Mass Effect 2
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So, habe das Game schon mal bei nem Freund gespielt, OHNE vorher irgendwelche Tests, Statements usw. zu lesen, um VÖLLIG unvoreingenommen dieses Spiel zu genießen (Kritiken spoilern mir zuviel).
Hab ca. 10 h gezockt, und dachte mir die ganze Zeit ich spiel nur Nebenmissionen...aber nix da...das Spiel hat einfach keine ordentliche Story....es plätschert vor sich hin....wärs Gears of War 3 mit Rollenspielanleihen ok, aber MassEffect 2....ne...
Schwache Story, fast kein Rollenspiel...und die Dialoge halten eigentlich nur vom (sinnlosen?) Ballern ab.
Schade schade....Teil 3 wird sicher nicht ins Haus kommen, außer Bioware geht wieder zurück zum Ursprung und bringt ein ROLLENSPIEL keinen Shooter ohne Hirn, mit schwacher Story und langweiligen Dialogen!
Ich muss sagen der Test geht völlig und zu 100% in Ordnung!
Dieses Spiel hat KEINEN Award verdient!
Mfg
Hab ca. 10 h gezockt, und dachte mir die ganze Zeit ich spiel nur Nebenmissionen...aber nix da...das Spiel hat einfach keine ordentliche Story....es plätschert vor sich hin....wärs Gears of War 3 mit Rollenspielanleihen ok, aber MassEffect 2....ne...
Schwache Story, fast kein Rollenspiel...und die Dialoge halten eigentlich nur vom (sinnlosen?) Ballern ab.
Schade schade....Teil 3 wird sicher nicht ins Haus kommen, außer Bioware geht wieder zurück zum Ursprung und bringt ein ROLLENSPIEL keinen Shooter ohne Hirn, mit schwacher Story und langweiligen Dialogen!
Ich muss sagen der Test geht völlig und zu 100% in Ordnung!
Dieses Spiel hat KEINEN Award verdient!
Mfg
Zuletzt geändert von MDEisenhans am 26.01.2010 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
Wer keine Laster hat, hat auch keine Tugenden.
Hätte der tester 90% gegeben, wäre für euch fanboys wohl alles wieder in Ordnung.
Ist doch immer die gleiche Leier. blabla Beruf verfehlt, blabla trifft nicht meinen Geschmack, blabla das Spiel ist 97% wert, blabla das Spiel verdient nur 35%, blabla wohlen nur Clicks
Ich persönlich finde die 82% vollkommen in Ordnung. Der Hype konnte hier keine Wunder bewirken.
Ist doch immer die gleiche Leier. blabla Beruf verfehlt, blabla trifft nicht meinen Geschmack, blabla das Spiel ist 97% wert, blabla das Spiel verdient nur 35%, blabla wohlen nur Clicks
Ich persönlich finde die 82% vollkommen in Ordnung. Der Hype konnte hier keine Wunder bewirken.
Erynhir hat geschrieben:Warum eigentlich 82%? Wo ist der Unterschied zu einem Spiel mit 83% oder 81%? Prozentwertungen sind einfach nur total unsinnig.
Nun ja, mir gefällt der Test nicht. Also der Text, die Wertung ist mir relativ egal, zu mal 4Players damit offensichtlich eh falsch liegt.
nach dem motto: "fresst scheiße, millionen fliegen können nicht irren!"
du bist so geil
Wo sag ich denn bitte das es moralisch verwerflich ist? Und auch Jérôme hat das nicht behauptet. Es ist nur ziemlich ulkig, wenn sie den Test so teilen und ich sehe hier keinen wirklich Sinn. Man hätte genauso gut zumindest bis Montag warten können und dann einen etwas kompakteren Test online stellen können (ohne Wertung) oder aber Dienstag früh. Da das Spiel erst am Donnerstag im Laden stehen sollte, ist für den geeigneten Erstkäufer noch genug Zeit Infos einzuholen und jeder der mit dem Kauf wartet, dem entgeht doch eh nichts...? So weckt es bei mir den Eindruck das die Hits (insbesondere über das Wochenende für den ersten Testteil) die primäre Motivation waren hier den Test zu teilen und früher online zu stellen.Bedlam hat geschrieben:Und was ist daran verwerflich? Auch auf den ersten Seiten gabs schon Kritik und auf den letzten Seiten gabs auch Lob (z.b. auf Seite 7 wird fast durchgängig geschwärmt).
Und nochmal: Auch du hättest warten können bis der Test komplett ist und ihn dann lesen können.
Und natürlich will man Klicks haben indem man so früh wie möglich Informationen bietet. Aber daran ist absolut nichts verwerflich.
Achja, der IGN Exklusivtest-Gefallen? Die anderen Seiten sind ja mindestens genauso euphorisch bzgl ME2 und dass das Spiel auch einfach nur eine 9.6 in IGN Maßstäben verdient hat, ist nicht drin? Hm...Falsch wäre es seine persönliche Wertung nach oben zu korrigieren um den Test schon komplett eher releasen zu dürfen.
It was a bad one, the Winter of 1933. Wading home that night through flames of snow, my toes burning, my ears on fire, the snow swirling around me like a flock of angry nuns, I stopped dead in my tracks. The time had come to take stock. Fair weather or foul, certain forces in the world were at work trying to destroy me.
-- John Fante.
