Fallout 4 - Test

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Imperator Palpatine
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Imperator Palpatine »

Usul hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Auch wenn ich mich wiederhole: Das Problem ist nicht, dass Skyrim und Fallout eine Hauptstory haben. Das Problem ist, dass sie eine haben, die irgendwie ganz furchtbar dringend oder wichtig sein will - das aber nur in den ersten fünf Minuten des Spiels schafft - während Scriptsequenzen.
Um ehrlich zu sein, habe ich bei dieser Kind-Geschichte hier bei FO4 ähnlich gedacht - Sohn ist weg und man erkundet erstmal die Open World? Paßt nicht ganz, da hast du recht.

Aber: Wie lösen? Wie will man in einer offenen Welt - die DER Hauptaspekt des Spiels ist - eine Hauptstory (egal ob Kind entführt oder Welt retten oder Monster kloppen) so gestalten, daß der Spieler sich ohne Verzagen daran macht? Ich wüßte nicht, wie man diesen Gegensatz einfach loswerden könnte. Klar, Hauptstory weglassen wäre eine Lösung, aber damit verärgerst du jene, die eben doch der Hauptstory folgen (wie schnell auch immer).
Ganz spontan ausgedacht und deswegen natürlich nicht Nobelpreisverdächtig...aber wie wäre es z.B wenn man aus einem Vault aufbrechen muss um Ressourcen/Ersatzteile zu besorgen die es - mittlerweile - innerhalb des Vaults nicht mehr gibt. Man wird mehr oder wenig direkt direkt auf eine, zwei Quests geführt und kann erst dann zum Vault zurückkehren nur um festzustellen dass sämtliche Einwohner tot sind bzw. der Vault zerstört.
Die weitere Hauptquest ist heraus zu finden was passiert ist und trotzdem gibt es nicht diesen Dringlichkeitsfaktor wie mit einem entführten Kind. Und da du als Hauptfigur jetzt definitiv auf dich alleine gestellt bist, wirkt es nicht so seltsam wenn du zunächst durch die Gegend wanderst.
Dabei könnte es auch eine interne Mechanik geben bei der die folgende Hauptquest nach der Zerstörung des Vault erst dann getriggert wird, wenn du ein bestimmtes Level erreicht hast, so dass das erkunden dieser für dich neuen fremden Welt zunächst direkt im Mittelpunkt steht.
Nur ein kleines Gedankenspiel.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 12.11.2015 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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oppenheimer
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von oppenheimer »

OiOlli hat geschrieben:Öhm, nö.
Was? Worauf gehst du ein? Überanstreng dich bloß nicht mit deinem Kommentar.
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Spiritflare82
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Spiritflare82 »

das ding wird immer besser...kann nur zustimmen das sich die welt auch verändert, da geht später noch richtig was ab... spiele nun seit samstag und hab gerade mal die nick valentine detektiv sache abgeschlossen...ein wahnsinnig gutes game mit viel herz und seele... grafik passt, erinnert mich an frühere pc games, alles top!

klar das da manche kids jammern, ältere semester störts da eher nicht

ich glaube so gesuchtet hab ich schon lange kein spiel mehr! wo metal gear aufhörte fängts hier erst an..

mainquest ist motivierend genug aber manche nebenquests sind echt gaming gold hier!

es ist einfach atmospärisch ein brett und stellenweise genial inszeniert, abseits von technik, holzanimationen,glitches und grafik...enviromental storytelling, atmo, exploration und entdeckerfeeling ist einfach hammer!

auf sehr schwer bockts nurnoch, da ist selbst ein stechmückenschwarm manchmal fies wenn man keine molotovs hat .-)
und so geile ungescriptete events hab ich auch lange nichtmehr gesehen

pro tip für horrorliebhaber: nachts auf den freedom trail gehen!

ich verstehe nicht warum die mainquest so kritisiert wird..das ganze ist 200jahre her, da kann man auch den eiskalten spielen den das alles nichtmehr interessiert..

so,zurück in den commonwealth!

ps:hoffe das der survival schwierigkeitsgrad gepatcht wird...mit new vegas verhältnissen!

achja tip für den baumodus:
mit l2/r2 kann man objekte drehen, mit x+r1/l1 in der höhe verschieben...durch zufall rausgefunden...

wer kleber sucht:
braut euch ne gemüsestärke an einer kochstation...
Zuletzt geändert von Spiritflare82 am 12.11.2015 19:54, insgesamt 9-mal geändert.
OiOlli
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von OiOlli »

oppenheimer hat geschrieben:
OiOlli hat geschrieben:Öhm, nö.
Was? Worauf gehst du ein? Überanstreng dich bloß nicht mit deinem Kommentar.

