Mass Effect 2

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Erynhir
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Beitrag von Erynhir »

Neme69 hat geschrieben: Nur weil sich die breite Masse der Gelegenheitsspieler dagegenstellt, heißt das nicht, dass 4Players hier falsch liegt... Oder hast du das Spiel selbst schon gespielt?
Kaipiranha hat geschrieben: offensichtlich, weil du hast recht... Bauchgefühl und/oder Erwartungshaltung?
zaphood hat geschrieben: nach dem motto: "fresst scheiße, millionen fliegen können nicht irren!"

du bist so geil
Natürlich hab ich Recht. Und geil bin ich auch. Danke für die Aufmerksamkeit auf meinen Beitrag. :ugly:

Och Leute, lasst mich doch. ;) Ich finde den Test Grütze und will einfach nur meine Meinung kundtun.

Ach, und ja ich bin voreingenommen. :ugly:
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Hafenkanten
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Beitrag von Hafenkanten »

Jérôme hat geschrieben:Ich halte es als Gelegenheitsleser für immer fragwürdiger, ob ein e-Narzisst vom Kaliber Jörg Luibl, ausgestattet mit einem Ego 2.0, wirklich die geeignete Person für ein Medium wie 4Players ist. Seine stets übersubjektiv eingefärbten, tendenziösen Tests, die je nach seiner Tageslaune auch mal zur Hetze werden können, haben bei mir immer den faden Beigeschmack des Selbstdarstellens und des Produzierens - selbst wenn ich inhaltlich mit ihm über ein Spiel komplett konform gehe. Manchmal frage ich mich auch, ob das nun wirklich exakt so seine ungefilterte Meinung darstellt, oder ob es ihn doch insgeheim ein wenig juckt, dem Reiz der Provokation nachzugehen und gewisse Dinge zu überspitzen oder etwas aus einem vorhandenen Kontext zu ziehn. Nicht einmal aus bösem Willen, sondern als rhetorisches Stilmittel.

Man verstehe mich bitte nicht falsch, ich möchte Herrn Luibl mitnichten seine Fähigkeiten und Talente streitig machen. Im Gegenteil, seine Schreibfreude merkt man immer wieder, besonders in seinen Kolumnen; doch frage ich mich, ob er mit seinem Stil, seinem virtuellen Ton und seiner Herangehensweise als purer Blogger, Kolumnist und Gaming-Feuilletonist nicht besser aufgehoben wäre. Nicht wegen ihm selber, sondern auch für den Nutzen des Lesers.

Das Problem das ich sehe ist, dass es teilweise relativ offensichtlich scheint, dass Herr Luibl eine gewisse Agenda bei manchen Spielen, Genres oder Publishern/Producern verfolgt, die dann häufig in Trotzbewertungen gipfeln, die mit dem eigentlichen Produkt nur bedingt zu tun haben; er bewertet teilweise Aspekte als sehr positiv oder negativ, die nur indirekt oder gar nicht mit dem vorliegenden Produkt zu tun haben. Ich spekuliere er hat sich gedanklich seine persönliche Ideal-Vorstellung der Gaming-Welt geschustert und alles was nicht in sein ganz persönliches Raster passt, wird abgestraft.

Nun mag man meinen: "Na klar! Subjektivität gehört zu einem Test dazu - anders geht's nicht." Dem stimme ich so prinzipiell zu, doch mit Einschränkungen. Für mich gibt es bei dieser Thematik zwei Arten von Subjektivität, die offensive und die passive. Herr Luibl wählt regelmäßig die offensive Form, wohingegen ich die passive als die praktikablere und für den Leser gewinnbringendere erachte.

