Mass Effect 3 - Test

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johndoe713589
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von johndoe713589 »

wie gesagt. gibt menschen die denken nur in schubladen ...
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Kumbao
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Kumbao »

KyleKatamaran hat geschrieben:Wenn ich solche Beiträge lese, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht, weil du Unrecht hast, sondern, weil du dir selbst den Spaß verdirbst, indem du unbedingt ein RPG spielen willst.
Hab ich nie behauptet. Ich kann auch Spaß an einem interaktiven Film haben. Ich versuche nur zu erklären, warum Jörgs Wertung nicht überraschend kommt.
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HanFred
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von HanFred »

KyleKatamaran hat geschrieben:Man muss dem Spiel ohne Vorurteile eine Chance geben und sich einfach darauf einlassen, wenn man Spaß daran haben will, denn nicht das Genre bestimmt, ob ein Spiel gut ist, sondern das Spiel selbst.
Die Grundvoraussetzung für Spass am Spiel. Nicht dass es immer klappen würde, aber es kann einem auch nicht jedes Spiel gefallen.
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mosh_
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von mosh_ »

HanFred hat geschrieben:
KyleKatamaran hat geschrieben:Man muss dem Spiel ohne Vorurteile eine Chance geben und sich einfach darauf einlassen, wenn man Spaß daran haben will, denn nicht das Genre bestimmt, ob ein Spiel gut ist, sondern das Spiel selbst.
Die Grundvoraussetzung für Spass am Spiel. Nicht dass es immer klappen würde, aber es kann einem auch nicht jedes Spiel gefallen.
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Brakiri
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Brakiri »

El_Pocho hat geschrieben: Kurzum: ME 3 ist das spielerische Äquivalent eines guten, leicht verdaulichen Popcorn-Movies, bei dem ich auf keinen Fall anfangen sollte, mir größere Fragen zu stellen oder Anspruch zu entwickeln (oder gar die wackeligen Spielemechanismen und die wachsweiche Logik der Story zu hinterfragen). Schaffe ich das, ist es ein klarer Award, gehe ich als kritischer Mensch in ME 3 rein, reicht es gerade für die 75%. Da ich im Moment nicht weiter als nette, gute gemachte Unterhaltung suche, werde ich wohl noch viel Spaß mit ME 3 haben, und da kann der kritische Spieler in mir noch so viel toben, wie er will,
Ein schöner Post, dem man sich sicher zum Grossteil anschliessen kann.
Man muss halt nur vorher abschätzen können, ob man sich von den ganzen Macken so geistig frei machen kann, um das Popcornkino zu geniessen.
Ein grosser Punkt, zumindest bei mir ist auch immernoch die Entäuschung über die Richtung. ME2 und 3 hätten das Potenzial gehabt, grossartige Spiele zu werden. Mit guter Mechanik und sauberer Story. Die Welt für einen unlogischen, mechanisch anspruchlosen Coach-Railshooter zu "verheizen" tut mir einfach "weh".
Wem nichts mit ME verbindet, der kann sicher den Kritiker ausschalten, und den Rollercoasterride mitmachen ;)
Warum Trump gewonnen hat:
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HanFred
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von HanFred »

mosh_ hat geschrieben:
HanFred hat geschrieben:
KyleKatamaran hat geschrieben:Man muss dem Spiel ohne Vorurteile eine Chance geben und sich einfach darauf einlassen, wenn man Spaß daran haben will, denn nicht das Genre bestimmt, ob ein Spiel gut ist, sondern das Spiel selbst.
Die Grundvoraussetzung für Spass am Spiel. Nicht dass es immer klappen würde, aber es kann einem auch nicht jedes Spiel gefallen.
Richtig so. Falsche Erwartungen, Pfui Spinne.
Nunja, wenn es sich um eine Fortsetzung handelt oder um ein Spiel eines Entwicklers, dessen Spiele man üblicherweise mag, dann sind hohe Erwartungen nicht zu vermeiden. Dagegen kann ich mich genauso wenig wehren wie wahrscheinlich die meisten Gamer. Risen 2 wird mein nächster Hype-Kandidat, das Game muss einfach toll werden. :lol: Aber da ich ohnehin ein Adventure-Freak bin, sind mir aufwendige RPG-Regelwerke und Quasi-Linearität relativ egal.
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mosh_
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von mosh_ »