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- Pixelmaster
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Da hast Du absolut Recht, kann Dir 100%pro zustimmen!Jérôme hat geschrieben:Ich halte es als Gelegenheitsleser für immer fragwürdiger, ob ein e-Narzisst vom Kaliber Jörg Luibl, ausgestattet mit einem Ego 2.0, wirklich die geeignete Person für ein Medium wie 4Players ist. Seine stets übersubjektiv eingefärbten, tendenziösen Tests, die je nach seiner Tageslaune auch mal zur Hetze werden können, haben bei mir immer den faden Beigeschmack des Selbstdarstellens und des Produzierens - selbst wenn ich inhaltlich mit ihm über ein Spiel komplett konform gehe. Manchmal frage ich mich auch, ob das nun wirklich exakt so seine ungefilterte Meinung darstellt, oder ob es ihn doch insgeheim ein wenig juckt, dem Reiz der Provokation nachzugehen und gewisse Dinge zu überspitzen oder etwas aus einem vorhandenen Kontext zu ziehn. Nicht einmal aus bösem Willen, sondern als rhetorisches Stilmittel.
Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte Herrn Luibl mitnichten seine Fähigkeiten und Talente streitig machen. Im Gegenteil, seine Schreibfreude merkt man immer wieder, besonders in seinen Kolumnen; doch frage ich mich, ob er mit seinem Stil, seinem virtuellen Ton und seiner Herangehensweise als purer Blogger, Kolumnist und Gaming-Feuilletonist nicht besser aufgehoben wäre. Nicht wegen ihm selber, sondern auch für den Nutzen des Lesers.
Das Problem das ich sehe ist, dass es teilweise relativ offensichtlich scheint, dass Herr Luibl eine gewisse Agenda bei manchen Spielen, Genres oder Publishern/Producern verfolgt, die dann häufig in Trotzbewertungen gipfeln, die mit dem eigentlichen Produkt nur bedingt zu tun haben; er bewertet teilweise Aspekte als sehr positiv oder negativ, die nur indirekt oder gar nicht mit dem vorliegenden Produkt zu tun haben. Ich spekuliere er hat sich gedanklich seine persönliche Ideal-Vorstellung der Gaming-Welt geschustert und alles was nicht in sein ganz persönliches Raster passt, wird abgestraft.
Nun mag man meinen: "Na klar! Subjektivität gehört zu einem Test dazu - anders geht's nicht." Dem stimme ich so prinzipiell zu, doch mit Einschränkungen. Für mich gibt es bei dieser Thematik zwei Arten von Subjektivität, die offensive und die passive. Herr Luibl wählt regelmäßig die offensive Form, wohingegen ich die passive als die praktikablere und für den Leser gewinnbringendere erachte.
Wo sehe ich den Unterschied? Als offensiv betrachte ich, wenn man schon mit einer aufgebauschten und im Vorfeld zu fixierten Grundvorstellung an ein Spiel herangeht. Wenn man sich schon im Vorfeld vornimmt dies oder jenes besonders gründlich abzuklopfen, weil man aus irgend einem Grund dort besondere Mängel vermutet - unabhängig ob diese Befürchtungen faktisch Hand und Fuß haben. Wenn man eventuell schon beinflusst wurde durch Diskrepanzen mit dem Vertrieb, dem Produzenten oder dem Marketing. Diese Instanzen sind Eltern, das Spiel ist ihr Kind. Wenn ich mich mit den Eltern im Streit befinde, soll ich das "arme" Kind, ohne es zu kennen, auch direkt verteufeln und ihm vorweg Dinge unterstellen, die ich auch finden werde wenn ich nur verbissen und blindwütig genug danach Suche? Als offensiv betrachte ich auch, wenn man über ein sehr festgelegtes Blickfeld verfügt, zu stark und verbissen an Klassikern hängt, sich zu sehr eingeschossen hat auf das, was man selber als das Optimum erachtet. Offensiv ist, wenn man den Blick für das Ganze zu verlieren droht, da man sich an irgend einem Reizpunkt verfangen hat und ihn abarbeitet als gäbe es kein Morgen mehr. Offensiv ist, wenn man die Fähigkeit zu relativieren verliert; einen Kontext ignoriert oder verzerrt wahrnimmt/wiedergibt.
