Frauen über Spiele

Alles über unsere Previews, Reviews und Specials!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

4P|Bot
Persönliche Nachricht:

Frauen über Spiele

Beitrag von 4P|Bot »

<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... CHTID=3864" target="_blank">Frauen über Spiele</a>
johndoe-freename-49305
Beiträge: 145
Registriert: 19.07.2003 10:03
Persönliche Nachricht:

Final Fantasy als frauentitel

Beitrag von johndoe-freename-49305 »

Den anfang fand ich zwar nicht so ganz überzeugend (suchtgefahr, soziales verhalten) dem Schluß kann ich jedoch zu 100% zustimmen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht das Frauen an spielen nicht interessiert weil sie es nie probierten, oder dann bei schweren Spielen wo sie schnell starben und damit die Lust verloren haben.

Meine Freundin hab ich mit Final Fantasy zu spielen bekehren können, imo ist das das fast perfekte Spiel um Frauen zu zeigen das Spiele mehr sind als reaktionstests. Immerhin hatt es eine ausfürhliche meist sehr gute Story und führt die Spieler langsam an die Spielmechanik, soll heißen sehr leicht am anfang mit perfekter Lernkurve. Auch die möglichkeit die Kämpfe wahlweiße in Echtzeit oder in Runden ablaufen zu lassen (FF 7-9) spricht für FF als erstes Spiel.
johndoe-freename-82921
Beiträge: 1509
Registriert: 17.06.2005 22:39
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe-freename-82921 »

FF?
Ich wiederspreche! :)

Meine Freundin würde gerne spielen, tut es aber nicht... Grund: Spiele sind zu schwierig!

Seit den SNES-Zeiten hat sich der Schwierigkeitsgrad nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Komplexität (3D anstat links und rechts) nach oben bewegt.
So hängt sie bei Kingdom Hearts irgendwo im Dschungellevel bei einer Sprungpassage welche selbst mir dank mieser Kameraführung Probleme bereitet, oder hat bei FF X die Lust bei inem Zwischengegner verloren.

Gerade bei FF ist das Problem dass die gegner nur bei fleißigem Aufleveln einfach sind. Wenn man nur das notwendigste kämpft, werden die Gegner seeehr schwer.

Ich denke einfach dass Frauen spielen, um unterhalten zu werden. Sie interessiert es eher weniger, sich auf einen Kampf vorzubereiten oder oder eine spezielle Strategie zu verfolgen, um einen Gegner zu plätten.

Und deshalb setze ich gewisse Hoffnung in den Revolution, auf dass Spiele wieder einfacher werden. :)
Benutzeravatar
Zierfish
Beiträge: 6316
Registriert: 16.07.2004 12:47
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Zierfish »

auf das Spiele wieder Spielbar werden ^^
obwohl ich für meinen Teil noch anmerken muss, dass ich 2D games noch schwerer fand... (also nich alle, aber z.B. Die Megaman Reihe fand ich alles andere als Anspruchslos
Benutzeravatar
Mo-2
Beiträge: 3259
Registriert: 08.02.2004 15:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mo-2 »

Jepp, Megaman war teilweise knüppelhart. Genauso wie Metalslug übrigens immer noch ist.
Ich denke, dass man eine Frau durchaus auch mit einem Thriller wie Fahrenheit ködern könnte. Kann da mal wer einen Praxistest wagen?
Benutzeravatar
gloomy
Beiträge: 390
Registriert: 30.07.2003 22:23
Persönliche Nachricht:

Beitrag von gloomy »

Ich muss dalic komplett widersprechen, gerade der Anfang enthält meiner Meinung nach geradezu schmerzhaft viel Wahrheit. *Seufz*

