Fallout 4 - Test
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- hydro skunk 420
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Re: Fallout 4 - Test
Es ist wirklich schade, dass dieses imo herausragende Spiel einige unnötige Fehler macht, die mit nur etwas mehr Feinschliff nicht hätten sein müssen. Zwei Punkte stören mich besonders:
- Unübersichtliches Inventar. Gerade bei einem Spiel, wo man immer wieder in kürzester Zeit hunderte von Dingen aufnimmt, ist es ein Muss, dies wesentlich besser zu lösen, als es stattdessen in Endloslisten ausarten zu lassen.
- Für jemanden wie mich, der bei Bethesda-Games seit jeher die komplette Karte Meter für Meter systematisch aufdeckt, ist das hier ein Graus, weil die lokale Karte einem einen Strich durch diese Rechnung macht. Sie ist viel zu nah eingestellt, was ein Erfassen des bereits Aufgedeckten bzw. nicht Aufgedeckten kaum möglich macht. Auch sind wieder die bekannten Aussetzer da, die auf der lokalen Karte große schwarze Felder in bereits Aufgedecktes reißen, was schon bei Oblivion, Fallout 3 und auch Skyrim allgegenwärtig war. Verstehe nicht, warum Bethesda sich diesem Problem nicht annimmt.
Wie gesagt, wirklich schade, da ich fast alles andere top finde, teilweise übertrifft es sogar meine Erwartungen. Ohne diese und paar andere Probleme würde ich dem Spiel Stand jetzt (gerademal 10 Stunden gespielt) 92% geben. Da mich Genanntes aber wirklich massiv stört, gibt es einen Abzug von 6% womit wir bei 86 wären (was immernoch sehr gut ist und die positiven Dinge im Spiel unterstreichen soll).
Mal sehen, wie sich das ganze weiterentwickelt.
- Unübersichtliches Inventar. Gerade bei einem Spiel, wo man immer wieder in kürzester Zeit hunderte von Dingen aufnimmt, ist es ein Muss, dies wesentlich besser zu lösen, als es stattdessen in Endloslisten ausarten zu lassen.
- Für jemanden wie mich, der bei Bethesda-Games seit jeher die komplette Karte Meter für Meter systematisch aufdeckt, ist das hier ein Graus, weil die lokale Karte einem einen Strich durch diese Rechnung macht. Sie ist viel zu nah eingestellt, was ein Erfassen des bereits Aufgedeckten bzw. nicht Aufgedeckten kaum möglich macht. Auch sind wieder die bekannten Aussetzer da, die auf der lokalen Karte große schwarze Felder in bereits Aufgedecktes reißen, was schon bei Oblivion, Fallout 3 und auch Skyrim allgegenwärtig war. Verstehe nicht, warum Bethesda sich diesem Problem nicht annimmt.
Wie gesagt, wirklich schade, da ich fast alles andere top finde, teilweise übertrifft es sogar meine Erwartungen. Ohne diese und paar andere Probleme würde ich dem Spiel Stand jetzt (gerademal 10 Stunden gespielt) 92% geben. Da mich Genanntes aber wirklich massiv stört, gibt es einen Abzug von 6% womit wir bei 86 wären (was immernoch sehr gut ist und die positiven Dinge im Spiel unterstreichen soll).
Mal sehen, wie sich das ganze weiterentwickelt.
Re: Fallout 4 - Test
Bin soweit zufrieden und habe eigentlich wenig zu meckern. Meine einzigen größeren Kritikpunkte sind die Dialoge bzw. die Dialogoptionen und die bisherigen Quests Mit vielen Charakteren kann man kaum mehr als 2-3 Sätze wechseln und erfährt somit kaum was über sie. Es kommt dann nur ein " ich will dich nicht länger stören" oder ich habe keine Zeit mehr" und das war es dann auch schon. Zudem schränken einen die wenigen Dialogoptionen arg ein. Das war vor allem bei Fallout NV in meinen Augen deutlich besser gelöst.
Die Quests sind mir bisher auch größtenteils zu simpel gestrickt und zu wenig verzahnt, was sich im Laufe aber vielleicht noch ändert. Bei Fallout NV waren die Quests auch oft sehr einfach gehalten, dafür aber besser verpackt. Auch könnte das ganze nach meinem Geschmack ruhig etwas morbider sein und auch mehr schwarzen Humor besitzen. Die Welt an sich ist aber ne Wucht, atmosphärisch sehr stark. Der Soundtrack gefällt mir überaus gut. Waffen modden und der Siedlungsbau sind eine nette Bereicherung, obwohl zweites mir von der Bedienung her zu fummelig ist. Spiele auf der Xbox One Grafik ist soweit ganz ok und auch von Bugs und technischen Problemen bin ich bisher so gut wie verschont geblieben. Bin erst 20 Stunden unterwegs, habe also noch einiges vor mir.