Passive Subjektivität dagegen stellt so ziemlich das Gegenteil da. Ersteinmal nimmt man jedes neue Spiel neutral unter seine Fittiche. In dubio pro reo - im Zweifel für den Angeklagten. Man schaltet erstmal Hype-Gedöhns, Marketing-Gewäsch und Flame-Wars aus Wochen und Monaten zuvor aus und freut sich was neues spielen zu können. Und dann schaut man wie das Spiel wirkt, was setzt es für Spannungen frei, wo nervt einen was? Wo funktioniert etwas super und macht Spaß, wo ist etwas verbuggt oder in die Hose gegangen? Etc. Und dabei sollte man sich in Acht nehmen, nicht zu sehr über einen Aspekt zu brüten, wenn man dadurch andere schlith nicht konzentriert wahrnimmt. Dann kommt das wichtigste: Man setzt sich nicht umgehend an den Text um irgendwelchen künstlichen Deadlines ins Rektum zu kriechen, sondern man lässt das ganze ein paar Tage sacken, geht drei Schritte zurück und betrachtet das Gesamter(g/l)ebnis. Und dann legt man seine Erlebnisse nieder - im Guten wie im Schlechten. Ausführlich, aber ausgewogen. Ein 80, 85, 90% Spiel mit einigen Macken, kann in einem Test nicht zu 3/4 nur über diese negativen Aspekte kommuniziert werden. Denn der durschnittliche User erkennt nur bedingt, dass das Spiel echt toll ist, aber pro forma die negativen Aspekte besonders erläutert werden - der durschnittliche User liest den Test, überfliegt ihn gar nur, und denkt schlicht: "Bah! Das ist alles schlecht? Scheiß Spiel! Scheiß Producer! Scheiß Publisher! Dreck!" Dieser Seifenblasen-Anti-Hype ist ja gänzlich schlimmer und nerviger, als der Pro-Hype im Vorfeld eines Spiels. Der pro-Hype (so sehr ich auch diesen ablehne) ist wenigstens von positiver, optimistischer Natur. Der Anti-Hype jedoch ist geprägt von Missgunst, Oberflächlichkeit, Egomanie, Wichtigtuerei und Motzigkeit. Da sagt einer ihm gefällt ein Spiel nicht und das nimmt ein anderer (ohne das Spiel zu kennen) zum Anlass, es (und seine Anhänger) zu diskreditieren. Man kann es ja kaum wagen öffentlich ein Spiel zu mögen, dass Herr Luibl stark kritisiert hat. Darauf werden hier einige Leute von den "Antis" behandelt, als würden sie Crack im Kindergarten verkaufen - Gott Luibl hat ja gesprochen! Dies ist jedoch ein Randaspekt, den ich Herrn Luibl sicherlich nicht anlaste; er hat Flamer, Trolle und Kiddies nicht erfunden.
Ein Medium wie 4Players soll den generellen Leser informieren und nicht nur die wenigen, die EXAKT den selben Geschmack wie der Tester besitzen. Eigene Meinung gehört zu jedem Spiel-Test dazu, aber sie ist nur ein Hilfsmittel. Exzessiv gehört sie ins Fazit, nicht über 10 Seiten. Die unentwegte Schilderung wie der Tester persönlich das Spiel besser gefunden oder gemacht hätte, gehört ebenso ins Fazit. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht lesen was der tester mti dem Spiel gemacht HÄTTE. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht NUR lesen was alels so mies oder im gegenteiligen, was alles so ultra toll ist. Eine Medaille hat stets zwei Seiten, man kann nicht eine von beiden ignorieren oder gezielt Stiefmütterlich behandeln.
Die Besserwisser-Art einen Test zu schreiben, die Jörg Luibl sicherlich nicht mehr ablegen wird/kann, will ich dabei gar nicht ankreiden. Solch eine Meinungsschilderung soll und muss genauso erlaubt sein; ist in einer freien Gesellschaft auch von Nöten. Aber sie muss dann auch dementsprechend besonders als private, ultrasubjektive Entität herausgestellt werden. Und das ist in Form eines Tests für die Allgemeinheit, auf einem Portal für jedermann in meinen Augen nicht möglich. So etwas gehört wie bereits erwähnt in Blogs, Kolumnen oder Genre-Webseiten. Eine alternative wäre vielleicht eine "Jörg's Rant Corner"-Sektion auf 4Players; ein Jörg Luibl Blog für all seine absoluten Ansichten. Und das sage ich ohne Sarkasmus. Auch ein Gedanke wäre eventuell kleine Infokästen innerhalb des Textes für persönlichere Auseinandersetzung mit einem Aspekt zu nutzen und dafür den eigentlichen Text-Körper sachlicher und fokusierter zu halten.
Jedoch möchte ich sagen, dass ich zumindest dafür meinen Hut vor Herrn Luibl ziehe, dass er sich in seiner eigenen Art nicht beirren lässt und sein Ding durchzieht, so kritisch ich dies wiederum auch betrachte.
P.S.: Diesen Etappen-Test-Trend finde ich übrigens furchtbar. Lieber warte ich 4, 5 Tage länger und habe dann etwas richtiges, als dieses halbgaare Zerstückeln, bei dem man die Linie kaum erkennt.
@4Players
Hut ab, für den langen und ernsthaften Test! Ihr seid die besten!
- 3nfant 7errible
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Solche Weichspüli Tests wie du sie willst gibt es doch schon genug im Netz. Jetzt lass uns doch wenigstens noch 4P als letzte Bastion, wo man noch das Gefühl hat, dass die Tests von echten Gamern geschrieben werden. Das was du kritisierst, ist doch genau das was die Leute hier hin zieht. Ein Test, der im Prinzip auch von einem ganz normalen User in einem Forum geschrieben sein könnte, der ganz offen und ehrlich einfach seine Meinung zu einem Spiel abgibt. Und es sind doch eigentlich immer diese "kumpelhaften" Meinungen von anderen Spielern, die man letztlich am meisten vertraut. Ehrlich gesagt könnte man da nach meinem Geschmack ruhig noch etwas weitergehen bei 4P. Denn echte "nur User" würden noch ganz andere Sachen viel stärker bewerten, wie zB Spielzeit, Kopierschutz, DLC-Wahn, Registrierungs-Zwang usw. Sowas fliesst aber hier bei 4P noch nichtmals wirklich in die Wertung ein.Jérôme hat geschrieben:Ich halte es als Gelegenheitsleser für immer fragwürdiger, ob ein e-Narzisst vom Kaliber Jörg Luibl, ausgestattet mit einem Ego 2.0, wirklich die geeignete Person für ein Medium wie 4Players ist. Seine stets übersubjektiv eingefärbten, tendenziösen Tests, die je nach seiner Tageslaune auch mal zur Hetze werden können, haben bei mir immer den faden Beigeschmack des Selbstdarstellens und des Produzierens - selbst wenn ich inhaltlich mit ihm über ein Spiel komplett konform gehe. Manchmal frage ich mich auch, ob das nun wirklich exakt so seine ungefilterte Meinung darstellt, oder ob es ihn doch insgeheim ein wenig juckt, dem Reiz der Provokation nachzugehen und gewisse Dinge zu überspitzen oder etwas aus einem vorhandenen Kontext zu ziehn. Nicht einmal aus bösem Willen, sondern als rhetorisches Stilmittel.
Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte Herrn Luibl mitnichten seine Fähigkeiten und Talente streitig machen. Im Gegenteil, seine Schreibfreude merkt man immer wieder, besonders in seinen Kolumnen; doch frage ich mich, ob er mit seinem Stil, seinem virtuellen Ton und seiner Herangehensweise als purer Blogger, Kolumnist und Gaming-Feuilletonist nicht besser aufgehoben wäre. Nicht wegen ihm selber, sondern auch für den Nutzen des Lesers.
Das Problem das ich sehe ist, dass es teilweise relativ offensichtlich scheint, dass Herr Luibl eine gewisse Agenda bei manchen Spielen, Genres oder Publishern/Producern verfolgt, die dann häufig in Trotzbewertungen gipfeln, die mit dem eigentlichen Produkt nur bedingt zu tun haben; er bewertet teilweise Aspekte als sehr positiv oder negativ, die nur indirekt oder gar nicht mit dem vorliegenden Produkt zu tun haben. Ich spekuliere er hat sich gedanklich seine persönliche Ideal-Vorstellung der Gaming-Welt geschustert und alles was nicht in sein ganz persönliches Raster passt, wird abgestraft.
Nun mag man meinen: "Na klar! Subjektivität gehört zu einem Test dazu - anders geht's nicht." Dem stimme ich so prinzipiell zu, doch mit Einschränkungen. Für mich gibt es bei dieser Thematik zwei Arten von Subjektivität, die offensive und die passive. Herr Luibl wählt regelmäßig die offensive Form, wohingegen ich die passive als die praktikablere und für den Leser gewinnbringendere erachte.
Wo sehe ich den Unterschied? Als offensiv betrachte ich, wenn man schon mit einer aufgebauschten und im Vorfeld zu fixierten Grundvorstellung an ein Spiel herangeht. Wenn man sich schon im Vorfeld vornimmt dies oder jenes besonders gründlich abzuklopfen, weil man aus irgend einem Grund dort besondere Mängel vermutet - unabhängig ob diese Befürchtungen faktisch Hand und Fuß haben. Wenn man eventuell schon beinflusst wurde durch Diskrepanzen mit dem Vertrieb, dem Produzenten oder dem Marketing. Diese Instanzen sind Eltern, das Spiel ist ihr Kind. Wenn ich mich mit den Eltern im Streit befinde, soll ich das "arme" Kind, ohne es zu kennen, auch direkt verteufeln und ihm vorweg Dinge unterstellen, die ich auch finden werde wenn ich nur verbissen und blindwütig genug danach Suche? Als offensiv betrachte ich auch, wenn man über ein sehr festgelegtes Blickfeld verfügt, zu stark und verbissen an Klassikern hängt, sich zu sehr eingeschossen hat auf das, was man selber als das Optimum erachtet. Offensiv ist, wenn man den Blick für das Ganze zu verlieren droht, da man sich an irgend einem Reizpunkt verfangen hat und ihn abarbeitet als gäbe es kein Morgen mehr. Offensiv ist, wenn man die Fähigkeit zu relativieren verliert; einen Kontext ignoriert oder verzerrt wahrnimmt/wiedergibt.