Das du komplett unrecht hast. und nicht einmal Fallout 1 und 2 auseinander halten kannst.
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oppenheimer
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von oppenheimer »

Wasserchip hier, GECK da... na und? Ist schließlich schon ein paar Tage her. Der Grundsatz, dass man auch damals schon weitgehend auf die Mainquest pfeifen konnte, ist trotzdem richtig. "komplett unrecht"... Ts...
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greenelve
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von greenelve »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Usul hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:Auch wenn ich mich wiederhole: Das Problem ist nicht, dass Skyrim und Fallout eine Hauptstory haben. Das Problem ist, dass sie eine haben, die irgendwie ganz furchtbar dringend oder wichtig sein will - das aber nur in den ersten fünf Minuten des Spiels schafft - während Scriptsequenzen.
Um ehrlich zu sein, habe ich bei dieser Kind-Geschichte hier bei FO4 ähnlich gedacht - Sohn ist weg und man erkundet erstmal die Open World? Paßt nicht ganz, da hast du recht.

Aber: Wie lösen? Wie will man in einer offenen Welt - die DER Hauptaspekt des Spiels ist - eine Hauptstory (egal ob Kind entführt oder Welt retten oder Monster kloppen) so gestalten, daß der Spieler sich ohne Verzagen daran macht? Ich wüßte nicht, wie man diesen Gegensatz einfach loswerden könnte. Klar, Hauptstory weglassen wäre eine Lösung, aber damit verärgerst du jene, die eben doch der Hauptstory folgen (wie schnell auch immer).
Ganz spontan ausgedacht und deswegen natürlich nicht Nobelpreisverdächtig...aber wie wäre es z.B wenn man aus einem Vault aufbrechen muss um Ressourcen/Ersatzteile zu besorgen die es - mittlerweile - innerhalb des Vaults nicht mehr gibt. Man wird mehr oder wenig direkt direkt auf eine, zwei Quests geführt und kann erst dann zum Vault zurückkehren nur um festzustellen dass sämtliche Einwohner tot sind bzw. der Vault zerstört.
Oder bei der Rückkehr schickt einen der Vaultleiter nochmal los, um den Informationen über eine Weltuntergangssekte nachzugehen, deren Existens man auf der Suche nach dem Ersatzteil aufgeschnappt hat.

Tut mir leid, konnte nicht widerstehen, Fallout 1 ist einfach ein tolles Spiel. :Häschen:
Gelangweilt? Unterfordert? Masochistisch veranlagt? http://www.4players.de/4players.php/dow ... 47903.html Jetzt auch auf Steam: store. steampowered .com/app/752490/
Who knows what evil lurks in the hearts of men? The Shadow knows!

Geklaut von greenelve. Falls das Forum schließen sollte:
Inoffizieller 4Players-Discord-Server: https://discord.gg/BQV9R54
KaZper
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von KaZper »

Keine Ahnung ob dir hier schon geposted wurde: https://www.youtube.com/watch?v=dejO6aiA7bs
Sehr interessanter Gegenpol zum Lobeschor finde ich.
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Usul
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Usul »

Prof_Dr_Faust hat geschrieben:Ein Tester - stellvertretend Herr Luibl - bewertet doch nicht den "Gesamtspielspaß", sondern macht sich in erster Linie Stichpunkte darüber was ihm positiv und was ihm negativ auffällt. Das kann er dann in Textform vortragen und auf Basis dessen sollte(!) er bewerten, da andernfalls die Verhältnismäßigkeit fehlt.
DIESE Diskussion haben wir nun ca. drölfzilliarden Mal geführt. Und man muß festhalten: Bei Tests im Allgemeinen und bei 4P im Speziellen gibt es Verhältnismäßigkei (bzw. Vergleichbarkeit) nicht. Am ehesten kann man die Verhältnismäßigkeit durch das Lesen des Tests erahnen - und wenn im Text selbst der Eindruck vermittelt wird, daß das Positive das Negative dramatisch aufwiegt, dann ist auch ein entsprechendes Ergebnis meines Erachtens verhältnismäßig.

Sollte jemand, der Spaß mit Arcania hat dem Spiel 90% verpassen? Trotz der Kritikpunkte?
Wenn dieser jemand mir im Text eindrucksvoll vermitteln kann, warum der Spaß hat, den er damit hatte, so dermaßen groß ist, daß er dem Spiel fast schon Referenzcharakter verleiht - gerne.