Die Quests sind mir bisher auch größtenteils zu simpel gestrickt und zu wenig verzahnt, was sich im Laufe aber vielleicht noch ändert. Bei Fallout NV waren die Quests auch oft sehr einfach gehalten, dafür aber besser verpackt. Auch könnte das ganze nach meinem Geschmack ruhig etwas morbider sein und auch mehr schwarzen Humor besitzen. Die Welt an sich ist aber ne Wucht, atmosphärisch sehr stark. Der Soundtrack gefällt mir überaus gut. Waffen modden und der Siedlungsbau sind eine nette Bereicherung, obwohl zweites mir von der Bedienung her zu fummelig ist. Spiele auf der Xbox One Grafik ist soweit ganz ok und auch von Bugs und technischen Problemen bin ich bisher so gut wie verschont geblieben. Bin erst 20 Stunden unterwegs, habe also noch einiges vor mir.
- Hattori-Sensei
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Re: Fallout 4 - Test
Modifizieren, nicht selber machen.Twycross448 hat geschrieben:Mal eine kurze Frage in den Raum geworfen: kann man jetzt Rüstungen und Waffen aus gefundenen Teilen wirklich selbst neu bauen oder "nur" vorhanden/gelootete modifizieren? Irgendwie wiedersprechen sich da die Infos, die ich bisher finden konnte etwas.
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Re: Fallout 4 - Test
Ich habe jetzt 20 Stunden gespielt, allerdings habe ich die Hauptstory kaum vorangebracht - es gibt auch so sehr viel zu entdecken.^^
Das Spiel fühlt sich an wie Skyrim, einige Parallelen sind zu sehen. Das ist jetzt nicht unbedingt schlecht, nur unerwartet, zumal das letzte Fallout bei mir New Vegas war.
Das Entdecken der Welt und das Crafting finde ich hervorragend ebenso wie einige der Quests die man findet. Fallout 4 hat sich im Vergleich zu den Vorgängern von der Inszenierung der Geschichte gebessert (natürlich kein Vergleich zu Witcher 3). Die Grafik finde ich OK da es ja auch nicht das Hauptaugenmerk ist. Das gilt auch für die Kämpfe mit dem neuen Shooter Prinzip. Die Begleiter sind gut dargestellt aber hier ist noch ein ganzes Stück Platz nach oben wenn man ins Detail geht. Es gibt schöne Kommentare aber es mangelt an sonstiger Interaktion. Gerade Smalltalk oder andere kleine Gesten hätte ich schön gefunden. Zu den Romanzen sage ich besser mal nichts, das ist nicht gerade die Stärke von Besthesda. Dem Kritikpunkt mit den Dialogoptionen kann ich mich nur anschließen, die Stichpunkte sind so wage das ich häufig nochmal neu geladen habe da mein Charakter auf einmal was ganz anderes gesagt hat als ich dachte/wollte. Für mich gibt es noch ein wirklich RIESEN Problem mit der kompletten Synchronisation des Hauptcharakters. Es ist zwar ein guter Sprecher aber man ist mit der Stimme zu sehr eingeschränkt. Wenn ich z.B. einen Psycho Süchtigen Schläger spielen will passt die Stimme einfach nicht, bei anderen Charakter Builds das Gleiche. Als unnötig empfinde ich auch das man nicht die angelegten Waffen sehen kann, im Kampf erscheinen diese aus dem Nichts... Das Prinzip mit der Powerrüstung gefällt mir nicht wirklich. Man bekommt Sie meiner Meinung nach zu früh und das man noch Batterien finden muss um Sie zu tragen finde ich nervig - ist aber Geschmackssache. Ein paar Sachen sind noch blödsinnig vereinfacht. Wieso sperrt sich ein PC nach 4 versuchen nicht? Wenn mann es wissentlich verbockt hat muss man mit den Konsequenzen leben auch wenn das bedeutet ein paar Kisten nicht looten zu können. Mir stellt sich auch die Frage warum sich Waffen und Rüstungen nicht abnutzen? Es machte Fallout aus das man Ersatzteile suchen muss. Man hatte sich ja auch gefreut wenn man passende Teile für seine Ausrüstung gefunden hat. Ich hatte die ganze Zeit Waffen und Ausrüstung für Reparaturen aufgehoben bis mein Inventar voll war, dann merkte ich das die Sachen nicht kaputt gehen... Das neue Levelsystem muss sich für mich noch Beweisen, ich bekomme zu wenig Feedback von der Umwelt auf meine Skillung. Das kann natürlich daran liegen das ich zur Zet nur auf schleichen und Ballistische Waffen gehe.^^ Allerdings gab es in NV auch Dialoge wodurch ich mit so einer Skillung neue Dialogoptionen hatte.