Wo sehe ich den Unterschied? Als offensiv betrachte ich, wenn man schon mit einer aufgebauschten und im Vorfeld zu fixierten Grundvorstellung an ein Spiel herangeht. Wenn man sich schon im Vorfeld vornimmt dies oder jenes besonders gründlich abzuklopfen, weil man aus irgend einem Grund dort besondere Mängel vermutet - unabhängig ob diese Befürchtungen faktisch Hand und Fuß haben. Wenn man eventuell schon beinflusst wurde durch Diskrepanzen mit dem Vertrieb, dem Produzenten oder dem Marketing. Diese Instanzen sind Eltern, das Spiel ist ihr Kind. Wenn ich mich mit den Eltern im Streit befinde, soll ich das "arme" Kind, ohne es zu kennen, auch direkt verteufeln und ihm vorweg Dinge unterstellen, die ich auch finden werde wenn ich nur verbissen und blindwütig genug danach Suche? Als offensiv betrachte ich auch, wenn man über ein sehr festgelegtes Blickfeld verfügt, zu stark und verbissen an Klassikern hängt, sich zu sehr eingeschossen hat auf das, was man selber als das Optimum erachtet. Offensiv ist, wenn man den Blick für das Ganze zu verlieren droht, da man sich an irgend einem Reizpunkt verfangen hat und ihn abarbeitet als gäbe es kein Morgen mehr. Offensiv ist, wenn man die Fähigkeit zu relativieren verliert; einen Kontext ignoriert oder verzerrt wahrnimmt/wiedergibt.

Passive Subjektivität dagegen stellt so ziemlich das Gegenteil da. Ersteinmal nimmt man jedes neue Spiel neutral unter seine Fittiche. In dubio pro reo - im Zweifel für den Angeklagten. Man schaltet erstmal Hype-Gedöhns, Marketing-Gewäsch und Flame-Wars aus Wochen und Monaten zuvor aus und freut sich was neues spielen zu können. Und dann schaut man wie das Spiel wirkt, was setzt es für Spannungen frei, wo nervt einen was? Wo funktioniert etwas super und macht Spaß, wo ist etwas verbuggt oder in die Hose gegangen? Etc. Und dabei sollte man sich in Acht nehmen, nicht zu sehr über einen Aspekt zu brüten, wenn man dadurch andere schlith nicht konzentriert wahrnimmt. Dann kommt das wichtigste: Man setzt sich nicht umgehend an den Text um irgendwelchen künstlichen Deadlines ins Rektum zu kriechen, sondern man lässt das ganze ein paar Tage sacken, geht drei Schritte zurück und betrachtet das Gesamter(g/l)ebnis. Und dann legt man seine Erlebnisse nieder - im Guten wie im Schlechten. Ausführlich, aber ausgewogen. Ein 80, 85, 90% Spiel mit einigen Macken, kann in einem Test nicht zu 3/4 nur über diese negativen Aspekte kommuniziert werden. Denn der durschnittliche User erkennt nur bedingt, dass das Spiel echt toll ist, aber pro forma die negativen Aspekte besonders erläutert werden - der durschnittliche User liest den Test, überfliegt ihn gar nur, und denkt schlicht: "Bah! Das ist alles schlecht? Scheiß Spiel! Scheiß Producer! Scheiß Publisher! Dreck!" Dieser Seifenblasen-Anti-Hype ist ja gänzlich schlimmer und nerviger, als der Pro-Hype im Vorfeld eines Spiels. Der pro-Hype (so sehr ich auch diesen ablehne) ist wenigstens von positiver, optimistischer Natur. Der Anti-Hype jedoch ist geprägt von Missgunst, Oberflächlichkeit, Egomanie, Wichtigtuerei und Motzigkeit. Da sagt einer ihm gefällt ein Spiel nicht und das nimmt ein anderer (ohne das Spiel zu kennen) zum Anlass, es (und seine Anhänger) zu diskreditieren. Man kann es ja kaum wagen öffentlich ein Spiel zu mögen, dass Herr Luibl stark kritisiert hat. Darauf werden hier einige Leute von den "Antis" behandelt, als würden sie Crack im Kindergarten verkaufen - Gott Luibl hat ja gesprochen! Dies ist jedoch ein Randaspekt, den ich Herrn Luibl sicherlich nicht anlaste; er hat Flamer, Trolle und Kiddies nicht erfunden.