Was die Sims-Studie angeht, möchte ich noch anmerken, dass PC Games wahrscheinlich nur die eigenen Leser befragt hat (von denen immer noch die Mehrheit männlich ist). Ich habe schon öfter gelesen, dass inzwischen tatsächlich über die Hälfte der Sims-Spieler weiblich ist.
Benutzeravatar
Mo-2
Beiträge: 3259
Registriert: 08.02.2004 15:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Mo-2 »

Und ich weiß auch warum:
[Klischee-Modus an]
Da können Frauen ihr Hausdrachen-und-Verkuppelungs-Gen völlig ausleben. Alle machen was sie wollen. Außerdem können sie den ganzen Tag einkaufen und Wohnungen einrichten ohne dass das eigene KOnto und /oder der richtige Freund überstrapaziert wird. Ha Mädels, jetzt bin ich auf den Konter gespannt [Klischee-Modus aus]
Benutzeravatar
Eisregen121
Beiträge: 2474
Registriert: 05.04.2003 21:32
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Eisregen121 »

Das mit den SIMS werde ich sowieso nie verstehen.
Da darf ich mir anhören (früher Mutter, TV, Freundin, usw...) wie viel arbeit die Hausarbeit ist, und das diese Familien und Haushalts koordiantion genau so anstrengend ist wie ein Arbeitstag am Bau, aber dennoch suchen sie genau die selbe welt wieder auf nur eben wieder Virtuell.
Nur im Virtuellen leben kann man leider nicht neue Möbel runterladen, cheaten, unendlich Geld haben, und sich sein Haus so einrichten wie man möchte.

Dennoch finde ich dieses Phänomen bemerkenswert, das heißt, eigentlich finde ich es so bescheuert das ich schon wieder dabei schmunzeln muss.
Benutzeravatar
ogami
Beiträge: 4247
Registriert: 05.08.2002 13:00
Persönliche Nachricht:

Beitrag von ogami »

Nur im Virtuellen leben ...
Ich mach da mal ein "Reales Leben" draus, so ergibt es für mich zumindest Sinn ^^
Benutzeravatar
McKnochus
Beiträge: 172
Registriert: 02.11.2004 18:59
Persönliche Nachricht:

Beitrag von McKnochus »

dass spiele zu schwer sind, ist kein argument finde ich. klar bei snes-games hat man mehr spiele ohne cheats geschafft und heutzutage ist es mal was seltenes, wenn ich ein game ohne cheats zocke aber nur weil ein spiel schwer is, isses nich gleich unintressant. macht man eben cheats rein und hat trotzdem sein vergnügen.
Benutzeravatar
speedfrenzy
Beiträge: 40
Registriert: 24.04.2005 11:46
Persönliche Nachricht:

Beitrag von speedfrenzy »

sehr guter artikel!
@all: wer suchet, der findet... hab mit meiner ex früher öfter quake 3 im lan gezockt. war auch nicht so, dass ich erst ne stunde betteln musste, meistens gings von ihr aus. und nein, sie war keine
Claudia Nimmesgern hat geschrieben:zellulitisverzierte Heldin ohne Orientierungssinn, mit total authentischen Augenringen und Hang zur Impulshandlung
, sondern schon ne richtig süße :biggrin:
johndoe-freename-77593
Beiträge: 69
Registriert: 30.01.2005 09:00
Persönliche Nachricht:

tot ist die beste Strafe

Beitrag von johndoe-freename-77593 »

ich verstehe immer nicht was in letzter zeit so viele daran schlecht finden, zu verrecken, wenn sie was falsch machen.

also spiele wie mario oder zelda pissen einen doch nur noch an, da kann man machen was man will so oder so schafft man das spiel.

wo ist da noch die herausforderung? aufgaben erledigen ist ja toll, aber wenn nichts davpn abhängt ist es doch genauso lahm.

und dann diese vergleiche eyetoy oder sims 2, herr gott das sind die mit abstand langweiligsten spiele die es gibt. wenn alle spiele so werden, dann spielen wirklich nur noch frauen^^

am besten natürlich die einleitung mit dem sozialgerede...