@HanF

Ich sitz auch immernoch ganz vorne auf dem Hypetrain, wenn wieder ein neues FF kommt und hab am Ende sogar irgendwie meinen Spaß damit^^. Aber ich versuche halt Erwartungen der Marke "Feature XY muss einfach toll sein!!!1" unten zu halten. Bei Final Fantasy ist die Erwartung (die ich möglichst gering halte...) mittlerweile halt einfach die Story^^
Zuletzt geändert von mosh_ am 09.03.2012 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Howdie
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Howdie »

HanFred hat geschrieben:
KyleKatamaran hat geschrieben:Man muss dem Spiel ohne Vorurteile eine Chance geben und sich einfach darauf einlassen, wenn man Spaß daran haben will, denn nicht das Genre bestimmt, ob ein Spiel gut ist, sondern das Spiel selbst.
Die Grundvoraussetzung für Spass am Spiel. Nicht dass es immer klappen würde, aber es kann einem auch nicht jedes Spiel gefallen.
Natürlich nicht, aber es hilft ungemein. Der große Unterschied ist nur bei mir: der Mangel an Zeit. Ich kann einfach nicht mehr wie damals Alles auf dem Amiga oder C64 anzocken und schauen ob es mir gefällt. Ich muss schon deutlich selektieren um die verbleibende Zockerzeit möglichst gut zu füllen. Und meist sind dass dann auch Spiele, die einen sehr lange in Anspruch nehmen wie Yakuza, Skyrim oder eben auch Mass Effect. Ich spiele ja auch gerne mal Shooter für zwischendurch, aber ich muss zugeben, dass ich heute fast keine wirklich komplexen Spiele mehr zocke. Zum einen liegt das daran, dass ich an meinem Spiele-PC auch arbeite und da nach Feierabend lieber an die Konsole gehe als im Büro zu sitzen. Zum anderen spiele ich abends meist mal 1-2 Stündchen und da ist es schwierig sich auf ein Spiel wie Baldurs Gate einzulassen. Da fehlt leider oft einfach die Zeit. Aber eine BG2-Sitzung mit 2 Stunden ist einfach nicht wirklich erfüllend. Da haben sich meine Ansprüche was Spiele angeht doch sehr durch gedreht. Ist eigentlich schade, aber mein Hobby macht mir deswegen heute nicht weniger Spaß. Auch wenn viele so etwas nicht verstehen können.
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Sevulon
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Sevulon »

KyleKatamaran hat geschrieben:Was ist deine Antwort, wenn ich fragen darf?
Ein Rollenspiel lebt von der Geschichte die erzählt wird, sowie von der Möglichkeit eigene Entscheidungen zu treffen und mit meiner Umwelt zu agieren. Vor allem mit anderen Personen in Form von Gesprächen und diese mit meinen Handlungen zu beeinflussen. Und da Dark Souls weder in Punkto Story noch in Punkto Interaktion oder der Möglichkeit Entscheidungen zu treffen etwas zu bieten hat, ist es für mich auch kein Rollenspiel. Was nützt es mir denn, wenn ich mich entscheiden kann ob ich auf Fernkampf oder auf Nahkampf skillen möchte? Nix.

Denn das Kampfsystem hat damit nichts zu tun. Wenn ich am Tisch sitze und der Spielleiter sagt mir, dass ich auf einen Gegner treffe und ich den tot "sehen" will, dann sag ich dem Spielleiter wiederrum, dass ich den Gegner angreife. Ob ich dabei mit meinem Schwert seinen Schlag im idealen Zeitpunkt pariere [DarkSouls] oder versuche ihm mit meinem Blaster einen Kopfschuss zu verpassen [ME] ist für die Definition von Rollenspiel völlig unerheblich. Genau wie meine Kampffähigkeiten und dergleichen letztlich bloß meine Chancen erhöhen den Feind wirklich zu besiegen.

ME bietet mir dagegen alle die oben genannten Punkte, die für mich ein Rollenspiel ausmachen. Ich erlebe eine großartig erzählte Geschichte, die ich aktiv durch meine Entscheidungen beeinflussen kann. Ich kann über Leben und Tod entscheiden, ob ich aggressiv auftreten oder an die Vernunft appelieren will. Ich kann Leute überzeugen, indem ich sie verprügle oder argumentiere, ich kann jemanden zusammenbrüllen oder schlicht ignorieren. Ich kann mit meiner Crew interagieren bis hin zur Liebesgeschichte, bei der ich die Auswahl zwischen mehreren Personen habe und meine Handlungen bestimmen ob jemand Loyal zu mir ist oder nicht. Ich kann mich auf verschiedene Seiten schlagen, die eine Partei entweder unterstützen oder ihr doch lieber Kontra geben bzw. wählen, welche von beiden Seiten ich in dem Moment Recht geben möchte. Deshalb ist ME in meinen Augen ein Rollenspiel - und DS eben nicht.