Ein Medium wie 4Players soll den generellen Leser informieren und nicht nur die wenigen, die EXAKT den selben Geschmack wie der Tester besitzen. Eigene Meinung gehört zu jedem Spiel-Test dazu, aber sie ist nur ein Hilfsmittel. Exzessiv gehört sie ins Fazit, nicht über 10 Seiten. Die unentwegte Schilderung wie der Tester persönlich das Spiel besser gefunden oder gemacht hätte, gehört ebenso ins Fazit. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht lesen was der tester mti dem Spiel gemacht HÄTTE. In einem Test mag man lesen wie das Spiel ist, man mag nicht NUR lesen was alels so mies oder im gegenteiligen, was alles so ultra toll ist. Eine Medaille hat stets zwei Seiten, man kann nicht eine von beiden ignorieren oder gezielt Stiefmütterlich behandeln.

Die Besserwisser-Art einen Test zu schreiben, die Jörg Luibl sicherlich nicht mehr ablegen wird/kann, will ich dabei gar nicht ankreiden. Solch eine Meinungsschilderung soll und muss genauso erlaubt sein; ist in einer freien Gesellschaft auch von Nöten. Aber sie muss dann auch dementsprechend besonders als private, ultrasubjektive Entität herausgestellt werden. Und das ist in Form eines Tests für die Allgemeinheit, auf einem Portal für jedermann in meinen Augen nicht möglich. So etwas gehört wie bereits erwähnt in Blogs, Kolumnen oder Genre-Webseiten. Eine alternative wäre vielleicht eine "Jörg's Rant Corner"-Sektion auf 4Players; ein Jörg Luibl Blog für all seine absoluten Ansichten. Und das sage ich ohne Sarkasmus. Auch ein Gedanke wäre eventuell kleine Infokästen innerhalb des Textes für persönlichere Auseinandersetzung mit einem Aspekt zu nutzen und dafür den eigentlichen Text-Körper sachlicher und fokusierter zu halten.

Jedoch möchte ich sagen, dass ich zumindest dafür meinen Hut vor Herrn Luibl ziehe, dass er sich in seiner eigenen Art nicht beirren lässt und sein Ding durchzieht, so kritisch ich dies wiederum auch betrachte.

P.S.: Diesen Etappen-Test-Trend finde ich übrigens furchtbar. Lieber warte ich 4, 5 Tage länger und habe dann etwas richtiges, als dieses halbgaare Zerstückeln, bei dem man die Linie kaum erkennt.
Wow, sollte das eine Doktorarbeit werden? :wink:

Sehr treffende Analyse. Das spricht genau die Probleme an, die ich jedes Mal mit den Tests auf 4Players, bzw. mit den Tests des o.g. Autoren habe.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Deine Worte Herrn Luibl dazu bewegen, die Test-Praxis auf seiner Seite zu überdenken. Im Gegenteil scheinen die "überkritischen" Tests ja ein Mittel zu sein, sich von der im Überfluss vorhandenen Konkurrenz abzuheben und jede Menge Klicks zu generieren. Wenn man sieht, dass 4P ungefähr fünf Mal so viele Forenbeiträge zum ME2-Test verzeichnet wie PC Games, gibt er Erfolg Ihnen ja auch scheinbar recht.

Die Kehrseite: Es ist journalistisch unseriös, ein Spiel extra kritisch zu bewerten, bloß um "anders" zu sein. Bei jedem wichtigen Spiel geht die Debatte um die Prozentpunkte hier im Forum los, so was lese ich nirgendwo sonst. Aber anstatt sich deswegen an die eigene Nase zu fassen, bietet 4P die Möglichkeit, die Prozentpunkte zu deaktivieren. Als ob die andauernde Kontroverse um die Wertungszahlen allein das Problem der Leser wäre...
Streite niemals mit einem Idioten. Er zieht dich nur auf sein Niveau herunter und schlägt dich dann dort mit Erfahrung.
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Supermopp90
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Beitrag von Supermopp90 »

Leute, Leute.

Ich hab diesen Tag schon seit einiger zeit mit spannung erwartet. nicht weil ich ME-Fan bin (fand den ersten teil sogar echt mittelmäßig), sondern weil ich einfach wusste, dass dieses spiel nicht halten kann, was es verspricht, und dass das geheule im nachhinein riesengroß sein wird.