Ein schlechtes Spiel ist Fallout 4 auf keinen Fall. Die Stimmung, das Crafting, die Gegner, die Kämpfe und zum Teil die Quests sind zu gut dafür. Momentan habe ich aber grade im Hinblick auf Fallout NV die Befürchtung das das Spiel nicht stark genug auf einen eingeht. Fallouts größte stärke war für mich das das Spiel je nach Skillung komplett andere Lösungen und Dialoge bietet. Momentan sehe ich das in Fallout 4 noch nicht. Mal schauen wie es sich entwickelt wenn ich weiter zocke.
Das Spiel fühlt sich an wie Skyrim, einige Parallelen sind zu sehen. Das ist jetzt nicht unbedingt schlecht, nur unerwartet, zumal das letzte Fallout bei mir New Vegas war.
Das Entdecken der Welt und das Crafting finde ich hervorragend ebenso wie einige der Quests die man findet. Fallout 4 hat sich im Vergleich zu den Vorgängern von der Inszenierung der Geschichte gebessert (natürlich kein Vergleich zu Witcher 3). Die Grafik finde ich OK da es ja auch nicht das Hauptaugenmerk ist. Das gilt auch für die Kämpfe mit dem neuen Shooter Prinzip. Die Begleiter sind gut dargestellt aber hier ist noch ein ganzes Stück Platz nach oben wenn man ins Detail geht. Es gibt schöne Kommentare aber es mangelt an sonstiger Interaktion. Gerade Smalltalk oder andere kleine Gesten hätte ich schön gefunden. Zu den Romanzen sage ich besser mal nichts, das ist nicht gerade die Stärke von Besthesda. Dem Kritikpunkt mit den Dialogoptionen kann ich mich nur anschließen, die Stichpunkte sind so wage das ich häufig nochmal neu geladen habe da mein Charakter auf einmal was ganz anderes gesagt hat als ich dachte/wollte. Für mich gibt es noch ein wirklich RIESEN Problem mit der kompletten Synchronisation des Hauptcharakters. Es ist zwar ein guter Sprecher aber man ist mit der Stimme zu sehr eingeschränkt. Wenn ich z.B. einen Psycho Süchtigen Schläger spielen will passt die Stimme einfach nicht, bei anderen Charakter Builds das Gleiche. Als unnötig empfinde ich auch das man nicht die angelegten Waffen sehen kann, im Kampf erscheinen diese aus dem Nichts... Das Prinzip mit der Powerrüstung gefällt mir nicht wirklich. Man bekommt Sie meiner Meinung nach zu früh und das man noch Batterien finden muss um Sie zu tragen finde ich nervig - ist aber Geschmackssache. Ein paar Sachen sind noch blödsinnig vereinfacht. Wieso sperrt sich ein PC nach 4 versuchen nicht? Wenn mann es wissentlich verbockt hat muss man mit den Konsequenzen leben auch wenn das bedeutet ein paar Kisten nicht looten zu können. Mir stellt sich auch die Frage warum sich Waffen und Rüstungen nicht abnutzen? Es machte Fallout aus das man Ersatzteile suchen muss. Man hatte sich ja auch gefreut wenn man passende Teile für seine Ausrüstung gefunden hat. Ich hatte die ganze Zeit Waffen und Ausrüstung für Reparaturen aufgehoben bis mein Inventar voll war, dann merkte ich das die Sachen nicht kaputt gehen... Das neue Levelsystem muss sich für mich noch Beweisen, ich bekomme zu wenig Feedback von der Umwelt auf meine Skillung. Das kann natürlich daran liegen das ich zur Zet nur auf schleichen und Ballistische Waffen gehe.^^ Allerdings gab es in NV auch Dialoge wodurch ich mit so einer Skillung neue Dialogoptionen hatte.
