Fallout 4 - Test

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JackyRocks
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von JackyRocks »

KaZper hat geschrieben:Keine Ahnung ob dir hier schon geposted wurde: https://www.youtube.com/watch?v=dejO6aiA7bs
Sehr interessanter Gegenpol zum Lobeschor finde ich.
Genau so einen Review hätte ich mir erwartet.
c452h hat geschrieben:@Jacky

Du hast geschrieben, dass die Bethesda-Spiele einen negativen Einfluss auf das Genre ausüben würden. Meinst Du damit das "AAA-RPG"-Genre? Wenn dem so ist, kann dies uns Oldschool-Spielern doch völlig egal sein, gibt es für uns doch mittlerweile genug Alternativen: PoE, Witcher III, Wasteland II, Tides of Numenera, Divinity: OS usw.

Übrigens müsste man sich in dieser Diskussion doch erst einmal darauf einigen, was der Begriff "Rollenspiel" überhaupt bedeutet. Solange jeder auf der Grundlage seiner eigenen Definition argumentiert, ist es schwierig.

Ich sehe Fallout IV übrigens als Ödland-Exploration mit "RPG light"-Anteilen an. Es gefällt mir, weil es bei mir eine hohe Immersion auslöst. All das "Negative" kann darum verschmerzen. Es fällt dann eben nicht mehr ins Gewicht, wenn ich mal wieder durch Ruinen stöbere und Details aus der Vergangenheit offenlege.

Die 4players-Wertung sehe ich als subjektive Spielspaß-Wertung des Autors an.
Witcher 3 kannst du aber auch schon unter die AAA Titel Rechnen und bei aller Liebe zu Kickstarter PoE kostet 50 Tacken und mehr... auch da sage ich ganz klar: das ist kein Lowbudget Indie Titel. Aber generell hast du sicher Recht.
Usul hat geschrieben:
JackyRocks hat geschrieben:Spielentwickler sollten auch dafür belohnt werden, in der Wertung, dass sie Spiele mit Verkaufsreife an den Start bringen und nicht halbe Betaversionen.
Nein, finde ich nicht. Ein Test und die dazugehörige Wertung sind weder Belohnung noch Strafe für Entwickler oder Publisher. Ähnliche Argument gab es z.B. bei der Diskussion um X Rebirth... da meinten auch einige, daß man solche unfertigen Spiele bewußt niedrig bewerten soll, um damit die Publisher zu bestrafen.
Ein Test sollte sich auf das Spiel beziehen und nicht auf den Entwickler oder Publisher - oder gar auf andere Entwickler oder Publisher.
Ganz offensichtlich sieht Jörg die von dir genannten Negativpunkte nicht so wie du. Oder sie wiegen für ihn nicht so schwer wie für dich. Was ist daran das Problem? Es wird nicht das erste Spiel sein, das du anders bewertest hättest als ein Tester, und sicher auch nicht das letzte.
[/quote]

Ja der Test sollte sich auf das Spiel beziehen und dazu gehört nun mal, bei aller Liebe, auch der Status der Fertigkeit in technischer Hinsicht soll heißen Clipping, Glitches, Bugs, andere Fehler, unausgegorene Mechaniken, schlechte Portierung usw. Sowas muss einfach eine Rolle spielen. Genau so legitim ist es dann in 2-3 Monaten, wenn ein Patch oder mehere veröffentlicht wurden das Spiel in dieser Hinsicht erneut zu testen und eine zweite Wertung zu vergeben. Aber besonders, wenn ich das nicht tue habe ich gegenüber meinen Publikum eine Verantwortung auch klar zu machen ob das Spiel technisch so ausgereift ist, dass es 50 oder 60 Euro wert ist.
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casanoffi
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von casanoffi »

Irgendwer hatte es schon geschrieben - meine Traumvorstellung eines Fallout wäre eine Open World wie in F4 inkl. massig Nebenaufgaben ohne Hauptgeschichte, die ohnehin nur stört und das Spiel nicht besser macht ^^

Das geile daran ist - bis zu einem gewissen Grad kann man Fallout doch genau so spielen ^^
Die Hauptgeschichte einfach ignorieren (soweit es eben möglich ist) und die Welt erkunden.
Da ist genug drin...

