Fallout 4 - Test

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Embodier
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Embodier »

Jazzdude hat geschrieben:Ich bin echt unschlüssig.

Einerseits interessiert mich der Titel schon, andererseits überschlagen sich derzeit auf Metacritic die negativen Userreviews mit der Begründung, dass alles irgendwie lieblos, "zusammengeschustert" und irgendwie stumpf ("dull gameplay") anfühlt.

Ich denke ich werde warten, bis sich der Preis bei 30 € eingependelt hat. Derzeit zahlt man auch bei Keyshops in der Regel über 50 €.
Die Userkritiken sind zum großen Teil absurd. Ich habe FO4 meinem Bruder und einem Kumpel empfohlen, die Witcher 3 z.B. kalt gelassen hat und die auch Skyrim bis auf 3-5 Stunden Spielzeit eher liegen gelassen haben.
Beide sind angetan von dieser Endzeit Atmosphäre, den unfassbar vielen Quests, den "wtf" Momenten, den Schreckmomenten (diese Attacken aus dem Nichts sorgen für Adrenalinschübe) . Das Spiel zieht einen "rein" und macht unglaublich viel Spaß.
Es hat die Schwächen, die auch im Test anklingen: UI und KI sind teilweise gaga, aber das SPiel an sich ist ideal für diese Jahreszeit und um mal richtig schön über zig Wochenenden die Stunden zu verlieren.

Bei meinem Key Shop hatte ich 36 Euro bezahlt, jetzt sind die auch bei 41 Euro, aber das geht für SO einen Titel, finde ich.
Kid of the great 80s. Aufgewachsen mit Atari 2600, C64 und Amiga500. Ich bin alt :D
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Ivan1914
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Ivan1914 »

Jazzdude hat geschrieben:Ich bin echt unschlüssig.

Einerseits interessiert mich der Titel schon, andererseits überschlagen sich derzeit auf Metacritic die negativen Userreviews mit der Begründung, dass alles irgendwie lieblos, "zusammengeschustert" und irgendwie stumpf ("dull gameplay") anfühlt.
Solltest Du wirklich nach 60 (gelesenen?) Seiten 4players-Forum immer noch unschlüssig sein, lass mich Dir helfen. Sofern Du Dich lieber auf Metacritc verlässt, lies die gelben User-Wertungen durch. Die treffen objektiv gesehen den Nagel zu ca. 40% auf den Kopf. Klingt zwar prozentual wenig, ist aber der beste Schnitt wenn man die anderen beiden Wertungsklassen hinzufügt.

Kaufempfehlung!
Es ist ein gutes Spiel und es ist den Preis eindeutig wert.

Ja, es gibt Abstriche und jede Menge "Aber"'s, "Warum nur Bethesda"'s, "Herr Gott noch eins, leistet Euch einen Schreiberling"'s sowie "Man kann Massenmarktanbiederung mit Casuals auch besser unter einen Hut bringen"'s.
Aber es IST ein gutes Spiel.
Und zwar eins in dem Du jede Menge Spaß haben kannst und Dich, je nach Bethesda Vorschädigung unterschiedlich häufig, fragst wann 2010 endlich vorbei ist und sich Computerspiele merklich weiterentwickeln.

Kaufen!
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Jondoan
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Jondoan »

Jazzdude hat geschrieben:Ich bin echt unschlüssig.

Einerseits interessiert mich der Titel schon, andererseits überschlagen sich derzeit auf Metacritic die negativen Userreviews mit der Begründung, dass alles irgendwie lieblos, "zusammengeschustert" und irgendwie stumpf ("dull gameplay") anfühlt.