ich frag mich wieso da die meinung von irgendwelchen deprimierten frauen aufgeführt wird, aber nicht meine.

zu viele männliche helden, zu schlimme strafen... die liste ist ja endlos. bei den anforderungen was scheinbar frauen stellen können sie spiele gott sei dank vergessen, denn sonst könnte ich spiele vergessen.
johndoe-freename-59884
Beiträge: 260
Registriert: 18.12.2003 23:10
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe-freename-59884 »

Netter Beitrag. Danke mal wieder an 4P! Diese \"Spielkultur\"-Beiträge sind das Beste, was dem Spielejournalismus in Deutschland seit langem passiert ist. Das hebt das Niveau (auch der Kommentare) enorm.

Glückwunsch!

Noch eine Frage an die Autorin: Bisher dachte ich immer, Games wären Frauen zu kompetetiv. Du sagst jetzt - eher aus einer common sense Position heraus - dass dem nicht so ist. Dem würde ich nicht unbedingt widersprechen wollen. Dennoch: Gibt es da Studien zu?

Übrigens: Auf eine Berufsbezeichnung wie \"Usability Engineer\" bin ich schon echt neidisch. =D
johndoe-freename-77604
Beiträge: 358
Registriert: 30.01.2005 13:44
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe-freename-77604 »

Dass den Frauen der einstieg schwerfällt stimmt auch nicht ganz.
Ich habe vor Jahren meiner Schwester das Videospielen beigebracht, 1 Monat arbeit und sie war auf Normal Niveau, und jetzt ist sie einer meiner liebsten Gegner bei spielen wie Gran Turismo... weil sie zu einem echten Zocker geworden ist.
Die Frage ist also nicht ob den Frauen der Einstieg schwer fällt sondern ob sie die lust oder den Mut haben es zu versuchen.
Ein Leben ohne Abenteuer ist wahrscheinlich unbefriedigend, aber ein Leben, in dem Abenteuer jedwede Form zugestanden wird, ist mit Sicherheit ein kurzes Leben.


Building the future and keeping the past alive are one and the same thing.
johndoe-freename-82921
Beiträge: 1509
Registriert: 17.06.2005 22:39
Persönliche Nachricht:

Beitrag von johndoe-freename-82921 »

Ich (männlich) spiele nun schon seit.... hmmm... NES-Zeiten und muss sagen: "Mir werden die Spiele irgendwie schon fast ZU schwer zum Durchzocken".

Ich habe viele Spiele zuhause, aber die wenigsten zocke ich auch zuende. Das mag daran liegen dass viele Spiele heutzutage einfach nur noch langweilig sind, andererseits frustriert mich der Schwierigkeitsgrad, welcher oft von unzulänglichkeiten im Gameplay zusätzlich in die Höhe getrieben wird.

Beispiele:
Morrowind 3:
aufgrund von massiven Bugs nie zu Ende gespielt. Werde es auch nie wieder am PC zocken, da ich meine Disc in einem Anfall spontaner Unmutsbekundung zerbrochen habe.

Gothic 2:
hätte ich nie zu Ende gespielt weil ein Bug das erledigen einer Mission unmöglich gemacht hat. Zum Glück wusste mein Bruder davon und hat mich durchgecheatet.

Halo:
teilweise nervige Respawnpunkte. Wegen Teil 2 doch durchgespielt.

Kya - The Dark Lineage:
Teilweise dank Kombination aus ungenauer Steuerung, Kameraproblemen, Respawnpunkten die 30 Minuten auseinander liegen und knackigen Hüpfpassagen eine echte Frustgranate.

Die Liste ließe sich noch endlos erweitern.
Meine Erfahrung zeigt das viele Frauen bei technischen Problemen eine weit geringere Toleranzschwelle haben als Männer. Ich habe einfach das Gefühl, männer nehmen das als gegeben hin, und quälen sich durch während Frauen die Lust am zocken verlieren.
Antworten