Oder sehe ich das falsch?
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Usul
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Usul »

Prof_Dr_Faust hat geschrieben:Wenn ich deine Auffassung teilen würde, könnte ich keine einzige Wertung mehr ernstnehmen.
Wieso? Mal abgesehen davon, daß ich von einer Zahlenwertung nichts halte und sie in meinen Augen sicher keine Kauf"beratung" ist... wieso würdest du keine Wertung mehr ernstnehmen können, wenn sie einfach nur das wiederspiegelt, was im Text selbst steht? Oder meinst du meinen Einwand, daß es keine Verhältnismäßigkeit oder Vergleichbarkeit gibt? Die gibt es meines Erachtens tatsächlich nicht... mal wird moniert, daß Holz nicht brennt, und es gibt Abzüge sowohl im Text als auch bei der Wertun... mal wird überhaupt nicht darauf geachtet.
Gerade hier sieht man doch, wie schwer überhaupt eine Vergleichbarkeit bei subjektiven Tests ist: Jörg gefallen offensichtlich W3 und FO4 - aber alleine hier im Thread gibt es genügend Kommentare, die das völlig anders sehen. Und so wird ja auch argumentiert: Wenn man FO4 schlechter bewertet hätte, wäre alles bestens... denn das würde das Verhältnis der beiden Spiele gut abbilden. Die Rechnung hat aber eben den Haken, daß FO4 nicht schlechter bewertet wurde, weil Jörg offensichtlich FO4 90%-mäßig gut findet.

Ich hatte mal Folgendes vorgeschlagen:
Ein Redakteur verfaßt seinen Test mit seiner eigenen subjektiven Bewertung.
Darüber hinaus wird noch eine Art "Redaktionsbewertung" erstellt... in die die Meinung aller Redakteure einfließt und auch technische Dinge zumindest ansatzweise nachvollziehbar. Aber die Reaktionen darauf waren verheerend. ;)
johndoe1703458
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von johndoe1703458 »

Usul hat geschrieben:wieso würdest du keine Wertung mehr ernstnehmen können, wenn sie einfach nur das wiederspiegelt, was im Text selbst steht?
Da zumindest der Anschein erweckt werden muss den subjektiv erfahrenen Spielspaß nicht in die Wertung miteinfließen zu lassen.
Wie gesagt: Der Tester kann gerne einen Erfahrungsbericht schreiben und die erinnerungswürdigen Momente oberflächlich skizzieren, damit er den erlebten Spaß für sein Publikum verständlich abbilden kann. Das hier dient auch zur Unterhaltung und ich lese sowas gerne,

Es geht mir dabei in erster Linie - wie du richtig erkannt hast - um die Verhältnismäßigkeit. Wenn ich bestimmte Kritikpunkte aufzähle; diese in mehreren Spielen vorhanden sind, aber der Tester plötzlich die Gewichtung anders legt, ist das einfach ein alarmierendes Anzeichen.
Dabei geht es jetzt auch nicht um gelegentlich vorkommende Darstellungsfehler wie "Holz brennt nicht", sondern um ganz elementare Dinge wie "miese KI" oder "miese Technik".
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Usul
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Usul »

Prof_Dr_Faust hat geschrieben:Da zumindest der Anschein erweckt werden muss den subjektiv erfahrenen Spielspaß nicht in die Wertung miteinfließen zu lassen.
Ich rate dir mal, u.a. das hier zu Gemüte zu führen:

http://www.4players.de/4players.php/mic ... index.html
http://www.4players.de/4players.php/kol ... index.html

4P wirbt geradezu damit, subjektiv zu testen und zu werten. Was du verlangst, gibt es hier nicht. So kann man das kurz und knapp zusammenfassen. Bei Computer Spiele Bild gibt es glaube ich ein streng mathematisches System, in dem die Punkte nach festen Kriterien verteilt werden. Vielleicht wirst du ja dort fündig.
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Sarkasmus
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Sarkasmus »

Hmm ob Fallout 5 in New York spielen wird? :Häschen:
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casanoffi
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von casanoffi »

Sarkasmus hat geschrieben:Hmm ob Fallout 5 in New York spielen wird? :Häschen:
Ich bin gespannt, ob ich es nochmal erleben werde, dass ein Fallout außerhalb der USA spielt ^^
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JackyRocks
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von JackyRocks »

Usul hat geschrieben:
Prof_Dr_Faust hat geschrieben:Da zumindest der Anschein erweckt werden muss den subjektiv erfahrenen Spielspaß nicht in die Wertung miteinfließen zu lassen.
Ich rate dir mal, u.a. das hier zu Gemüte zu führen:

http://www.4players.de/4players.php/mic ... index.html
http://www.4players.de/4players.php/kol ... index.html