Passive Subjektivität dagegen stellt so ziemlich das Gegenteil da. Ersteinmal nimmt man jedes neue Spiel neutral unter seine Fittiche. In dubio pro reo - im Zweifel für den Angeklagten. Man schaltet erstmal Hype-Gedöhns, Marketing-Gewäsch und Flame-Wars aus Wochen und Monaten zuvor aus und freut sich was neues spielen zu können. Und dann schaut man wie das Spiel wirkt, was setzt es für Spannungen frei, wo nervt einen was? Wo funktioniert etwas super und macht Spaß, wo ist etwas verbuggt oder in die Hose gegangen? Etc. Und dabei sollte man sich in Acht nehmen, nicht zu sehr über einen Aspekt zu brüten, wenn man dadurch andere schlith nicht konzentriert wahrnimmt. Dann kommt das wichtigste: Man setzt sich nicht umgehend an den Text um irgendwelchen künstlichen Deadlines ins Rektum zu kriechen, sondern man lässt das ganze ein paar Tage sacken, geht drei Schritte zurück und betrachtet das Gesamter(g/l)ebnis. Und dann legt man seine Erlebnisse nieder - im Guten wie im Schlechten. Ausführlich, aber ausgewogen. Ein 80, 85, 90% Spiel mit einigen Macken, kann in einem Test nicht zu 3/4 nur über diese negativen Aspekte kommuniziert werden. Denn der durschnittliche User erkennt nur bedingt, dass das Spiel echt toll ist, aber pro forma die negativen Aspekte besonders erläutert werden - der durschnittliche User liest den Test, überfliegt ihn gar nur, und denkt schlicht: "Bah! Das ist alles schlecht? Scheiß Spiel! Scheiß Producer! Scheiß Publisher! Dreck!" Dieser Seifenblasen-Anti-Hype ist ja gänzlich schlimmer und nerviger, als der Pro-Hype im Vorfeld eines Spiels. Der pro-Hype (so sehr ich auch diesen ablehne) ist wenigstens von positiver, optimistischer Natur. Der Anti-Hype jedoch ist geprägt von Missgunst, Oberflächlichkeit, Egomanie, Wichtigtuerei und Motzigkeit. Da sagt einer ihm gefällt ein Spiel nicht und das nimmt ein anderer (ohne das Spiel zu kennen) zum Anlass, es (und seine Anhänger) zu diskreditieren. Man kann es ja kaum wagen öffentlich ein Spiel zu mögen, dass Herr Luibl stark kritisiert hat. Darauf werden hier einige Leute von den "Antis" behandelt, als würden sie Crack im Kindergarten verkaufen - Gott Luibl hat ja gesprochen! Dies ist jedoch ein Randaspekt, den ich Herrn Luibl sicherlich nicht anlaste; er hat Flamer, Trolle und Kiddies nicht erfunden.
Ein Medium wie 4Players soll den generellen Leser informieren und nicht nur die wenigen, die EXAKT den selben Geschmack wie der Tester besitzen. Eigene Meinung gehört zu jedem Spiel-Test dazu, aber sie ist nur ein Hilfsmittel. Exzessiv gehört sie ins Fazit, nicht über 10 Seiten. Die unentwegte Schilderung wie der Tester persönlich das Spiel besser gefunden oder gemacht hätte, gehört ebenso ins Fazit. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht lesen was der tester mti dem Spiel gemacht HÄTTE. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht NUR lesen was alels so mies oder im gegenteiligen, was alles so ultra toll ist. Eine Medaille hat stets zwei Seiten, man kann nicht eine von beiden ignorieren oder gezielt Stiefmütterlich behandeln.
Die Besserwisser-Art einen Test zu schreiben, die Jörg Luibl sicherlich nicht mehr ablegen wird/kann, will ich dabei gar nicht ankreiden. Solch eine Meinungsschilderung soll und muss genauso erlaubt sein; ist in einer freien Gesellschaft auch von Nöten. Aber sie muss dann auch dementsprechend besonders als private, ultrasubjektive Entität herausgestellt werden. Und das ist in Form eines Tests für die Allgemeinheit, auf einem Portal für jedermann in meinen Augen nicht möglich. So etwas gehört wie bereits erwähnt in Blogs, Kolumnen oder Genre-Webseiten. Eine alternative wäre vielleicht eine "Jörg's Rant Corner"-Sektion auf 4Players; ein Jörg Luibl Blog für all seine absoluten Ansichten. Und das sage ich ohne Sarkasmus. Auch ein Gedanke wäre eventuell kleine Infokästen innerhalb des Textes für persönlichere Auseinandersetzung mit einem Aspekt zu nutzen und dafür den eigentlichen Text-Körper sachlicher und fokusierter zu halten.
Jedoch möchte ich sagen, dass ich zumindest dafür meinen Hut vor Herrn Luibl ziehe, dass er sich in seiner eigenen Art nicht beirren lässt und sein Ding durchzieht, so kritisch ich dies wiederum auch betrachte.
P.S.: Diesen Etappen-Test-Trend finde ich übrigens furchtbar. Lieber warte ich 4, 5 Tage länger und habe dann etwas richtiges, als dieses halbgaare Zerstückeln, bei dem man die Linie kaum erkennt.
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Die ganze Thematik von Tests und Wertungen sind so oder so für ein ****. Da ich mich in den letzten Jahren auch von dem ganzen Gehype,Gedöns,+-Wertungen von Spielen einlullen lies, bin ich mitlerweile soweit das ich der ganzen Gameindustrie allgemein Kritisch gegenüberstehe. Schlussendlich wollen Hersteller/Entwickler/Magazine etc. ...Spiele/Abos und so weiter verkaufen und wer sich mit der ganzen Materie ein wenig intensiver beschäfftigt weiss das auch in diesem Business (wie in vielen anderen auch) eine Hand die andere wäscht. Wenn ich jetzt div. Wertungen und Tests lese wo die Wertung bei 90 und drüber liegen, macht mich das doch ein wenig nachdenklich, insbesonders wenn die bösen Jungs von 4P ME2 nur mit ner schlappen 82 werten, genau für das ach so angepriesene SciFi Epos
Ich stelle leider immer wieder fest das bei Spielen die im Vorfeld gelobt/Gehypt werden, am Schluss beim Spieler zuhaus nicht mehr als ein müdes naja über die Lippen kommt (zmindest bei mir). Ein Beispiel ... Fifa 10 ... nach 09 fieberte die ganze Welt auf DAS Fussballspiel schlechthin(wurde auch als solches angepriessen). Doch leider wurde der grossteil der Comunity entäuscht. Warum? Man stelle sich vor EA hätte ich echt das Fussballspiel der Spiele produziert und verkauft, wer sollte sich dann noch für die kommenden Fifas 11/12/13 interessieren?