Ich denke ich werde warten, bis sich der Preis bei 30 € eingependelt hat. Derzeit zahlt man auch bei Keyshops in der Regel über 50 €.
Ach, wie viele schon schrieben ist es eben ein Bethesda Game. Es gibt keine weltbewegenden Neuerungen, das Crafting der Siedlungen ist solala, kann aber Spaß machen, da man optisch doch schon viel verändern kann, was ich z.B. ziemlich immersiv finde. Dialoge finde ich eigentlich echt gut gemacht, ja die Kurzantworten sind oft unvorteilhaft, aber im großen und ganzen finde ich es schon unterhaltsam. Die Quests sind auch wie gewohnt. Es gibt wieder viele kleine (und wie viele finden unnötige Quests), ich mag diese aber, weil ich quasi eine "gib mir einfach die Kohle" Einstellung vertrete und somit nicht immer besondere Verstrickungen und Enthüllungen erwarte. Andere Quests haben genau das und sind unterhaltsam, besondere Ketten gibt es aber im eigentlichen Sinne nicht. Wie das Spiel auf dem PC ist, kann ich echt nicht einschätzen. Wenn ich bspw. hier einige Screenshots sehe ohne Schatten, kann ich nur mit dem Kopp schütteln. Auf PS4 gibts nämlich definitiv schöne Schatten und Lichtspiele. Schade, dass wir das Zeitalter der Demos verlassen haben :D
Haha, now wasn't that a toot'n a holla, haha!
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Usul
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Usul »

Jazzdude hat geschrieben:Ich bin echt unschlüssig.

Einerseits interessiert mich der Titel schon, andererseits überschlagen sich derzeit auf Metacritic die negativen Userreviews mit der Begründung, dass alles irgendwie lieblos, "zusammengeschustert" und irgendwie stumpf ("dull gameplay") anfühlt.

Ich denke ich werde warten, bis sich der Preis bei 30 € eingependelt hat. Derzeit zahlt man auch bei Keyshops in der Regel über 50 €.
Jetzt mal abgesehen davon, daß Userbewertungen nicht unbedingt aussagekräftig sind:

Warten ist an sich keine schlechte Idee. Zum einen wird das Ganze billiger... zum anderen dürfte es dann brauchbare Mods geben, die das auf dem PC dann noch spielbarer machen und vllt. einige der Kritikpunkte, die angebracht werden, beheben.

Insofern: Warten ist gut. :)
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Rooster
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Rooster »

also ich kann mich nach fast 40 stunden immer noch nicht der vom test beschriebenen sogwirkung entziehen :) hatte schon lange nicht mehr soviel spass in einem modernen rpg. selbst der eigentlich gute witcher hat mich nicht so lange am stück an den tv fesseln können...
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CreatorX
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von CreatorX »

Schade, nach lesen des Test bin ich doch enttäuscht wie ungewohnt unkritisch 4Players doch sein kann. Viele der großen Schwächen von F4 werden im Test einfach unter den Tisch gekehrt. Mich stören dabei weder die technischen Unzulänglichkeiten oder Probleme mit der Steuerung, sondern lediglich das mangelhafte Gameplay. Wo in früheren Fallout-Teilen der Rollenspiel-Anteil wesentlicher Bestandteil der Spielmechanik war, mit Dialogen und Entscheidungen, die echte Konsequenzen nach sich zogen, zerrt der Spielspaß quasi nur noch von grenzenloser Ballerei. Konsequenzlose Dialoge, abgespeckte Charakterentwicklung, kein Karma mehr, keine Abnutzung von Items, kein Hardcoremode (gabs nur in NV, ja auch weiß).... Dass die früheren Tugenden der Serie zugunsten der Massentauglichkeit fast vollkommen entfernt wurden, stört euch also kein bisschen? Selbst der ehemals bitterböse schwarzhmorige Seitenhieb auf unsere Gesellschaft ist klischeebehafteten Charaktären und ner ordentlichen Portion Pathos gewichen. Klasse, dafür gibt auch hier nun Platin. Wie gesagt, schade, gerade von 4Players war ich da etwas anderes gewöhnt.
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Casualgamer
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Casualgamer »