Und auch im Kampf - wo DS sicherlich vorne liegt, der für ein RPG ziemlich unbedeutend ist - habe ich immer noch die Wahl zwischen verschiedenen Kräften und ob ich aus dem Verborgenen und der Distanz mit einem Snipergewehr agiere oder lieber mit meinem Sturmangriff auf den Feind zupresche und ihm den Kolben ins Gesicht haue. Oder "zaubere" oder Maschinen hacke, die für mich kämpfen. Ganz abgesehen davon, das ich meine "Party" frei wählen kann.
"There are no choices. Nothing but a straight line. The illusion comes afterwards, when you ask "Why me?" and "What if?". If you had done something differently, it wouldn't be you, it would be someone else, asking different questions."
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Brakiri
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Brakiri »

mr archer hat geschrieben:@ viele

Ich will gar nicht groß stören. Ihr schreibt hier auch teilweise sehr Durchdachtes und Interessantes. Trotzdem mal die Frage in die Runde: Euch ist schon klar, dass das hier gerade die soundsovielte 4p-Diskussion zur Frage: "Was ist ein Rollenspiel?" wird, ja? Klar, wir sind mittlerweile auf Seite 70 dieses Threads, da musste es ja irgendwann passieren. Aber man könnte natürlich auch einfach einen Link in besagte Threads setzen und sich alles weitere sparen.
Liegt vielleicht daran, das man nicht mehr viel sagen kann, was nicht schon gesagt wurde.

Posterart 1: Jörg ist scheisse, hat keine Ahnung und ME3 ist geil
Posterart 2: Gute Arbeit jörg, gut das du gegen den Strom schwimmst.
Posterart 3: Jaja der Jörg wieder, scheisse Test, will sich nur wieder mehr Klicks sicher etc.
Posterart 4: Warum regt ihr euch auf, 75% ist doch gut, und Jörg hat in 8 Seiten erklärt warum er so wertet.
Posterart 5: Ja ME3 ist nur ein interaktiver Film und Popcornkino, muss man sich drauf einlassen.
Posterart 6: ME3 ist genauso entäuschend geworden wie erwartet, noch mehr Shooter, noch weniger Dialog etc.

Sicher habe ich noch was vergessen und viele Beiträge sind Permutationen dieser Aussagen, aber im Prinzip ist über ME3 alles gesagt. Jetzt gehts wieder runter auf die Essentials: Falsche Erwartungen, Ist es noch ein Rollenspiel, was IST überhaupt ein Rollenspiel etc.

Was möchtest du denn diskutieren?
Anstatt am Rande zu sitzen und Popcorn zu mampfen könnste ja mal mitmachen! ;)
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Jadreinhe »

@ EL_Pocho

Exakt darum geht es ;-) Dein Beitrag hat mir gefallen und gab mir persönlich nochmal ein gutes Feedback zu meinem eigenen Kritiker. Den kann ich zwar zeitweise abstellen - einfach weil er eine Art der Betrachtung und nicht die gesamte ist - aber dennoch schalte ich ihn intuitiv wieder ein, wenn es mir zu dumm wird und ich das Gefühl bekomme, meine Zeit zu verschwenden. Schon der zweite Teil der ME-Trilogie war mehr mittelprächtig als gescheit und ich verlor nach 8 Stunden das Interesse. ME3 wird also höchstens mal zu einem Budgetpreis angedaddelt, wenn überhaupt. Vorerst zum Abschalten nach dem harten Arbeitsalltag eines büffelnden Stundenden, gibt es bei mir momentan sowieso eher KoA:R (das beleidigt weder meinen Kritiker, noch schleimt es sich bei meinem Genießer zu sehr ein; ME ist hingegen bei beidem immer wieder grenzwertig), abwechselnd zu Skyrim (himmelhoch jauchzen!). Und am Wochenende kommt immer wieder die Dark Souls Pein in den Untiefen der geheimnisfunkelnden Welt (wobei mir das manchmal echt zu finster ist).
datendieb
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von datendieb »

leider habe ich mal auf jörg gehört und mir das spiel i am alive gekauft...welches von ihm mit einer 80 bewertet wurde. nun stehe ich vor den scherben meines geldbeutels und das spiel ist totaler müll. bekomme ich jetzt von jörg mein geld zurück? dieses spiel mit einer 80 zu bewerten ist mehr als frech. und ein spiel was mich seit stunden fesselt bekommt ne 75? jörg? du hast leider den beruf verfehlt.
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Brakiri
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Brakiri »