4P wirbt geradezu damit, subjektiv zu testen und zu werten. Was du verlangst, gibt es hier nicht. So kann man das kurz und knapp zusammenfassen. Bei Computer Spiele Bild gibt es glaube ich ein streng mathematisches System, in dem die Punkte nach festen Kriterien verteilt werden. Vielleicht wirst du ja dort fündig.
Das ist doch einfach ne billige Ausrede von Jörg keine Philosophie zu haben oder zu entwickeln. Sorry, aber wenn ich professioneller Reviewer bin, dann kann ich mich nicht raus reden mit: heute so und morgen so weil ich halt gerade so Lust habe. Das mag für subjektive Eindrücke gelten. Ich kann aber nicht sagen: hier gewichte ich das mehr und hier weniger weil das einfach Schwachsinn ist. Effektiv muss ich mir bei aller Subjektivität die Skala einteilen und sagen 10% gibts hierfür 10% hier 10% hier usw. In den 10% gibts dann Unterkategorien für die jeweiligen Genre und die schau ich mir dann an und sage: geb ich hier das 1% oder nicht. Das ist dann die Subjektivität. Was Jörg macht ist aber:
Ah ich mag die Richtung nicht die das Franchise nimmt --> 20% Abzug auf Alles
Mhhm und dazu kommt noch dass keiner meinen Diebstahl bemängelt --> 10% Abzug
Grafik ist beeindruckend --> 5% +
Ki ist richtig gut und herausfordernd --> 5% +
usw.

Ah geil ich liebe Bethspiele --> 40% Aufschlag
Geil ich kann ja Alles erkunden --> 50% Aufschlag
Boah ist die Grafik altbacken, naja aber ich kann Alles erkunden! --> 0,000001% -
Boah sind das ein Haufen Bugs und Glitches, naja aber ist ja Bethesda --> 0,000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001 % -
Gott ist die KI dämlich und vom vorgestern, naja aber ist ja Bethesda --> siehe oben.

So jetzt noch aufrunden und da sind wir... 90%! Sauber Platin!

Sorry aber das ist einfach dürftig und fadenscheinig und da bin ich ehrlich... so sehr ich Dragon Age Inquisition selber nicht prall fand und so sehr ich ME 3 nun nicht den Burner schlechthin fand (gerade wegen dem Ende), aber dann kann er sich solche Bewertungen auch getrost in den Arsch stecken (excuse my french), weil die dann genau aus dem auch fallen, wenn er diese Spiele bewertet, weil er scheinbar früh nicht so tollen Stuhlgang hatte und bissel grummelig ist.
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Jankiesnnae
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Jankiesnnae »

JackyRocks hat geschrieben:
Usul hat geschrieben:
Prof_Dr_Faust hat geschrieben:Da zumindest der Anschein erweckt werden muss den subjektiv erfahrenen Spielspaß nicht in die Wertung miteinfließen zu lassen.
Ich rate dir mal, u.a. das hier zu Gemüte zu führen:

http://www.4players.de/4players.php/mic ... index.html
http://www.4players.de/4players.php/kol ... index.html

4P wirbt geradezu damit, subjektiv zu testen und zu werten. Was du verlangst, gibt es hier nicht. So kann man das kurz und knapp zusammenfassen. Bei Computer Spiele Bild gibt es glaube ich ein streng mathematisches System, in dem die Punkte nach festen Kriterien verteilt werden. Vielleicht wirst du ja dort fündig.
Das ist doch einfach ne billige Ausrede von Jörg keine Philosophie zu haben oder zu entwickeln. Sorry, aber wenn ich professioneller Reviewer bin, dann kann ich mich nicht raus reden mit: heute so und morgen so weil ich halt gerade so Lust habe. Das mag für subjektive Eindrücke gelten. Ich kann aber nicht sagen: hier gewichte ich das mehr und hier weniger weil das einfach Schwachsinn ist. Effektiv muss ich mir bei aller Subjektivität die Skala einteilen und sagen 10% gibts hierfür 10% hier 10% hier usw. In den 10% gibts dann Unterkategorien für die jeweiligen Genre und die schau ich mir dann an und sage: geb ich hier das 1% oder nicht. Das ist dann die Subjektivität. Was Jörg macht ist aber:
Ah ich mag die Richtung nicht die das Franchise nimmt --> 20% Abzug auf Alles
Mhhm und dazu kommt noch dass keiner meinen Diebstahl bemängelt --> 10% Abzug
Grafik ist beeindruckend --> 5% +
Ki ist richtig gut und herausfordernd --> 5% +
usw.