Leute die jetzt kaum ruhig sitzen können um das Spiel in Händen zu halten sind über die Wertung entäuscht und ihre ach so tolle Vorfreude getrübt, die anderen die ME2 eher kritisch gegenüberstehen fühlen sich bestätigt.
Am Schluss entscheidet jeder in seinen eigenen 4 Wänden was er von diesem Spiel halten soll. Mir persönlich war ME1 eher zu langatmig zu steril/langweilig/kühl. Versteht mich nicht falsch .. war und bin ein Scifi-Game Fan und hab mich damals riesig auf den ersten Teil des Spiels gefreut, aber genau dieses Gehype .... Wertungen .... Marketing schreckt mich eher ab, und von daher wart ich jetzt schön ab und werde mich zur gegebenen Zeit in den nötigen Foren informieren ob ME2 sich für einen Low Budget Kauf lohnt.
Bis dahin ..... Asta luego Pussys

Ich stelle leider immer wieder fest das bei Spielen die im Vorfeld gelobt/Gehypt werden, am Schluss beim Spieler zuhaus nicht mehr als ein müdes naja über die Lippen kommt (zmindest bei mir). Ein Beispiel ... Fifa 10 ... nach 09 fieberte die ganze Welt auf DAS Fussballspiel schlechthin(wurde auch als solches angepriessen). Doch leider wurde der grossteil der Comunity entäuscht. Warum? Man stelle sich vor EA hätte ich echt das Fussballspiel der Spiele produziert und verkauft, wer sollte sich dann noch für die kommenden Fifas 11/12/13 interessieren?
Leute die jetzt kaum ruhig sitzen können um das Spiel in Händen zu halten sind über die Wertung entäuscht und ihre ach so tolle Vorfreude getrübt, die anderen die ME2 eher kritisch gegenüberstehen fühlen sich bestätigt.
Am Schluss entscheidet jeder in seinen eigenen 4 Wänden was er von diesem Spiel halten soll. Mir persönlich war ME1 eher zu langatmig zu steril/langweilig/kühl. Versteht mich nicht falsch .. war und bin ein Scifi-Game Fan und hab mich damals riesig auf den ersten Teil des Spiels gefreut, aber genau dieses Gehype .... Wertungen .... Marketing schreckt mich eher ab, und von daher wart ich jetzt schön ab und werde mich zur gegebenen Zeit in den nötigen Foren informieren ob ME2 sich für einen Low Budget Kauf lohnt.
Bis dahin ..... Asta luego Pussys
Genau meine Meinung.Scipione hat geschrieben:Solche Weichspüli Tests wie du sie willst gibt es doch schon genug im Netz. Jetzt lass uns doch wenigstens noch 4P als letzte Bastion, wo man noch das Gefühl hat, dass die Tests von echten Gamern geschrieben werden.
Halo war hier wohl von vielen ihr erstes Spiel.
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Ja hut ab! Trotzdem muss ich dem Ganzen widersprechen! Nicht weil ich meine das das geschrieben grundsätzlich falsch ist, es ist ja eben eine gut erklärte Haltung zu Jörgs test, ich sehe das anders. Ich will keine rein objektiven Test den jeder fleißige Schreiberling hinschludern kann, noch eine Inhaltsangabe nach Checkliste was alles drin ist. Ich will keine kühle Schilderung von Fakten. Da kann ich mir die Inhaltsangabe bei Amazon durchlesen oder Herstellerinfos durchlesen. Ich möchte lesen was ambitionierte und leidenschaftliche Gamer über ein Spiel denken, ich möchte informiert aber auch unterhalten werden. Ich möchte bei einem Test emotionen schmecken! Mich in die Lage des schreibers versetzen. Spiele brauchen Leidenschaft, würde man das so angehen wie du dir das wünscht, bräuchte man einen Redakteur und einen Test für die ganze Welt! Ich bin nicht immer Jörgs Meinung, manchmal kann ich aus meiner Sicht die Wertungen nicht verstehen, ich kann sie aber aufgrund des geschriebene für den redakteur nachvollziehen. Das man sich hier weniger über subjekltive und gut geschriebene Review gut austauschen kann, so wie du es auch getan hast, liegt leider an der, meiner Meinung nach extrem schlechten, Community.[Bati 67] hat geschrieben:Hut abJérôme hat geschrieben:Ich halte es als Gelegenheitsleser für immer fragwürdiger, ob ein e-Narzisst vom Kaliber Jörg Luibl, ausgestattet mit einem Ego 2.0, wirklich die geeignete Person für ein Medium wie 4Players ist. Seine stets übersubjektiv eingefärbten, tendenziösen Tests, die je nach seiner Tageslaune auch mal zur Hetze werden können, haben bei mir immer den faden Beigeschmack des Selbstdarstellens und des Produzierens - selbst wenn ich inhaltlich mit ihm über ein Spiel komplett konform gehe. Manchmal frage ich mich auch, ob das nun wirklich exakt so seine ungefilterte Meinung darstellt, oder ob es ihn doch insgeheim ein wenig juckt, dem Reiz der Provokation nachzugehen und gewisse Dinge zu überspitzen oder etwas aus einem vorhandenen Kontext zu ziehn. Nicht einmal aus bösem Willen, sondern als rhetorisches Stilmittel.
Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte Herrn Luibl mitnichten seine Fähigkeiten und Talente streitig machen. Im Gegenteil, seine Schreibfreude merkt man immer wieder, besonders in seinen Kolumnen; doch frage ich mich, ob er mit seinem Stil, seinem virtuellen Ton und seiner Herangehensweise als purer Blogger, Kolumnist und Gaming-Feuilletonist nicht besser aufgehoben wäre. Nicht wegen ihm selber, sondern auch für den Nutzen des Lesers.
Das Problem das ich sehe ist, dass es teilweise relativ offensichtlich scheint, dass Herr Luibl eine gewisse Agenda bei manchen Spielen, Genres oder Publishern/Producern verfolgt, die dann häufig in Trotzbewertungen gipfeln, die mit dem eigentlichen Produkt nur bedingt zu tun haben; er bewertet teilweise Aspekte als sehr positiv oder negativ, die nur indirekt oder gar nicht mit dem vorliegenden Produkt zu tun haben. Ich spekuliere er hat sich gedanklich seine persönliche Ideal-Vorstellung der Gaming-Welt geschustert und alles was nicht in sein ganz persönliches Raster passt, wird abgestraft.
Nun mag man meinen: "Na klar! Subjektivität gehört zu einem Test dazu - anders geht's nicht." Dem stimme ich so prinzipiell zu, doch mit Einschränkungen. Für mich gibt es bei dieser Thematik zwei Arten von Subjektivität, die offensive und die passive. Herr Luibl wählt regelmäßig die offensive Form, wohingegen ich die passive als die praktikablere und für den Leser gewinnbringendere erachte.
Wo sehe ich den Unterschied? Als offensiv betrachte ich, wenn man schon mit einer aufgebauschten und im Vorfeld zu fixierten Grundvorstellung an ein Spiel herangeht. Wenn man sich schon im Vorfeld vornimmt dies oder jenes besonders gründlich abzuklopfen, weil man aus irgend einem Grund dort besondere Mängel vermutet - unabhängig ob diese Befürchtungen faktisch Hand und Fuß haben. Wenn man eventuell schon beinflusst wurde durch Diskrepanzen mit dem Vertrieb, dem Produzenten oder dem Marketing. Diese Instanzen sind Eltern, das Spiel ist ihr Kind. Wenn ich mich mit den Eltern im Streit befinde, soll ich das "arme" Kind, ohne es zu kennen, auch direkt verteufeln und ihm vorweg Dinge unterstellen, die ich auch finden werde wenn ich nur verbissen und blindwütig genug danach Suche? Als offensiv betrachte ich auch, wenn man über ein sehr festgelegtes Blickfeld verfügt, zu stark und verbissen an Klassikern hängt, sich zu sehr eingeschossen hat auf das, was man selber als das Optimum erachtet. Offensiv ist, wenn man den Blick für das Ganze zu verlieren droht, da man sich an irgend einem Reizpunkt verfangen hat und ihn abarbeitet als gäbe es kein Morgen mehr. Offensiv ist, wenn man die Fähigkeit zu relativieren verliert; einen Kontext ignoriert oder verzerrt wahrnimmt/wiedergibt.
Passive Subjektivität dagegen stellt so ziemlich das Gegenteil da. Ersteinmal nimmt man jedes neue Spiel neutral unter seine Fittiche. In dubio pro reo - im Zweifel für den Angeklagten. Man schaltet erstmal Hype-Gedöhns, Marketing-Gewäsch und Flame-Wars aus Wochen und Monaten zuvor aus und freut sich was neues spielen zu können. Und dann schaut man wie das Spiel wirkt, was setzt es für Spannungen frei, wo nervt einen was? Wo funktioniert etwas super und macht Spaß, wo ist etwas verbuggt oder in die Hose gegangen? Etc. Und dabei sollte man sich in Acht nehmen, nicht zu sehr über einen Aspekt zu brüten, wenn man dadurch andere schlith nicht konzentriert wahrnimmt. Dann kommt das wichtigste: Man setzt sich nicht umgehend an den Text um irgendwelchen künstlichen Deadlines ins Rektum zu kriechen, sondern man lässt das ganze ein paar Tage sacken, geht drei Schritte zurück und betrachtet das Gesamter(g/l)ebnis. Und dann legt man seine Erlebnisse nieder - im Guten wie im Schlechten. Ausführlich, aber ausgewogen. Ein 80, 85, 90% Spiel mit einigen Macken, kann in einem Test nicht zu 3/4 nur über diese negativen Aspekte kommuniziert werden. Denn der durschnittliche User erkennt nur bedingt, dass das Spiel echt toll ist, aber pro forma die negativen Aspekte besonders erläutert werden - der durschnittliche User liest den Test, überfliegt ihn gar nur, und denkt schlicht: "Bah! Das ist alles schlecht? Scheiß Spiel! Scheiß Producer! Scheiß Publisher! Dreck!" Dieser Seifenblasen-Anti-Hype ist ja gänzlich schlimmer und nerviger, als der Pro-Hype im Vorfeld eines Spiels. Der pro-Hype (so sehr ich auch diesen ablehne) ist wenigstens von positiver, optimistischer Natur. Der Anti-Hype jedoch ist geprägt von Missgunst, Oberflächlichkeit, Egomanie, Wichtigtuerei und Motzigkeit. Da sagt einer ihm gefällt ein Spiel nicht und das nimmt ein anderer (ohne das Spiel zu kennen) zum Anlass, es (und seine Anhänger) zu diskreditieren. Man kann es ja kaum wagen öffentlich ein Spiel zu mögen, dass Herr Luibl stark kritisiert hat. Darauf werden hier einige Leute von den "Antis" behandelt, als würden sie Crack im Kindergarten verkaufen - Gott Luibl hat ja gesprochen! Dies ist jedoch ein Randaspekt, den ich Herrn Luibl sicherlich nicht anlaste; er hat Flamer, Trolle und Kiddies nicht erfunden.