Ich möchte hier zunächst jörg mal in schutz nehmen. Er testet - soeben wieder bewiesen - absolut seriös, argumentiert sinnvoll und wiegt gut positiv gegen negativ ab. Warum er das macht, scheint hier aber eindeutig unter gehypter euphorie untergegangen zu sein. er vergibt seine wertungen weder um zu provozieren oder besonders viel aufmerksamkeit zu erlangen (was solls ihm auch nutzen, zusätzliches geld kriegt er für inszenierte sensationen wohl kaum), sondern lediglich um den spielern eine empfehlung zu geben, in was sie ihr geld problemlos investieren dürfen. Und das hat er hier mal wieder super und mit tollem schreibstil getan.
Die wertung die dabei am ende rauskam passt vielleicht den hype-infizierten ME-fanboys nicht, welche selbstverständlich (wie jeder fan, sei es musik oder eben spiele-branche) das ultimative spiel erwartet haben, spiegelt aber ziemlich sicher die wahrheit wieder, ganz im gegensatz, zu den anderen magazinen, die utopische wertungen von 95-100% um sich pfeffern. sowas ist absolut unglaubwürdig und sehr viel unglaubwürdiger als jörgs test hier bei 4P.
Die besagten Magazine bemühen sich nicht einmal irgendwie kritisch dem spiel gegenüber zu stehen. Man hat den eindruck als wären sie von den Entwickler-kampagnen selber bis ins unermessliche gehypt worden.
Wenn ich mir die IGN und GT video-tests angucke werde ich unweigerlich an kleine asiatische Nerds erinnert, die sehnsüchtig auf ihren neuen anime mit riesenrobotern in bonbon-farben warten. Lobeshymnen ohne ende, aber keine davon durch bild oder wort begründet. Hypothesen und fakten werden einfach so in den raum geworfen ohne, dass es irgendwelche nachvollziehbaren gedankengänge gibt.
Und gerade das ist doch absolut kein journalismus. Wer auf diese weise film, buch oder theater - kritiken schreiben würde, würde sehr schnell nur kopfschüttelnd belächelt werden. Sowas funktioniert komischerweise nur in der spiele-branche, in der es anscheinend genug leute gibt, die sich uneingenommen für etwas begeistern lassen, dass sie selbst nur durch von entwicklern speziell ausgewähltes material kennen. Das man durch sowas manipuliert werden kann ist klar, aber bei den meisten klappt das trotzdem ganz gut.
ME1 war vielleicht von der Hauptstory und vom Universum her ein nettes spiel, aber es war unfertig ohne ende. Sowohl technisch als auch designmäßig. Lahme nebenquests, unglaublich schlecht designte planetenoberflächen, immer gleiche innenräume, unlebendige spielwelt, rucklige grafik die selbst nach einigen sekunden manchmal noch nicht richtig aufgebaut ist, und es gibt noch einige kritikpunkte mehr. wenn man all diese kritikpunkte mal zusammen sieht, könnte man meinen man rede über ein spiel unter 50%. Das das spiel damals eine wertung über 80% bekommen hat, war für mich am ende ein eher schlechter witz. Ich hatte es mir zum vollpreis gekauft und fühlte mich abseits des roten fadens extrem schlecht unterhalten. Und das kann man als entwickler nicht machen. und wenn doch, dann muss man mit miesen wertungen rechnen (was das spiel ja noch nicht mal bekommen hat).
Nun kommt ME2 und alle sehen durch den stetigen informationsfluß und die gut klingenden versprechen der entwickler DAS spiel schlechthin darin. Ich würde sogar sagen, dass es eines der gehyptesten spiele der letzten jahre ist. Im forum gab es täglich zig neue mass effect threads, weil die leute nicht mehr wussten wohin mit ihrer gehypten vorfreude.
Fanden wirklich alle den erstling so gut, dass es den hype wert war? ich könnte es zumindest nicht verstehen....
Nun ist der Test draußen und die "fanboys" (ich nenns jetzt mal so, bitte nicht böse sein ;) ) drehen am rad, wie ein Mensch mit -18 Dioptrien, dem man die brille weggenommen hat.
Es war den leuten, die sich nicht haben hypen lassen doch klar, dass ME2 die erwartungen, die mit jeden monat wuchsen, einfach nicht erfüllen kann. Dafür war der erstling einfach zu schlecht designed und die entwickler versprachen viel zu viel für den zweiten teil.
Nun wird geschmpft ohne ende und dem armen jörg wird nur das schlimmste gewünscht, dabei hat er eigentlich gerade den leuten, die nicht vom ersten teil begeistert waren einen tollen dienst erwiesen, denn er hat uns gezeigt, dass wir unser geld getrost in andere spiele stecken können und uns bestätigt in dem fühlen können was wir uns schon monatelang gedacht haben.