Ah geil ich liebe Bethspiele --> 40% Aufschlag
Geil ich kann ja Alles erkunden --> 50% Aufschlag
Boah ist die Grafik altbacken, naja aber ich kann Alles erkunden! --> 0,000001% -
Boah sind das ein Haufen Bugs und Glitches, naja aber ist ja Bethesda --> 0,000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000001 % -
Gott ist die KI dämlich und vom vorgestern, naja aber ist ja Bethesda --> siehe oben.

So jetzt noch aufrunden und da sind wir... 90%! Sauber Platin!

Sorry aber das ist einfach dürftig und fadenscheinig und da bin ich ehrlich... so sehr ich Dragon Age Inquisition selber nicht prall fand und so sehr ich ME 3 nun nicht den Burner schlechthin fand (gerade wegen dem Ende), aber dann kann er sich solche Bewertungen auch getrost in den Arsch stecken (excuse my french), weil die dann genau aus dem auch fallen, wenn er diese Spiele bewertet, weil er scheinbar früh nicht so tollen Stuhlgang hatte und bissel grummelig ist.

Selten so einen Geistigen Schwachsinn gelesen.. Peinlich..
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Usul
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Usul »

JackyRocks hat geschrieben:{bad French}
Und daher sage ich ja: Reine Bewertungen bringen nichts, man muß die dazugehörige Meinung lesen/kennen, um die Bewertung in einen Kontext setzen zu können. Und deswegen meinte ich auch, daß deine User-Score-Rechnereien nichts bringen.

Und nochmal: Diese Diskussion über subjektive oder objektive Bewertungen... sie ist alt, sie bringt nichts, sie führt zu nichts.

Alternative: Eurogamer - wo es keine Zahlenbewertungen mehr gibt. Spätestens da mußt du dann den Text lesen und ihn als Bewertung auffassen. :)
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Sarkasmus
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Sarkasmus »

Usul hat geschrieben: Alternative: Eurogamer - wo es keine Zahlenbewertungen mehr gibt. Spätestens da mußt du dann den Text lesen und ihn als Bewertung auffassen. :)
Also ich hab auch hier schon seit Ewigkeiten keine Zahlenbewertungen mehr :Häschen:
Zuletzt geändert von Sarkasmus am 12.11.2015 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe1775814
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von johndoe1775814 »

Leonardo Da Vinci hat geschrieben:das entwicklerstudio lebt offensichtlich immer noch in der vergangenheit. :mrgreen:
Nicht ganz. Bethesda ist schlicht und einfach nur faul und berechnend. Die wissen genau, das sie sich keine große Mühe geben müssen, denn die lieben Modder werden die Karre schon aus der Scheiße ziehen. Und das beste daran? Es kostet Bethesda keinen Cent. Was wiederum die Investoren freut :wink:
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magandi
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von magandi »

Wurmjunge hat geschrieben:
Ich selbst halte Zeitlimits auch durchaus für eine gute Idee. Es soll ja nicht unbedingt Echt-Spiel-Zeit sein, aber das Beenden von Quests oder Queststufen könnte bsw. mit unterschiedlichen Werten versehen sein, die addiert werden. Hat man einen bestimmten Wert erreicht, verändern sich die Bedingungen in der Spielwelt. Für eine Hauptquest könnte das bedeuten, hat man eine Zeitstufe überschritten, findet man an Örtlichkeit A nicht mehr den gesuchten Gegenstand, sondern nur noch die Information, daß dieser jetzt nach Örtlichkeit B transportiert wurde.
Dadurch ließe sich eine ganz andere strategische Tiefe ins Spiel bringen: mache ich schnell die Hauptquest, ungeachtet meiner dürftigen Ausrüstung und Schwäche, oder sammle ich erstmal Truppen und Resourcen und muß dafür länger suchen und härtere Kämpfe ausfechten?
klingt nach einer guten idee, dürfte aber bei einer so großen spielwelt wie in fallout 4 unmöglich realisierbar sein.
grEEnbÖrg
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von grEEnbÖrg »

Jankiesnnae hat geschrieben: Selten so einen Geistigen Schwachsinn gelesen.. Peinlich..
Aber er hat doch Recht. Der Tester hat Fehler anderer Rollenspiele so hart ins Gericht genommen, die er hier einfach überschaut. Es wirkt einfach als wären die schlechteren Teile des Spiels mit einer Bethesda-Brille überprüft worden.