Ein schlechtes Spiel ist Fallout 4 auf keinen Fall. Die Stimmung, das Crafting, die Gegner, die Kämpfe und zum Teil die Quests sind zu gut dafür. Momentan habe ich aber grade im Hinblick auf Fallout NV die Befürchtung das das Spiel nicht stark genug auf einen eingeht. Fallouts größte stärke war für mich das das Spiel je nach Skillung komplett andere Lösungen und Dialoge bietet. Momentan sehe ich das in Fallout 4 noch nicht. Mal schauen wie es sich entwickelt wenn ich weiter zocke.
- silverarrow
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Re: Fallout 4 - Test
Danke Bethesda, danke von ganzem Herzen, dass du zu den wenigen, wirklich unfassbar wenigen Quellen gehörst, die noch richtige Singleplayer rausbringen. F4 ist die alte Schule, alte Tugend.
Die Welt lebt, da pfeiff ich auf die Grafik, sehr gerne sogar! Denn das Feeling ist da, es ist echt. Wer einen interaktiven Film haben möchte, bedient sich gerne bei Uncharted & Co., da habt ihr eure Hochglanz Effekte.
Das Spiel fesselt mich, ich bin der Charakter, ich versinke in der Welt, ich lerne Charaktere kennen und bilde, forme...erschaffe meinen eigenen. Kein blödes Geballer, kein Online Quatsch. Nur mein Hund & Ich gegen den Rest der Welt
nochmal: Danke....
Die Welt lebt, da pfeiff ich auf die Grafik, sehr gerne sogar! Denn das Feeling ist da, es ist echt. Wer einen interaktiven Film haben möchte, bedient sich gerne bei Uncharted & Co., da habt ihr eure Hochglanz Effekte.
Das Spiel fesselt mich, ich bin der Charakter, ich versinke in der Welt, ich lerne Charaktere kennen und bilde, forme...erschaffe meinen eigenen. Kein blödes Geballer, kein Online Quatsch. Nur mein Hund & Ich gegen den Rest der Welt
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nochmal: Danke....
Die meisten Menschen sind furchtbar einfach, der Rest ist einfach furchtbar.
- Randall Flagg78
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Re: Fallout 4 - Test
Du kannst Dir doch die Sachen markieren, die Du brauchst. Für Waffen Mods und Rüstungsteile wird doch angezeigt was benötigt wird. Bei der One drückt man dann "Y" (glaube ich) und dann erscheint über dem Schrott eine kleine Lupe, wenn da was wichtiges enthalten ist.wash hat geschrieben:Kleines Resümee nach ein paar Stunden Fallout.
Crafting System:
Hätten sie sich meiner Meinung nach so komplett sparen können.
Man ist als Schrottsammler unterwegs.
Was mich hier stört ist das man mit 1mio Items im Inventar rum läuft und nicht weis wofür man sie braucht.
Irgendwann kommt man mal an einer Werkstatt vorbei in denkt "yeah ich kann mir was basteln" bis man feststellt das man noch mehr von irgendwelchem Kleinkram braucht, oder noch schlimmer, dass man nichts von dem braucht was man eingesammelt hat und das gesamte Inventar umsonst total verstopft ist. Das Problem dabei ist das man irgendwann zu viel Gewicht mit sich rumschleppt und dann wiederum Sachen wegwirft die man hätte brauchen können, evtl, vielleicht, man weis es nicht.
Dieser starke Fokus auf dem modding / manufacturing System verwandelt das Game in eine Schrottteile jagt. Es hat mich gelangweilt durch die Gegend zu laufen und nicht zu wissen wofür ich was angesammelt habe... ich habd nach einer weile gelassen. Das ist ein RPG und sollte focus auf die Charakterentwicklung legen(die hier deutlich zu kurz kommt), wenn ich eine Base bauen will zocke ich C&C oder Minecraft.
Was mich halt daran stört: Du musst die Teile dann exact an einer Werkbank abladen. Man muss sich also merken, wo man das Zeug abgeladen hat, wenn z.B. noch 3 Schrauben und 2x Kleber fehlen und dann da wieder hingehen.
Das ist wirklich nervig.
Ansonsten gefällt mir das Spiel weiterhin gut. Bin jetzt bei etwas über 24 Stunden und hatte schon einige schöne Momente.
Vorweg: Mir gefällt TW3 total super, aber Fallout ist anders gut. Beim Witcher passiert kaum was zufällig wenn man unterwegs ist. Man weiß das man jetzt noch Nebenaufgaben machen muss um dann in das und das Gebiet zu können.