Ein Medium wie 4Players soll den generellen Leser informieren und nicht nur die wenigen, die EXAKT den selben Geschmack wie der Tester besitzen. Eigene Meinung gehört zu jedem Spiel-Test dazu, aber sie ist nur ein Hilfsmittel. Exzessiv gehört sie ins Fazit, nicht über 10 Seiten. Die unentwegte Schilderung wie der Tester persönlich das Spiel besser gefunden oder gemacht hätte, gehört ebenso ins Fazit. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht lesen was der tester mti dem Spiel gemacht HÄTTE. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht NUR lesen was alels so mies oder im gegenteiligen, was alles so ultra toll ist. Eine Medaille hat stets zwei Seiten, man kann nicht eine von beiden ignorieren oder gezielt Stiefmütterlich behandeln.
Die Besserwisser-Art einen Test zu schreiben, die Jörg Luibl sicherlich nicht mehr ablegen wird/kann, will ich dabei gar nicht ankreiden. Solch eine Meinungsschilderung soll und muss genauso erlaubt sein; ist in einer freien Gesellschaft auch von Nöten. Aber sie muss dann auch dementsprechend besonders als private, ultrasubjektive Entität herausgestellt werden. Und das ist in Form eines Tests für die Allgemeinheit, auf einem Portal für jedermann in meinen Augen nicht möglich. So etwas gehört wie bereits erwähnt in Blogs, Kolumnen oder Genre-Webseiten. Eine alternative wäre vielleicht eine "Jörg's Rant Corner"-Sektion auf 4Players; ein Jörg Luibl Blog für all seine absoluten Ansichten. Und das sage ich ohne Sarkasmus. Auch ein Gedanke wäre eventuell kleine Infokästen innerhalb des Textes für persönlichere Auseinandersetzung mit einem Aspekt zu nutzen und dafür den eigentlichen Text-Körper sachlicher und fokusierter zu halten.
Jedoch möchte ich sagen, dass ich zumindest dafür meinen Hut vor Herrn Luibl ziehe, dass er sich in seiner eigenen Art nicht beirren lässt und sein Ding durchzieht, so kritisch ich dies wiederum auch betrachte.
P.S.: Diesen Etappen-Test-Trend finde ich übrigens furchtbar. Lieber warte ich 4, 5 Tage länger und habe dann etwas richtiges, als dieses halbgaare Zerstückeln, bei dem man die Linie kaum erkennt.
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PWNED! xDScipione hat geschrieben:Solche Weichspüli Tests wie du sie willst gibt es doch schon genug im Netz. Jetzt lass uns doch wenigstens noch 4P als letzte Bastion, wo man noch das Gefühl hat, dass die Tests von echten Gamern geschrieben werden. Das was du kritisierst, ist doch genau das was die Leute hier hin zieht. Ein Test, der im Prinzip auch von einem ganz normalen User in einem Forum geschrieben sein könnte, der ganz offen und ehrlich einfach seine Meinung zu einem Spiel abgibt. Und es sind doch eigentlich immer diese "kumpelhaften" Meinungen von anderen Spielern, die man letztlich am meisten vertraut. [...]
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4Players ist KEINE Objektive Seite.
Das steht extra in der "So testet 4Players"-Hinweisseite!
Aber es ist natürlich immer toll, sich über Dinge zu beschweren, über die man sich nicht informiert hat ^^
Ich kauf mir am besten gleich die "Freundin" oder "Brigitte" und beschwere mich dann über die nicht vorhandenen Sex-Tipps oder "Sixpack in 10 Tagen"-Methoden....
Wer geheuchelte und von Publishern gekaufte Objektivität will soll Gamestar oder PCGames lesen, wer Subjektivität will liest 4Players.
Ganz einfach.
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Aber es ist natürlich immer toll, sich über Dinge zu beschweren, über die man sich nicht informiert hat ^^
Ich kauf mir am besten gleich die "Freundin" oder "Brigitte" und beschwere mich dann über die nicht vorhandenen Sex-Tipps oder "Sixpack in 10 Tagen"-Methoden....
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IAMENEMY
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REAL Melodic-Deathmetal
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Braucht sie ja auch nicht. Da gibts für solche Sachen Demon's Souls.Beklekle hat geschrieben:Das spiel wird niemals für die Patchstation3 erscheinen.Xephirr hat geschrieben:Hoffentlich bringen die es auf PS3 raus. Dann wirds gekauft auf PC tu ich mir das nicht nochmal an.(wegen Rucklern mein letzter flop war DA, das vom spielerischen eher metzel-Spiel als RPG ist und hackt wie sau^^ ) Da hätten schon 90% rauskommen müssen.