Ja der Tester hatte mehr Spass mit F4 als mit anderen RPGs der letzten Zeit, aber F4 macht so viel falsch, dass muss ihm doch auffallen. Und er muss doch herausarbeiten können warum es so ist. Und das kommt im Test einfach nicht rüber. Alle sprechen nur vom Bethesda-Sog. Nur kann ihn keiner definieren. Ich als Aussenstehender lese nur von 2 Seiten. Die Leute die F4 feiern und die, die es nicht tun. Und ich lese von Fehlern die das Spiel macht, die so gravierend sind, dass 90% einfach nicht gerechtfertigt sein können. Zumindest kann das keiner der Pro-F4 Leute.
"Als ich vor rund zehn Jahren unzählige Verbraucher-Experten für Activision engagierte, war es mein Ziel, jeglichen Spaß am Produzieren von Videospielen zu unterbinden." - Bobby Kotick, 2009
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hydro skunk 420
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von hydro skunk 420 »

So, bin jetzt gerade erst aus der Vault raus, da ich mich sehr eingehend mit all den möglichen Perks beschäftigt und mir schon eine mögliche Vorgehensweise zurechtüberleg habe. Schon jetzt lässt sich erahnen, dass es gegenüber Fallout 3 das deutlich bessere Spiel sein wird. Hier sind Attribute und Perks wesentlich besser miteinander verschmolzen und zudem um ein Vielfaches umfangreicher. Hier hat man wirklich eine große Kiste Qual der Wahl, man freut sich regelrecht auf die später wohl sehr individuelle Skillung des Charakters.
Die Pipboy-Steuerung (spiele auf der Xbox-One) ist etwas gewöhnungsbedürftig, kann mir aber nicht vorstellen, dass es später nicht relativ gut von der Hand geht. So komplex ist es ja jetzt nicht. Erwähnenswert finde ich ist nun das Mehr an Shortwahltasten, hier nun 12 an der Zahl, bei F3 waren es nur 8.
Ein Blick auf die nun neu hinzugekommen bzw. nun einsehbaren Werte der Waffen wie Schuss- und Schlagfrequenz, Reichweite & Co lassen erahnen, welch Wettbewerb sich die Waffen später liefern werden. Sehr schön!
Ebenfalls positiv hervorheben möchte ich das butterweiche und sehr präzise Aiming, welches man mit dem One-Controller hat (beim PS4-Controller wird es sicher nicht anders sein).
Zu guter Letzt noch ein Wort zur Grafik: In den ersten 10 Minuten, als es vom eigenen Haus in Richting Vault ging, war ich zugegeben etwas ernüchtert, auch wenn ich dennoch gut damit hätte leben können, wenn es auf diesem Niveau geblieben wäre. Bereits in der Vault selber zeigte sich aber schon ein ganz anderes Bild. Lässt man die Charaktere und deren steife Mimik mal außen vor, weiß doch vieles sehr zu gefallen. Insgesamt einfach ein sehr stimmiger Eindruck, wenn Licht- und Rauch-Effekte gekonnt miteinander harmonieren und die eh schon imposante Innen-Architektur optisch nochmal aufwerten. Nachdem ich die Vault dann verlassen hatte und zum ersten mal im Ödland meine ersten Meter machte, haute mich grafisch jetzt nichts aus den Socken, ABER es enttäuschte mich auch nichts. Alles im absolut akzeptablen Bereich. Wer hier keinen Fortschritt zu Fallout 3 sieht, dem kann ich nicht mehr helfen. :wink:
Nicht nur technisch ist eine Verbesserung vorhanden, sondern vor allem auch designtechnisch. Bäche fließen, Vögel fliegen herum, Bäume bewegen sich leicht im Wind - es wirkt alles ein Stück weit lebendiger als die grün-braune Suppe in F3.

Sauer aufstoßen tut mir bis jetzt der Zoom der lokalen Karte. Er ist viel zu dicht dran, bin es in Beth-Games gewohnt, deutlich weiter rauszuzoomen. Ich hoffe, dass hier noch gepacht wird, glaube aber nicht wirklich dran.
Und etwas unglaubwürdig ist das Erkennen von Gegenständen in Schränken und anderen Behältnissen, ohne sie geöffnet zu haben. Soll sicher dem Spielfluss dienen, aber einen Immersionspreis gewinnt diese Designentscheidung sicher nicht.
Weiterhin sind mir auch schgon einige störende Ruckler aufgefallen, die ich besonders in der Third-Person-Perspektive wahrgenommen habe. In der Ego war da hingegen nicht wirklich was von zu spüren. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Achso ja, bis jetzt gefällt mir zudem ein Punkt, bei dem ich nicht damit gerechnet hatte, dass er mir zusagen wird. Die Vertonung des Protagonisten. Kann nicht genau sagen warum, aber ich finde diesen Aspekt überraschend positiv, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht weil er mich (bis jetzt) nicht stört von seiner Stimme und seiner Art her.
Mach mit!

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