Man wird in der Open World eigentlich ziemlich an der Leine geführt, was natürlich nötig ist um die Geschichte zu erzählen.
Bei Fallout ist es anders. Da sieht man ein Lagerfeuer leuchten und geht hin. Trifft einen Arzt, laber ein bisschen. Geht in ein Haus, stöbert rum und plötzlich fliegt ein riesiges Luftschiff über einen, inklusive Lautsprecher Anlagen.
Gestern war ich auf dem Weg zu einer Mission und entdeckte einen Steinbruch. Durchs Zielfernrohr geschaut und da unten jemanden gesehen. Nach der Mission bin ich hin und bekam wieder eine neue Quest von dem Typen. Oder ich beobachtete einen Mord, stolperte über eine Tür wo plötzlich das Guckloch aufging und schon war ich in der nächsten Quest. Man weiß auch nie ob man die Mission schaffen kann, weil eben nichts angezeigt wird. Ich musste schon 1-2x wieder abtreten. Man findet auch an vielen Orten kleine Geschichten an den Terminals, in Verbindung mit der Umgebung. Oft kann man sich ein genaues Bild machen, was dort passiert ist. Oder man kann es ignorieren.
Gestern geriet ich in eine Horde Mutanten und musste den Rückzug antreten. Unterwegs löste ich eine Falle aus und hatte dann noch Raider am Arsch. Auf der Flucht vor diesen schreckte ich Ghule auf, zu denen sich dann noch ein paar Blähfliegen gesellten. Und die verfolgen Dich richtig lange..
Oder man stirbt, geht einen anderen Weg und findet plötzlich was tolles. In einem Kampf mit Mutanten tauchten plötzlich Ritter der Bruderschaft auf und mähten alle nieder. Das war auch witzig. In der Welt passiert einfach mehr, zum Preis der nicht so tollen Geschichte.
Hat beides seine Reize, finde ich.
Ich sehe die ganzen Schwächen auch und das Dialog System stört mich ebenfalls. Aber es gibt einfach so viel zu entdecken. Die Welt ist der Star, ganz klar.
Quests sind so lala. Hauptstory hab ich bisher bis zu Valentine gemacht und das Quest um den Silver Shroud war auch ganz witzig.
Aber am meisten Spaß macht es, einfach umher zu ziehen und schauen was passiert.
Zuletzt geändert von Randall Flagg78 am 15.11.2015 01:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fallout 4 - Test
Was für eine schöne Liebeserklärung.silverarrow hat geschrieben:Danke Bethesda, danke von ganzem Herzen, dass du zu den wenigen, wirklich unfassbar wenigen Quellen gehörst, die noch richtige Singleplayer rausbringen. F4 ist die alte Schule, alte Tugend.
Die Welt lebt, da pfeiff ich auf die Grafik, sehr gerne sogar! Denn das Feeling ist da, es ist echt. Wer einen interaktiven Film haben möchte, bedient sich gerne bei Uncharted & Co., da habt ihr eure Hochglanz Effekte.
Das Spiel fesselt mich, ich bin der Charakter, ich versinke in der Welt, ich lerne Charaktere kennen und bilde, forme...erschaffe meinen eigenen. Kein blödes Geballer, kein Online Quatsch. Nur mein Hund & Ich gegen den Rest der Welt
nochmal: Danke....
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Immer schön, wenn jemand glücklich gemacht wird. Ich bin es im Prinzip auch, ist alles Meckern auf hohem Niveau.
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Re: Fallout 4 - Test
Was ich gestern auch lernen musste: Wenn Du mit der Power Rüstung unterwegs bist und aussteigen willst, dann achte darauf das keine Gegner in der Nähe sind oder entferne den Fusionskern. Sonst kommt Dir plötzlich ein Raider in der eigenen Rüstung entgegen und dann hast Du Spaß.
Zuerst dachte ich: Wie, die haben auch so etwas. Als ich um die Ecke schaute ging mir dann auf, dass der meine an hatte.
Zuerst dachte ich: Wie, die haben auch so etwas. Als ich um die Ecke schaute ging mir dann auf, dass der meine an hatte.
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Re: Fallout 4 - Test
Krass.