Und ihr fans? Wo ist das problem? ihr kauft das spiel doch eh und durch diese eine wertung wird euer spielspaß doch nicht gemildert, oder? Weder auf der Packung steht "Vorsicht! Spiel wurde von 4P schlecht bewertet", noch trägt shepard wegen dieser wertung im spiel jetzt dauerhaft eine rote clownsnase und tütü. Das spiel ist durch diese wertung einfach keinen deut schlechter. ihr werdet immer noch spaß haben und es genießen.
Die wertung ist für uns "nicht fans", die einfach nur wissen wollten ob es vlt. doch gut wird oder ob man es im laden lassen kann.

also viel spaß mit ME2 euch allen und wenn die nächste wertung zu einem hype-spiel kommt, dann setzt euch doch mal die sonnenbrille auf, versucht unvoreingenommen an die sache heranzugehen und lasst die leute die auch wirklich objektiv und nicht gehypt sind (und noch zudem ahnung und erfahrung haben!) einfach ihre arbeit machen.

In diesem sinne:

@Jörg: Klasse test! Du hast mein Portmonnaie gerettet und mir ne weitere riesen enttäuschung erspart. Mach weiter so, wie du es bisher gemacht hast und lass dich nicht unterkriegen von den ganzen fiesen usern ;)
do NOT believe the hype! Never! (Man sieht ja was dabei rauskommt ;) )
Zuletzt geändert von Supermopp90 am 26.01.2010 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
Erdschleicher
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Beitrag von Erdschleicher »

kurz und knapp!!!!

wer ein bayonetta 93% gibt ist einfach unglaubwürdig. das spiel ist gut und ziemlich stylisch durchgeknallt, aber ein ganz gewöhnliches hack& slay game! bayonetta erfindet das rad auch nicht neu! hier kommt es auf den geschmack drauf an, kann ich mit diesen überdrehten style was anfangen oder nicht. wenn ihr mit gleichermaß bewerten würdet, müsste sich das auch drastisch auf die bewertung wiederspiegeln.
genauso ist es bei mass effect 2! habe ich meine vorlieben eher in den shooter elementen oder ist mein fokos eher auf den rollenspiel anteil!
es ist bekannt das me 1&me 2 nie ein reinrassiges spiel rollenspiel ist, war und werden wird.
aber hier prurzelt das sowas von dermaßen auf die bewertung das es verständnislos ist. me 2 hat andere und viele stärken die diesen ,,kritikpunkt'' locker kompensiert''
ich find klasse das es magazine gibt die (wir ihr nennt) gegen den strom schwimmen, aber wenn man sooo stark gegen einen strom schwimmt, das es unglaubwürdig ist, ist doch vielleicht empfelenswerter, vom gas runter zu gehen und fair zu bleiben.
dies könnte ich an zahlreichen beispielen festmachen, die andere test oder vorschau'en betreffen

ich verfolge euch jahrelang um mir ein eine objektive meinung gebildet zu haben.

ps.: wer kritisiert das ein final fantasy 13 sei zulinear, muss sein hobby/job wechseln.
ich kann mich an kein final fantasy erinnern, was nicht linear war.
final fantasy war schon immer darauf ausgelegt, die geschichte/Atmosphäre auf ein konstantes level zu halten.es gab so gut wie nie nebenquest oder weiträumige gelände zu erkundschaften.
das ist nicht das prinzip eines final fantasy's
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Neme69
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Beitrag von Neme69 »