Edit: Hätte das Spiel 80% erhalten, wäre diese ganze Diskussion nicht entstanden. Selbst diejenigen, die mit dem Spiel ihren Spaß haben, konnten teilweise die Kritik an der hohen Wertung nachvollziehen.
Diese ganze Diskussion besteht mittlerweile aus zig Ebenen. Es geht nicht nur um die reine Wertung hier, sondern auch um User-Scores, um Witcher 3, um die Definition von Rollenspiel, um Vor- und Nachteile von Open World usw. usf.
Aber nochmal: Wenn Jörg der Meinung ist, daß FO4 eine 90%+Platin verdient und er das im Test vermitteln kann (was der Fall ist), dann ist das die Wertung - ob dann manch einer meint, sich deswegen in der Diskussion zu echauffieren oder ob dann ein anderer meint "OMG! Platin! Mein GOTY!!!!!".... das ist nebensächlich, finde ich.

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JackyRocks hat geschrieben:Spielentwickler sollten auch dafür belohnt werden, in der Wertung, dass sie Spiele mit Verkaufsreife an den Start bringen und nicht halbe Betaversionen.
Nein, finde ich nicht. Ein Test und die dazugehörige Wertung sind weder Belohnung noch Strafe für Entwickler oder Publisher. Ähnliche Argument gab es z.B. bei der Diskussion um X Rebirth... da meinten auch einige, daß man solche unfertigen Spiele bewußt niedrig bewerten soll, um damit die Publisher zu bestrafen.
Ein Test sollte sich auf das Spiel beziehen und nicht auf den Entwickler oder Publisher - oder gar auf andere Entwickler oder Publisher.
Ganz offensichtlich sieht Jörg die von dir genannten Negativpunkte nicht so wie du. Oder sie wiegen für ihn nicht so schwer wie für dich. Was ist daran das Problem? Es wird nicht das erste Spiel sein, das du anders bewertest hättest als ein Tester, und sicher auch nicht das letzte.

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Sir Richfield hat geschrieben:Da Open World ja der Fokus ist, wäre mein Vorschlag, das Drama der Story runterzufahren.
Oder wenigstens irgendwas zu finden, bei dem es halbwegs plausibel erscheint, dass man es nicht sofort erledigen braucht.
Könnte man machen, ja.
Wobei ich befürchte, daß dann wieder andere meckern, daß die Story so lahm ist. Wie man's macht... ;)

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oppenheimer hat geschrieben:Indem die Hauptquest eher belanglos beginnt und sich erst nach 2, 3 Missionen zu was Dringendem von Weltuntergangsformat entwickelt.
Damit würdest du das Problem aber auch nur aufschieben und nicht aus der Welt schaffen. Dann würde man sich nach 2-3 Missionen fragen, warum da jetzt die Welt untergeht, man aber seelenruhig die Map erkundet.

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Imperator Palpatine hat geschrieben:Dabei könnte es auch eine interne Mechanik geben bei der die folgende Hauptquest nach der Zerstörung des Vault erst dann getriggert wird, wenn du ein bestimmtes Level erreicht hast, so dass das erkunden dieser für dich neuen fremden Welt zunächst direkt im Mittelpunkt steht.
Auch hier: Kann man machen, ja.
Aber auch hier: Es werden dann zum einen Leute geben, die rummeckern wegen lahmer Story. Und das Problem, das wird aus der Welt schaffen wollen, schieben wir damit wieder nur auf. Denn solche Open World-Spiele sind nun mal nicht storyzentriert... und zeichnen sich dadurch aus, daß sie dem Spieler gewisse Freiheiten geben. Und ob der sie sofort am Anfang nutzt, wo er doch eigentlich sein Kind suchen sollte, oder erst im letzten Drittel der Story, wo die Welt nun doch langsam untergeht - ist im Grunde genommen dasselbe.

Wie Sir Richfield gesagt hat: Diesen Widerspruch kann man nicht wirklich aufheben. Open World und straffe, treibende Story lassen sich meines Erachtens nicht nennenswert unter einen Hut bringen.
OiOlli
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von OiOlli »

oppenheimer hat geschrieben:Wasserchip hier, GECK da... na und? Ist schließlich schon ein paar Tage her. Der Grundsatz, dass man auch damals schon weitgehend auf die Mainquest pfeifen konnte, ist trotzdem richtig. "komplett unrecht"... Ts...



Nein, man konnte in Fallout 1 nicht auf die Mainquest pfeifen, denn dann war sie irgendwann zu Ende.