Das merke ich mir mal besser.^^
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Das merke ich mir mal besser.^^
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Re: Fallout 4 - Test
Powerrüstung? pah, das ist ja wie Sex mit Kondom xD
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Re: Fallout 4 - Test
das spiel ist einfach nur cool ! lange her, dass man sich in einem game so verlieren kann, ohne scheiss. die vorgeschichte ist auch nicht sonderlich klischeehaft wie hier geschrieben wurde und was mich echt abgeschrekt hatte. nichts ist schlimmer als son scheiss. die grafik und steuerung ist super finde ich, allein schon diese dämmerungs und wetterwechsel sind echt krass. man freut sich richtig auf manche zeit/wetterzustände, hofft, dass es z.b bald dunkel wird, um stellen zu entdecken, wie zb leute´ am lagerfeuer etc. der hund ist super animiert, die gegner gnadenlos schnell manchmal, da kommt man schon echt in panik. abgesehen von manchen bugs ist alles hammer. die waffen ausrüstung ist auch absolut gelungen! mehr, als man sich irgendwie erwünscht. das einzige was ich momentan schade finde ist, dass die ammoanzeige nicht im waffenbereich im pipboy mit angezeigt wird, man muss erst paar columns weiter switchen, oder ich war bisher blind und hab da was übersehen..dass manuelle häuserbauen kann auch etwas frickelig werden, gerade bei den wänden und dächern... bin ma gespannt wie es weitergeht...
respekt den entwicklern !! die anschaffung hat sich allemal gelohnt ! achja, mein kollege hatte gemekkert, das sein rucksack immer voll ist lol, der absolute messi..mir isses bis jetzt nicht ein einziges mal passiert. viell. manage ich das irgendwie besser haha
respekt den entwicklern !! die anschaffung hat sich allemal gelohnt ! achja, mein kollege hatte gemekkert, das sein rucksack immer voll ist lol, der absolute messi..mir isses bis jetzt nicht ein einziges mal passiert. viell. manage ich das irgendwie besser haha
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Re: Fallout 4 - Test
Wirklich toll finde ich übrigens, dass man Perks wählen kann, die einem Boni verleihen wenn man ohne Begleiter durch das Ödland streift. Man hat also auch an die Eigenbrötler wie meinereiner bei Bethesda gedacht. 
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Re: Fallout 4 - Test
Für alle die immer noch glauben dieses Spiel hat keine 90 verdient:
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
Spoiler
Show
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Re: Fallout 4 - Test
Das finde ich auch gut. Bin auch öfter alleine unterwegs. Und wenn, dann nehme ich Pipes (Piper) mit. Weibliche Begleitung ist immer gut.hydro-skunk_420 hat geschrieben:Wirklich toll finde ich übrigens, dass man Perks wählen kann, die einem Boni verleihen wenn man ohne Begleiter durch das Ödland streift. Man hat also auch an die Eigenbrötler wie meinereiner bei Bethesda gedacht.
Oder halt den Hund. Gerade bin ich von Raider nebst Hund angegriffen worden und der Köter hatte doch tatsächlich eine Hunderüstung an. Die hab ich jetzt erstmal aufbewahrt und werde sie dem eigenen Vierbeiner zuführen.
Ich war eben mal ein bisschen in der Gegend herum ziehen. Mir ist aufgefallen, dass ich an einige Ecken noch gar nicht war.
Scheinbar bin ich aber in die falsche Richtung marschiert. Erst wurde ich von einem schwebenden Geschützturm Wachroboter gegrillt, dann von einer Herde Rad Skorpione und am Ende von einer einem sehr aggressiven Roboter, nachdem mir sein Kumpel, per Energiewaffe, mit einem Schuss fast alle TP geraubt hatte.
Und so ein sonderbares Camp hab ich noch gefunden, wo Roboter alles in der Hand haben. Darum liebe ich das Spiel. Es ist alles so wahnwitzig und chaotisch.
Dieses Schiff, von dem obigen Bildern, hab ich auch schon gefunden. Das es aber fliegt, wusste ich nicht. Bin mal gespannt, wie es dazu kommt.
I am a 49er
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Re: Fallout 4 - Test
Ich habe aktuell selten Zeit/die Ruhe für das (stundenlange) Zocken. In den letzten Monaten begann ich so einige Hochkaräter wie TW3 oder Forza Horizon 2, aber kein Spiel hat mich nach einigen Stunden so begeistert wie Fallout 4. Die Serie war leider immer an mir vorbeigelaufen.