CreatorX hat geschrieben:Schade, nach lesen des Test bin ich doch enttäuscht wie ungewohnt unkritisch 4Players doch sein kann. Viele der großen Schwächen von F4 werden im Test einfach unter den Tisch gekehrt. Mich stören dabei weder die technischen Unzulänglichkeiten oder Probleme mit der Steuerung, sondern lediglich das mangelhafte Gameplay. Wo in früheren Fallout-Teilen der Rollenspiel-Anteil wesentlicher Bestandteil der Spielmechanik war, mit Dialogen und Entscheidungen, die echte Konsequenzen nach sich zogen, zerrt der Spielspaß quasi nur noch von grenzenloser Ballerei. Konsequenzlose Dialoge, abgespeckte Charakterentwicklung, kein Karma mehr, keine Abnutzung von Items, kein Hardcoremode (gabs nur in NV, ja auch weiß).... Dass die früheren Tugenden der Serie zugunsten der Massentauglichkeit fast vollkommen entfernt wurden, stört euch also kein bisschen? Selbst der ehemals bitterböse schwarzhmorige Seitenhieb auf unsere Gesellschaft ist klischeebehafteten Charaktären und ner ordentlichen Portion Pathos gewichen. Klasse, dafür gibt auch hier nun Platin. Wie gesagt, schade, gerade von 4Players war ich da etwas anderes gewöhnt.
genau deine Meinung!

und weil "wir" teil 1- NV spielten, fehlt bei uns sicher auch diese "Sogwirkung".....denn die gab es bei Fallout 3 wie bei keinem anderen Spiel danach oder davor..und die 4 ist einfach nur langweilig...gähnend langweilig....langweilige Story, Handlungslücken wie Macken, und dazu die grottenhässliche Grafik bei dieser miesen Perofrmance!
...Battlefield 4 läuft hier in viel besserer Optik flüssig, und dieses veraltete Fallout 4 spinnt rum

Da sieht State of Decay besser aus, und macht viel mehr Spaß.

naja wegen der mittlerweile extremsten Ennttäuschung, hab ich nun F4 wieder deinstalliert, das Geld umsonst verschwendet, ich gebe dem Spiel nun nach 15h keine Chance mehr.
...musste da direkt an Dishonored denken, und Deus Ex Human Revolution, habe ich beide noch nicht durch und machen viel mehr Spaß...und gerade DE:HR ist ein viel viel besseres RPG, trotz ebenfalls schwächelder Optik :Häschen:
OiOlli
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von OiOlli »

Also langsam werden die Quests besser und auch interessanter. Ich bleibe aber dabei, es hat zu viele Macken um ein 90er Kandidat zu sein.

Mit diversen Paptches und DLC vielleicht. Aber als Urprogramm nicht.

Hab inzwischen auch heraus gefunden. Die Urgruppe an Siedlern, die man direkt findet, ist praktisch nutzlos. Kann man nicht als Karawane nutzen, betreiben die Shops nicht trotz Zuweisung, das einzige was geht ist ernten.

Selbst Wachposten werden nur für einen Tag bezogen. Dafür machen namenlose Siedler alles, was man ihnen sagt.
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Rooster
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Rooster »

auch irgendwie witzig... als damals fallout 3 rauskam war der aufschrei der alten fans ebenfalls gross. das war ja mega casual und hatte praktisch gar nichts mit den vorgängern zu tun :lol:
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casanoffi
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von casanoffi »