Erynhir hat geschrieben:Ach, und ja ich bin voreingenommen. :ugly:
offensichtlich... xD

btt...
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LUKSI
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Beitrag von LUKSI »

Hafenkanten hat geschrieben: Die Kehrseite: Es ist journalistisch unseriös, ein Spiel extra kritisch zu bewerten, bloß um "anders" zu sein.
Meine Fresse, du kapierst es einfach nicht.
Blutonos
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Beitrag von Blutonos »

Ich habe blödsinnigen Schwachsinn geschrieben, vergibt mir, 2009 war ein sehr, sehr schlechtes Jahr für mich...
Zuletzt geändert von Blutonos am 14.09.2011 18:54, insgesamt 2-mal geändert.
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M_Coaster
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Beitrag von M_Coaster »

Lord_Zero_00 hat geschrieben:
LUKSI hat geschrieben:
Jérôme hat geschrieben:blablabl wall of text
Ich fasse zusammen 4players ist scheiße und mein Geschmack ist besser als deiner.
Er schreibt doch gar nichts über seinen Geschmack.

Ich finde Jeromes Text sollte jeder Spieletester mal lesen.

Wirklich sehr interessanter Beitrag.
Nein sollte kein Spieletester lesen! Dann sind wir nämlich bei der Computerspiele Bild die alles sachlich analysiert und mit hundertausend Zahlen jongliert. Wer braucht das? Wir brauchen viel mehr Würze, Emotion und Witz auf den anderen Seiten. Wenn jeder Spieletester so schreiben würde wie Jörg, dann hätten wir eine viel buntere, bessere und aufgeschlossenere Onlinecommunity und Onlinemags. 90% der Seiten sind doch völlig austauschbar! Wer will denn die einzig wahre Meinung? Ihr habt damit ein Problem das es diese eben nicht gibt, das Menschen unterchiedlich bewerten. Nicht Jörg ist das Problem, sondern euer Verständnis von Bewertung! Und darum diese vielen sinnlosen Kommentare! Ich will keine Stiftung Warentest für Spiele... und das genau fordert ihr. Das ist doch beklopppt!
Zuletzt geändert von M_Coaster am 26.01.2010 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
brettundpad.de - Alles über Brett- und Videospiele.
LUKSI
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Beitrag von LUKSI »

Blutonos hat geschrieben: Und nein, ich bin KEIN Fanboy, ich bin nur ein neutraler Beobachter, der halt leicht 1 und 1 zusammenzählen kann.
Soso, und 1 und 1 ergibt bei dir 3 was... :roll:
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Ponte
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Beitrag von Ponte »

Blutonos hat geschrieben:Ph, 4players hat sich wohl damit als Idioten geoutet, die unbedingt "anders" sein wollen!

Ich habe jetzt cirka 20 Tests gelesen, auch von unabhängigen Seiten wie 4players, und selbst die haben dem Spiel MINDESTENS 88% gegeben! Das zeigt im Prinzip nur, das 4players hauptsächlich nur aus ehemaligen Kellerkindern besteht, die den ganzen Tag nur Hip Hop hören und bei Final Fantasy ne Errektion kriegen...

Ja, so ist meine tatsächliche Meinung darüber! Denn es kann ja nicht sein, das jedes Spielemagazin der Welt "Mass Effect 2" über 85% gibt und dann aber 4players mit komischen 82% antanzt! Das ist nicht Kritisch, dass ist blos "um alles in der Welt nur gegen den Strom schwimmen"! Denn jeder, der den Test komplett durchgelesen hat, wird merken, das 4players nur diese relativ niedrige Wertung vergeben hat, um anders zu sein, denn im ganzen sieht für mich der Test eher so aus, als wollte man eigentlich dem Spiel 89% geben...

Und dann aber GTA IV (das ja auch toll war, aber nicht "so" toll) mit unverdienten 94% bewerten, obwohl dieses Spiel nur 85% verdient hätte!