Die Grafik und das Setting erinnern mich ein wenig an eine Mischung aus TWD & Skyrim. Mit wenigen Ausnahmen bin ich mit der Qualität eigentlich recht einverstanden. Das Spiel ist erst ein paar Tage verfügbar, es läuft flüssig und größere Bugs sind mir noch nicht über den Weg gelaufen. Da kennt man von anderen (Open World-) Spielen Schlimmeres. Die Atmosphäre "funktioniert".
Bethesda wird oft für angeblich mittelmäßige (Haupt-) Stories gescholten, aber wie schon in Skyrim hat mir der Beginn durchaus gefallen. Nicht originell, aber gut und motivierend.
Was mich bisher begeistert ist das Potenzial, das man erkennt: Sorgfältig und ideenreiche Schauplätze; Schauplätze, die clever und interessant verschachtelt sind (!); Schon früh sind verschiedene Stränge ersichtlich, die reizvoll wirken; Die Sache mit den Siedlungen als Gimmick; Die extreme Vielfalt an Waffen bzw. Verbesserungen; Eventuell großartige "Endgegner".
Ferner ist die Shooter-Mechanik maßgebend, aber nichts anderes würde meiner Meinung in dieses besser Szenario passen. Es macht schon Laune, Gegner einzukesseln und mit den unterschiedlichsten Waffengattungen und Granaten zu taktieren oder auch mal brachial eine Situation zu lösen. Wenn plötzlich unerwartete Kombinationen entstehen, wird es besonders spannend: Z.B. wenn man einen Terminal hackt, wodurch ein spezieller Roboter die Gegner bindet. Oder wenn sich auf der anderen Seite nervige RAD-Fliegen mit solch einen Skorpion verbünden.
Zu einfach empfinde ich es jetzt nicht. Ich wurde mehrmals von heftigen Gegnern bzw. von Massen überrascht. Z.B. als ich ein Kaufhaus betreten wollte und nichts ahnte. Dass die Raider bisweilen ihren Verstand ausschalten, trübt meinen Spielspaß kaum.
Schön sind die zahlreichen Details. Jedes Objekt kann man sich anschauen. Jeder Schauplatz erzählt kleine Geschichten. Die Tagebücher in den Computern entwickeln eine Atmosphäre und decken Hintergründe auf. Alles wirkt verflochten, sofern man sich ab und an die Zeit nimmt, Nebengespräche wahrzunehmen und eben die Texte in den Terminals zu lesen.
Auch die Stufen, die man freischalten kann, lassen erahnen, was bei Spezalisierungen möglich wäre. Hier findet man u.a. wieder eine Überleitung zu den verschachtelten Schauplätzen, die durchdacht konzipiert zu sein scheinen. Hackt man Terminals? Sucht man Wege über das Wasser? Setzt man sich brachial mit der verbesserten Schrottflinte von Abschnitt zu Abschnitt durch? Schleicht und "messert" man? Oder doch besser verwirren und dies mit Gewehr-Kopfschüssen garnieren?
Bei der Atmosphäre schöpft Bethesda (wie immer) nicht alles aus. Der Hund ist cool und nützlich, aber oft stört er Einsätze und steht im Weg. Die Charaktere - kann nur vom Anfang reden - wirken teils lieblos. Den ein oder anderen "Normalo" würde man sich zudem wünschen. Dann verlaufen sich Mitglieder einer Gruppe und bleiben im Gestrüp hängen. Von der Ferne sah ich ein Auto in die Luft springen, fallen, springen, fallen usw. Dazu gesellen sich weitere Grafikfehlerchen, die Ende 2015 nicht unbedingt passieren sollten.
Doch nichts davon stört die Immersion im besonderen Maße. Man kann viele Designentscheidungen kritisieren. Ich kenne die Vorgänger kaum und gebe ja zu, dass die Grafik manchmal altbacken wirkt. Ebenfalls gehe ich nicht davon aus, dass Bethesda schlussendlich in dem roten Faden mit einer Weltklasse-Geschichte (Charaktere, Wendungen, Konflikte etc.) aufwarten wird. Aber bei den ganzen kritischen "Casual"-Beiträgen, muss ich anfügen, dass Open-Worlds selten so durchdacht, dicht und detailreich gestaltet sind. Das fängt mit bei Tagebüchern, Beziehungsnetze, Poster und Produkten an und hört nicht zuletzt bei Ortschaften auf, die so viele räumliche Ebenen aufweisen, das man gewisse Einsätze auf ein dutzend Weisen angehen kann.