CreatorX hat geschrieben:Schade, nach lesen des Test bin ich doch enttäuscht wie ungewohnt unkritisch 4Players doch sein kann. Viele der großen Schwächen von F4 werden im Test einfach unter den Tisch gekehrt. Mich stören dabei weder die technischen Unzulänglichkeiten oder Probleme mit der Steuerung, sondern lediglich das mangelhafte Gameplay. Wo in früheren Fallout-Teilen der Rollenspiel-Anteil wesentlicher Bestandteil der Spielmechanik war, mit Dialogen und Entscheidungen, die echte Konsequenzen nach sich zogen, zerrt der Spielspaß quasi nur noch von grenzenloser Ballerei. Konsequenzlose Dialoge, abgespeckte Charakterentwicklung, kein Karma mehr, keine Abnutzung von Items, kein Hardcoremode (gabs nur in NV, ja auch weiß).... Dass die früheren Tugenden der Serie zugunsten der Massentauglichkeit fast vollkommen entfernt wurden, stört euch also kein bisschen? Selbst der ehemals bitterböse schwarzhmorige Seitenhieb auf unsere Gesellschaft ist klischeebehafteten Charaktären und ner ordentlichen Portion Pathos gewichen. Klasse, dafür gibt auch hier nun Platin. Wie gesagt, schade, gerade von 4Players war ich da etwas anderes gewöhnt.
Hast Du es selbst gespielt?

Ich bin Fallout-Fan seit Wasteland und habe, bis auf New Vegas alle Teile geliebt (NV hatte mich rein vom Setting her einfach nicht begeistern können, es war aber objektiv gesehen ein verdammt gutes Spiel).

Fallout 4 ist sicher ein weiterer Sprung - ebenso wie es Fallout 3 gegenüber seinen Vorgängern war.
Und ich liebe es genau so wie fast alle Vorgänger.

Und von mangelhaftem Gameplay kann keine Rede sein. Wurde auch schon zu genüge hier geschrieben.
Wer behauptet, dass der Rollenspiel-Anteil in F4 nicht mehr wesentlich vertreten ist, der hat es nie gespielt, oder sich damit nur sehr oberflächlich beschäftigt.

Konsequenzlose Dialoge? Abgespeckte Charakterentwicklung? Kein Karma? Vollkommener Unsinn...
Und wenn es keinen bitterbösen schwarzhumorige Seitenhiebe mehr gäbe, dann muss ich wohl zum Psychologen, weil ich mir anscheinend permanent etwas einbilde, was im Spiel gar nicht vorkam...
Zuletzt geändert von casanoffi am 14.11.2015 20:41, insgesamt 3-mal geändert.
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Usul
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Usul »

Lilli zockt hat geschrieben:und weil "wir" teil 1- NV spielten, fehlt bei uns sicher auch diese "Sogwirkung"
Weil es diese "Sogwirkung" nur bei jenen geben kann, die Teil 1-NV nicht gespielt haben?
Das halte ich für eine... sagen wir mal... bescheidende Theorie. :)

Es könnte ja sein, daß es auch Leute gibt, die Teil 1-NV gespielt haben UND diese "Sogwirkung" bei FO4 spüren. Oder klingt das völlig absurd für dich?

Es mag eine Binsenweisheit sein, aber Menschen haben nun einmal unterschiedliche Geschmäcker. Dishonored, was du erwähnst, hat bei mir z.B. überhaupt nicht gezündet... was aber auch OK ist, dafür gefallen mir wiederum andere Spiele.
Deprisoph
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von Deprisoph »

Was ich wirklich schlimm am Test finde, sind einige fehlende oder sogar falsche/fehlende Infos - zumindest wenn ich Spielern über ihre Spielerfahrung glauben darf. Ich selber bin jemand, der zu Storyteilen - am besten zum Protagonisten oder einigen Gefährten, idealerweise zu beiden - eine emotionale Bindung aufbauen muss, damit ich Spass habe. Und dann lese ich Luibls Test und habe den Eindruck, Gefährten, Gefährten-System und Dialoge müssen deutlich BESSER sein, als in ME2/3.

Und dann lese ich viele Leserstimmen und habe den Eindruck, daß Dialoge und Gefährten-System nicht erheblich über New Vegas hinausgewachsen sind. Und New Vegas war für mich MEILENWEIT entfernt von emotionaler Bindung. Mir gingen dort Protagonist, Gefährten und die gesamte Welt völlig am Arsch vorbei - genauso wie in Fallout 3. Beide habe ich nur einmal "pflichtmäßig" durchgespielt.