In Fallout 2, ja da gab es kein Zeitlimit und man konnte praktisch tun was man wollte. Hatte aber teilweise Auswirkungen aufs Ende und das Spiel hat auch dafür gesorgt, dass du erstmal rumwandern musstest und konntest, weil die Infos, wo man ein Geck findet, ziemlich vage waren. Und man für einige Infos auch erst anderen helfen musste.

@Usul. Jörg wird auch deswegen kritisiert, weil er plötzlich Sachen durchgehen lässt, die er sonst bei anderen Spielen andauernd kritisiert.
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Wurmjunge
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Wurmjunge »

Usul hat geschrieben: Um ehrlich zu sein, habe ich bei dieser Kind-Geschichte hier bei FO4 ähnlich gedacht - Sohn ist weg und man erkundet erstmal die Open World? Paßt nicht ganz, da hast du recht.

Aber: Wie lösen? Wie will man in einer offenen Welt - die DER Hauptaspekt des Spiels ist - eine Hauptstory (egal ob Kind entführt oder Welt retten oder Monster kloppen) so gestalten, daß der Spieler sich ohne Verzagen daran macht? Ich wüßte nicht, wie man diesen Gegensatz einfach loswerden könnte. Klar, Hauptstory weglassen wäre eine Lösung, aber damit verärgerst du jene, die eben doch der Hauptstory folgen (wie schnell auch immer).

Ich fand die Hauptquest von Morrowind da eigentlich ganz gut arrangiert. Da ist man eben erstmal nicht mehr als ein freigelassener Galeerensklave, der sich an fremdem Gestade als Laufbursche für die verschiedenen Fraktionen durchschlagen muß. Daß man für Größeres bestimmt ist, wird einem nur Stück für Stück offenbart und selbst dann wird man sehr lange darüber im Zweifel gelassen, ob man nicht nur eine Spielfigur in den politischen Schachzügen des Kaisers ist oder etwa doch die Reinkarnation eines mythischen Heilsbringers.

Ich selbst halte Zeitlimits auch durchaus für eine gute Idee. Es soll ja nicht unbedingt Echt-Spiel-Zeit sein, aber das Beenden von Quests oder Queststufen könnte bsw. mit unterschiedlichen Werten versehen sein, die addiert werden. Hat man einen bestimmten Wert erreicht, verändern sich die Bedingungen in der Spielwelt. Für eine Hauptquest könnte das bedeuten, hat man eine Zeitstufe überschritten, findet man an Örtlichkeit A nicht mehr den gesuchten Gegenstand, sondern nur noch die Information, daß dieser jetzt nach Örtlichkeit B transportiert wurde.
Dadurch ließe sich eine ganz andere strategische Tiefe ins Spiel bringen: mache ich schnell die Hauptquest, ungeachtet meiner dürftigen Ausrüstung und Schwäche, oder sammle ich erstmal Truppen und Resourcen und muß dafür länger suchen und härtere Kämpfe ausfechten?
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James Dean
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von James Dean »

OiOlli hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben: Klar kann man so oder so auch nen anderen Einstieg wählen, aber bei der Frage nach der Hauptmotivation stinkt alles andere dagegen ab. Die Welt retten? Der *Auserwählte* ? das ist ja alles viel schlimmer und imo auch klischeehafter
Wie wärs mit: Oh shit, die Wasserversorgung in der Vault funktioniert nicht mehr und einer muss raus, Ersatzteile suchen? Aw fuck, die Sauerstoffgeneratoren gehen kaputt, wir müssen uns an die Oberfläche retten, auch wenn dort alles verstrahlt ist - hey, man kann hier ja atmen! Och nö, ich bin ein Schwerkrimineller, der aus der Vault verbannt wurde und ich setze alles daran, wieder dort reinzukommen.

F1 und / oder F2 hatten auch sinnige Geschichtsmotoren. War es Teil 1 oder Teil 2 mit dem EDEN-Gerät?

Welche Sauerstoffgeneratoren?

Welcher Schwerstkrimineller, der versucht wieder rein zu kommen?

