug bin.
Und weil ich irgendwie nie ganz von ihm wegkomme, habe ich mich einigen Kurzgeschichten H.P. Lovecrafts gewidmet, die er nicht alleine fabrizierte (obgleich manche dann doch zu bis zu 90% auf seinem MIst wachsen), was ich bisher überging. Taub, stumm und blind mag jetzt eigentlich keine wirkliche Erwähnung wert sein, aber ich finde es immer grandios, wenn Figuren etwas zu sehen bekommen, obwohl ihnen das Augenlicht fehlt.
Außerdem hat es mir Flügel des Todes ("Winged Death", zusammen mit Hazel Heald) angetan. Gut, man muss auch hier des Xenophoben Rassismus schlucken ... und die Frage, wie lange so eine Fliege lebt, sollte man sich nicht stellen, aber trotzdem ... es hat was. Die Hauptfigur könnte so existiert haben und gedacht haben in der Zeit, wenn er sich in Afrika aufhält, und er ist als narzisstisches Arschloch eh drauf ausgelegt, nicht vom Leser gemocht zu werden (wenngleich Lovecraft den Rassismus natürlich feiernd und zustimmend eingebaut haben wird), also ... man weiß natürlich schon recht schnell, was Sache ist, aber so Rache-Spielchen sind immer nett.
Irgendwo hab ich noch eine der König in Gelb-Sachen eingeschoben, Die Maske, was mir auch sehr zusagte.
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