Im Test steht NICHTS dazu, wie ich die Gefährten "manage". Gibt es dort einen Hub, wo die eingesammelten Gefährten stehen, so wie sie auf der Normandy in ME "geparkt" werden? Oder verpissen die sich an ihren Einsammelpunkt, wie in New Vegas, was ich spieltechnisch, aber auch inhaltlich ziemlich kacke fand. Als ob ich bei Gefährten nur mit dem Finger schnippen muss, und die lassen alles stehen und liegen, um mir zu folgen, auch wenn ich sie immer wieder wegen eines anderen wegschicke? Da isses doch sinnvoller, daß meine Gefährten meine Crew sind, die mir entweder vom Rang her unterstellt sind, oder sich von mir (bzw. Cerberus) haben anheuern lassen, und deshalb eben "da" sind. Zumal die Gefährten ein klasse Grund sind, immer wieder durch den zentralen "Hub" zu laufen. Ich finde darüber im Test absolut GAR nichts. Oder hab ich das trotz mehrmaligem Durchlesen echt überlesen? :oops:

Dann ergießt sich Luibl über die Dialog-Qualität, als hätte ich eine Top-TV-Serie... eben wie in ME2/3. Und dann lese ich von vielen Spielern, die über die fehlende emotionale Tiefe schreiben, und dann auch noch sagen, daß die Auswahl der Dialog-Optionen quasi NIX über den Fortgang aussagt. Bioware hat in ME1-3 in diesem Detail schon keine allzu gute Figur gemacht, obwohl glücklicherweise durch das simple "Gut-/Böse-"Schema letztlich der Fortgang ungefährt klar war. Genau das soll hier nun völlig im Arsch sein. Und Luibl? Der erwähnt das nichtmal in seinem Test, sondern schreibt nur von "verkürzten Dialogoptionen". Hallo? Wenn ich keine Ahnung über den Ausgang habe, ist das nicht "verkürzt", sondern KAPUTT, Du Eumel.

Ne... dieser Test hier taugt als Spieleberatung KEIN BIßCHEN. Ich hab mich vor zig Seiten schonmal kurz ausgelassen. Inzwischen habe ich diesen Test mehrfach gelesen und er ist inhaltlich einfach nur SCHLECHT. Ich werfe Luibl nicht vor, Spass zu haben - im Gegenteil. Ich gönne es ihm. Aber ich will VERDAMMT NOCHMAL Informationen von ihm. DAS IST SEIN JOB. Sein Job ist NICHT, mir zu erzählen, wie geil sein Orgasmus war, sondern mir die Frau... äääh... sorry... ich meine das Spiel zu beschreiben, was er so geil fand. Hab mich kurz vergaloppiert :D

Dieser Test und die oft völlig unklaren Aussagen vieler Spieler, aber auch anderer Tester ist echt zum Kotzen. Also werde ich mich an das halten, was ich in Fallout 3 und New Vegas erlebt habe - eine völlig belanglose Welt, die mich emotional kein bißchen anspricht, sondern nur auf Sammel-Kicks aus ist. Ich selber kapier ja nicht, daß sich eine ganze Spielergeneration freiwillig zu digitalen Briefmarkensammlern erziehen lässt... aber vielleicht sind ja einfach die meisten Menschen eh vom Naturell her Briefmarkensammler, und die Spieleindustrie hats halt nur geschnallt. Ist ja auch OK.

Ich dagegen finde MENSCHLICHES Verhalten von Gefährten und Protagonist am interessantesten.