Die Grafik und das Setting erinnern mich ein wenig an eine Mischung aus TWD & Skyrim. Mit wenigen Ausnahmen bin ich mit der Qualität eigentlich recht einverstanden. Das Spiel ist erst ein paar Tage verfügbar, es läuft flüssig und größere Bugs sind mir noch nicht über den Weg gelaufen. Da kennt man von anderen (Open World-) Spielen Schlimmeres. Die Atmosphäre "funktioniert".
Bethesda wird oft für angeblich mittelmäßige (Haupt-) Stories gescholten, aber wie schon in Skyrim hat mir der Beginn durchaus gefallen. Nicht originell, aber gut und motivierend.
Was mich bisher begeistert ist das Potenzial, das man erkennt: Sorgfältig und ideenreiche Schauplätze; Schauplätze, die clever und interessant verschachtelt sind (!); Schon früh sind verschiedene Stränge ersichtlich, die reizvoll wirken; Die Sache mit den Siedlungen als Gimmick; Die extreme Vielfalt an Waffen bzw. Verbesserungen; Eventuell großartige "Endgegner".
Ferner ist die Shooter-Mechanik maßgebend, aber nichts anderes würde meiner Meinung in dieses besser Szenario passen. Es macht schon Laune, Gegner einzukesseln und mit den unterschiedlichsten Waffengattungen und Granaten zu taktieren oder auch mal brachial eine Situation zu lösen. Wenn plötzlich unerwartete Kombinationen entstehen, wird es besonders spannend: Z.B. wenn man einen Terminal hackt, wodurch ein spezieller Roboter die Gegner bindet. Oder wenn sich auf der anderen Seite nervige RAD-Fliegen mit solch einen Skorpion verbünden.
Zu einfach empfinde ich es jetzt nicht. Ich wurde mehrmals von heftigen Gegnern bzw. von Massen überrascht. Z.B. als ich ein Kaufhaus betreten wollte und nichts ahnte. Dass die Raider bisweilen ihren Verstand ausschalten, trübt meinen Spielspaß kaum.
Schön sind die zahlreichen Details. Jedes Objekt kann man sich anschauen. Jeder Schauplatz erzählt kleine Geschichten. Die Tagebücher in den Computern entwickeln eine Atmosphäre und decken Hintergründe auf. Alles wirkt verflochten, sofern man sich ab und an die Zeit nimmt, Nebengespräche wahrzunehmen und eben die Texte in den Terminals zu lesen.
Auch die Stufen, die man freischalten kann, lassen erahnen, was bei Spezalisierungen möglich wäre. Hier findet man u.a. wieder eine Überleitung zu den verschachtelten Schauplätzen, die durchdacht konzipiert zu sein scheinen. Hackt man Terminals? Sucht man Wege über das Wasser? Setzt man sich brachial mit der verbesserten Schrottflinte von Abschnitt zu Abschnitt durch? Schleicht und "messert" man? Oder doch besser verwirren und dies mit Gewehr-Kopfschüssen garnieren?
Bei der Atmosphäre schöpft Bethesda (wie immer) nicht alles aus. Der Hund ist cool und nützlich, aber oft stört er Einsätze und steht im Weg. Die Charaktere - kann nur vom Anfang reden - wirken teils lieblos. Den ein oder anderen "Normalo" würde man sich zudem wünschen. Dann verlaufen sich Mitglieder einer Gruppe und bleiben im Gestrüp hängen. Von der Ferne sah ich ein Auto in die Luft springen, fallen, springen, fallen usw. Dazu gesellen sich weitere Grafikfehlerchen, die Ende 2015 nicht unbedingt passieren sollten.
Doch nichts davon stört die Immersion im besonderen Maße. Man kann viele Designentscheidungen kritisieren. Ich kenne die Vorgänger kaum und gebe ja zu, dass die Grafik manchmal altbacken wirkt. Ebenfalls gehe ich nicht davon aus, dass Bethesda schlussendlich in dem roten Faden mit einer Weltklasse-Geschichte (Charaktere, Wendungen, Konflikte etc.) aufwarten wird. Aber bei den ganzen kritischen "Casual"-Beiträgen, muss ich anfügen, dass Open-Worlds selten so durchdacht, dicht und detailreich gestaltet sind. Das fängt mit bei Tagebüchern, Beziehungsnetze, Poster und Produkten an und hört nicht zuletzt bei Ortschaften auf, die so viele räumliche Ebenen aufweisen, das man gewisse Einsätze auf ein dutzend Weisen angehen kann.