Nur eines stimmt, dass mit dem Wasserchip. Und wo war dort das Problem an der Story?
Das waren Beispiele für mögliche Ausgangspunkte, die man hinsichtlich der Story hätte verwenden können. Ich meinte nicht, dass es das bereits gab, sondern dass so etwas besser wäre als das typische "du bist der Auserwählte" oder "Such Familienmitglied xy".
SilencerX
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von SilencerX »

OiOlli hat geschrieben:In Fallout 2, ja da gab es kein Zeitlimit und man konnte praktisch tun was man wollte. Hatte aber teilweise Auswirkungen aufs Ende und das Spiel hat auch dafür gesorgt, dass du erstmal rumwandern musstest und konntest, weil die Infos, wo man ein Geck findet, ziemlich vage waren. Und man für einige Infos auch erst anderen helfen musste.
Stimmt, nur wirkte das zum Teil nicht allzu durchdacht, denn man konnte weder das Dorf retten noch wurde man von diesen Visionen verschont, beides vermittelte den eher zwiespältigen Eindruck, man würde irgendwie unter Zeitdruck stehen. Das wirkte dann so, als ob sich die Entwickler letztendlich nicht dazu durchringen konnten, ein echtes Zeitlimit, wie bei Fallout 1, einzufügen. Auf den vermeintlichen Druck auf den Spieler wollte man aber wohl auch nicht ganz verzichten. Also im Ergebnis eine eher suboptimale Kompromisslösung
c452h
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von c452h »

@Jacky

Du hast geschrieben, dass die Bethesda-Spiele einen negativen Einfluss auf das Genre ausüben würden. Meinst Du damit das "AAA-RPG"-Genre? Wenn dem so ist, kann dies uns Oldschool-Spielern doch völlig egal sein, gibt es für uns doch mittlerweile genug Alternativen: PoE, Witcher III, Wasteland II, Tides of Numenera, Divinity: OS usw.

Übrigens müsste man sich in dieser Diskussion doch erst einmal darauf einigen, was der Begriff "Rollenspiel" überhaupt bedeutet. Solange jeder auf der Grundlage seiner eigenen Definition argumentiert, ist es schwierig.

Ich sehe Fallout IV übrigens als Ödland-Exploration mit "RPG light"-Anteilen an. Es gefällt mir, weil es bei mir eine hohe Immersion auslöst. All das "Negative" kann ich darum verschmerzen. Es fällt dann eben nicht mehr ins Gewicht, wenn ich mal wieder durch Ruinen stöbere und Details aus der Vergangenheit offenlege.

Die 4players-Wertung sehe ich als subjektive Spielspaß-Wertung des Autors an.
Zuletzt geändert von c452h am 12.11.2015 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Imperator Palpatine
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Imperator Palpatine »

greenelve hat geschrieben: Oder bei der Rückkehr schickt einen der Vaultleiter nochmal los, um den Informationen über eine Weltuntergangssekte nachzugehen, deren Existens man auf der Suche nach dem Ersatzteil aufgeschnappt hat.

Tut mir leid, konnte nicht widerstehen, Fallout 1 ist einfach ein tolles Spiel. :Häschen:
Dass ich Ketzer nie gespielt habe und deswegen nichts über derlei Dinge wissen kann :wink:
johndoe1703458
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von johndoe1703458 »

Usul hat geschrieben:DIESE Diskussion haben wir nun ca. drölfzilliarden Mal geführt. Und man muß festhalten: Bei Tests im Allgemeinen und bei 4P im Speziellen gibt es Verhältnismäßigkei (bzw. Vergleichbarkeit) nicht. Am ehesten kann man die Verhältnismäßigkeit durch das Lesen des Tests erahnen - und wenn im Text selbst der Eindruck vermittelt wird, daß das Positive das Negative dramatisch aufwiegt, dann ist auch ein entsprechendes Ergebnis meines Erachtens verhältnismäßig.
Darüber habe ich eine diametral entgegengesetzte Ansicht.
Der Text kann mich gerne davon überzeugen, dass das Spiel trotz dieser vielen Kritikpunkte Spaß macht und sein Geld wert ist. Darum geht es hier jedoch nicht. Eine Wertung ist gleichzeitig eine Kaufberatung und sollte das widerspiegeln, was das Spiel auch wirklich bietet und nicht das was es eventuell bieten könnte, wenn ich dieselben Vorlieben habe wie der Tester.
Wofür gibt es denn überhaupt noch Wertungen? Wenn ich deine Auffassung teilen würde, könnte ich keine einzige Wertung mehr ernstnehmen.

Das es eine solche Diskussion schon öfters gab, ist bekannt. Dies ändert jedoch nichts am Standpunkt, weil es schlicht die Meinung ist, die ich über Tests vertrete und das betrachte ich sogar als Grundsatzentscheidung für die Wertigkeit von Spielwertungen im Allgemeinen (no Pun intended).

Zur Erinnerung: http://www.4players.de/4players.php/pro ... index.html
Zuletzt geändert von johndoe1703458 am 12.11.2015 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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