Und nein, ich bin KEIN Fanboy, ich bin nur ein neutraler Beobachter, der halt leicht 1 und 1 zusammenzählen kann.
Bitte geh doch einfach zurück ins Bild-Forum, da sind solche Ergüsse wie die deinen eher angebracht. Vielen Dank!
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Kaipiranha
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Beitrag von Kaipiranha »

Schade um die vielen [wall of text]-Kommentare die nach ca. 5 Minuten auf Seite x [von x+10] untergehen :D
It is just a game. (Think about it)
johndoe860731
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Beitrag von johndoe860731 »

Man kann es nicht oft genug sagen: Was für ein schäbiger Test :lol:

Wie kann so ein Mann bitte Chef-Redakteur sein? Wer hat ihm diesen Job gegeben? Das kann nicht wahr sein :roll:
kaum klassische Rollenspiel- Quests
Gefechte laufen nach Schema F
Klassen & Fähigkeiten nicht markant genug
langweiliges Planeten- Scannen
War in Teil 1 teilweise auch schon so, nur wurde es dort nicht kritisiert :lol:
belangloses Nachtanken auf Weltraumkarte

bereits erteilte Antworten nicht ausgegraut/inaktiv
Die Welt geht unter :lol:
kein komplexes Kampfverhalten zuweisbar
Wurde niemals angekündigt!

Fazit:

Jörg kritisiert mal wieder Dinge, die entweder völlig belanglos sind oder nicht angekündigt wurden bzw. ihm Vorgänger schon nicht so waren, wie er es sich wünschte.

Jörg stellt Ansprüche an ME 2, die es nicht erfüllen kann, aber aus dem Grund, weil es sich nicht erfüllen will, er sie aber erwartet.

BioWare hat nämlich angekündigt, das es mehr in Richtung Shooter geht. Weiß nicht, was es daran groß zu kritisieren gibt.

Überall wird es trotz der Änderung gut aufgenommen, nur Herr Luibl muss mal wieder aus der Reihe tanzen :lol:


Und dann bekommt man auch noch so etwas zu lesen:

Code: Alles auswählen

Noch eine kleine Erklärung, warum es zunächst (vor allem bis heute) lediglich eine internationale Schönwettervorhersage gab - also lediglich Temperaturen um 90 Grad plus X: [b]Electronic Arts hat nur jenen Magazinen eine frühere Veröffentlichung erlaubt, also schon am letzten Freitag, die auch eine Wertung von 90% garantieren wollten.[/b]
Schämen Sie sich für solche Unterstellungen eigentlich nicht, Herr Luibl? Wie inkompetent sind sie eigentlich?

Als ob EA versuchen würde, sie zu "bestechen".

Sie brauchen hier nicht zu versuchen, uns für dumm zu verkaufen. Eine Frechheit!

Das geht auf keine Kuhhaut mehr. Da fragt man sich echt, nun, ist egal :lol:
Zuletzt geändert von johndoe860731 am 26.01.2010 14:28, insgesamt 2-mal geändert.
Dharis
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Registriert: 19.12.2005 23:41
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Beitrag von Dharis »

Hm, schade. Hauptstory schwach und noch weniger RP-Elemente als im Vorgänger... Für mich DIE Killerargumente dagegen. Na ich schau's mir bei Gelegenheit mal aus der Videothek an.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Ich kriege das Spiel wenn alles glatt läuft zum WE und bin durch diesen Test noch stärker gespannt auf das Spiel, da man es scheinbar auf viele verschiedene Arten wahrnehmen kann. Mal sehen, wie ich es wahrnehmen werde. Brauch eh wieder Stoff für einen neuen Blogeintrag.
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Shonak
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Beitrag von Shonak »

Blutonos hat geschrieben:Das zeigt im Prinzip nur, das 4players hauptsächlich nur aus ehemaligen Kellerkindern besteht, die den ganzen Tag nur Hip Hop hören und bei Final Fantasy ne Errektion kriegen...
Hahaha, ich bin grad ernsthaft fast vom Stuhl gerutscht. Sehr geil
It was a bad one, the Winter of 1933. Wading home that night through flames of snow, my toes burning, my ears on fire, the snow swirling around me like a flock of angry nuns, I stopped dead in my tracks. The time had come to take stock. Fair weather or foul, certain forces in the world were at work trying to destroy me.
-- John Fante.
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