Wer möchte, kann gerne versuchen, darauf einzugehen, ob Story/Dialog/Gefährten sich nun tatsächlich erheblich verändert haben im Vergleich zu NewVegas, oder ob man diese Spielbereiche eigentlich nur dann geil finden kann, wenn man sich vom Sammel- und Entdeckungs-Wahn so vereinnahmen ließ, daß man DANN die Story auch quasi geil finden MUSS (so wie man sich auch den Pickel am Arsch seiner neuen Freundin als Schönheitsfleck zurechtbiegt).
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casanoffi
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von casanoffi »

Deprisoph hat geschrieben:Ich dagegen finde MENSCHLICHES Verhalten von Gefährten und Protagonist am interessantesten.

Wer möchte, kann gerne versuchen, darauf einzugehen, ob Story/Dialog/Gefährten sich nun tatsächlich erheblich verändert haben im Vergleich zu NewVegas...
Zunächst möchte ich vorausschicken - wenn Du bisher weder von (vollkommen unterschiedlichen) Berichten, sowohl aus offiziellen Magazinen, als auch von Spielern, nicht ausreichend bzw. schlagkräftig genug informiert werden konntest - schau Dir doch die unzähligen Let´s play Videos an und versuche Dir dadurch eine Meinung zu bilden.

Oder Du gehts das Risiko ein und spielst es selbst :D


Was das Verhalten der Charaktere und Story/Dialoge im Vergleich zu den Vorgängern betrifft:
Ich persönlich fand das alles in F3/NV zwar ganz nett, konnte aber nie eine emotionale Bindung aufbauen.

In Fallout 4 komme ich bei den Unterhaltungen von einem Schmunzeln ins andere. Obwohl alles einen deutlich traurigeren Unterton hat, finde ich die Gespräche auf eine makabere Art immer humorvoll.
In F3/NV war das alles irgendwie künstlicher und wirkte auf mich wie in einer schlechten Aufführung der Augsburger Puppenkiste. Auch wenn die Dialogoptionen in F4 nur noch angedeutet werden, haben die Gespräche auf mich eine wesentlich menschlichere und überraschendere Wirkung.

Obwohl ich selbst kein Freund von Gesprächsvertonung bin (ich liebe Kopfkino), finde ich, dass Bethesda hier einen geilen Job gemacht hat - ich muss aber dazu sagen, dass ich es auf englisch spiele und der Meinung bin, dass eine Vertonung durch die deutsche Synchronisation fast immer enorm an Qualität verliert.

Es ist alles schwer zu erklären, man muss es wohl selbst erfahren und merken, ob es eine berührt.
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OiOlli
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von OiOlli »

Nö ist eigentlich wie in Vegas. Eigentlich sogar noch vereinfachter. Bei New Vegas musstest du mit den Leuten reden, lange mit ihnen unterwegs sein und tun was ihnen gefällt.

In Fallout 4 läuft es so, du machst was ein Char mag und irgendwann will er mit dir reden. Gib eine passende Antwort und fertig. Dann machst wieder was er mag und er will wieder mit dir reden. Irgendwann gibt es einen Perk, wie weniger Energieschaden durch Roboter.

Ich hab noch nicht alle Charts, aber bei Guten wie Preston oder Codsworth, zählt als gut, in Gesprächen nett sein und die alten Werte hochhalten (keine Folter, Pressefreiheit), kein Geld herausschinden und Leuten gegen Bösewichter helfen.

Böse ist es Drogen nehmen (ja auch Med-X), Drogen geben und bei Hilfen noch Geld rauspressen. Natürlich auch keine Drohungen oder stehlen.

Wobei, eine Drogengang überfallen und alle beseitigen, dass war irgendwie kein Problem. Vor allem weil einer der Zeugen ein Zivilist war und der Drogenverkauf in dieser Stadt sogar völlig legal war.
johndoe1775814
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Re: Fallout 4 - Test

Beitrag von johndoe1775814 »

Mal eine kurze Frage in den Raum geworfen: kann man jetzt Rüstungen und Waffen aus gefundenen Teilen wirklich selbst neu bauen oder "nur" vorhanden/gelootete modifizieren? Irgendwie wiedersprechen sich da die Infos, die ich bisher finden konnte etwas.
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