Sevulon hat geschrieben: Ein Rollenspiel lebt von der Geschichte die erzählt wird, sowie von der Möglichkeit eigene Entscheidungen zu treffen und mit meiner Umwelt zu agieren. Vor allem mit anderen Personen in Form von Gesprächen und diese mit meinen Handlungen zu beeinflussen.
Ist es wirklich so einfach? Crysis. Es wird eine Geschichte erzählt, ich habe Squadmates mit denen ich labern und die ich an mehreren Stellen zu bestimmten Verhaltensweisen animieren kann. So kann ich Entscheidungen treffen und die Richtung der Story damit manipulieren. Mit der (non-personen-)Umwelt agieren kann ich ebenfalls.
ME bietet mir dagegen alle die oben genannten Punkte, die für mich ein Rollenspiel ausmachen. Ich erlebe eine großartig erzählte Geschichte, die ich aktiv durch meine Entscheidungen beeinflussen kann.
Kannst du das denn? So wie sich das von den Erzählungen anhört, kannst du zwar z.B. wählen zwischen Salarianern und Krogan, aber einen Effekt auf die Story hat das scheinbar nicht. Die Assets heissen nur anders. Hier muss man fragen, ob eine Konsequenzenillusion das gleiche ist, wie ein aktiver Richtungswechsel?

Mir ist klar, dass das in einem CRPG nur schwer umsetzbar ist, aber es gibt Spiele die sich da zu zumindest Mühe geben.
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Kumbao
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von Kumbao »

datendieb hat geschrieben:leider habe ich mal auf jörg gehört und mir das spiel i am alive gekauft...welches von ihm mit einer 80 bewertet wurde. nun stehe ich vor den scherben meines geldbeutels und das spiel ist totaler müll. bekomme ich jetzt von jörg mein geld zurück? dieses spiel mit einer 80 zu bewerten ist mehr als frech. und ein spiel was mich seit stunden fesselt bekommt ne 75? jörg? du hast leider den beruf verfehlt.
Stimmt. Denn 4Players ist einzig und allein da, um Datendiebs persönlichen Geschmack zu treffen.
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KyleKatamaran
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Re: Mass Effect 3 - Test

Beitrag von KyleKatamaran »

Brakiri hat geschrieben:
Sevulon hat geschrieben: Ein Rollenspiel lebt von der Geschichte die erzählt wird, sowie von der Möglichkeit eigene Entscheidungen zu treffen und mit meiner Umwelt zu agieren. Vor allem mit anderen Personen in Form von Gesprächen und diese mit meinen Handlungen zu beeinflussen.
Ist es wirklich so einfach? Crysis. Es wird eine Geschichte erzählt, ich habe Squadmates mit denen ich labern und die ich an mehreren Stellen zu bestimmten Verhaltensweisen animieren kann. So kann ich Entscheidungen treffen und die Richtung der Story damit manipulieren. Mit der (non-personen-)Umwelt agieren kann ich ebenfalls.
ME bietet mir dagegen alle die oben genannten Punkte, die für mich ein Rollenspiel ausmachen. Ich erlebe eine großartig erzählte Geschichte, die ich aktiv durch meine Entscheidungen beeinflussen kann.
Kannst du das denn? So wie sich das von den Erzählungen anhört, kannst du zwar z.B. wählen zwischen Salarianern und Krogan, aber einen Effekt auf die Story hat das scheinbar nicht. Die Assets heissen nur anders. Hier muss man fragen, ob eine Konsequenzenillusion das gleiche ist, wie ein aktiver Richtungswechsel?

Mir ist klar, dass das in einem CRPG nur schwer umsetzbar ist, aber es gibt Spiele die sich da zu zumindest Mühe geben.
Man muss sich auf die Illusion einlassen. Im Endeffekt ist das ganze Spiel eine Illusion.

Wer nach Fehlern sucht, wird sie auch finden.

Es ist mir oft passiert, dass ich von einem Spiel begeistert war und es mir durch Dauermeckerer versaut wurde, die Sachen angeprangert haben, die mir davor gar nicht aufgefallen sind^^
"Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht ungläubig, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
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